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Reviews of "Self"

Metal Underground (Austria) 5/5
Metal Only (Germany) 9,5/10
Heavy Metal Time Machine (USA/UK) (Self)
Earshot (Austria) 6/7 (Self)
Power Metal (Germany) 9/10
Squealer Rocks (Germany)
Darkstars (Germany) 9/10
Legacy Printmagazine (Germany) 12/15, Tipp
Keys And Chords (Belgium) 4,5/5
Lords Of Metal (Netherlands) 85/100
Darkscene (Austria) 8,5/10
Rock Area (Poland) 8,5/10
Necromance (Spain) 8,5/10
Pest Webzine (Romania) 8,5/10
Deaf Forever Printmagazine (Germany)
FFM-Rock (Germany) 8,2/10
Dead Rhetoric (USA) 8/10
metal.de (Germany) 8/10
Streetclip.TV (Germany) Big 8/10
Time For Metal (Germany) 8/10
Rock Hard Printmagazine (Germany)
Music News (Austria) 4/5
Rock Files Promo (Belgium) 4/5
fm5.at freies magazin (Austria) (Self)
Underground Empire (Germany)
Metalmania-Magazin (Slovakia) 5/6
Stark!Strom (Austria)
Rock Garage (Germany) 7,5/10
Bleeding 4 Metal (Germany) 7,5/10
My Revelations (Germany) 9/15
Zephyr's Odem (Germany) 6,5/10

Reviews of "The Evil In Me" (EP)

Rock Hard (Germany) (EP) without rating/unsigned
Power Metal (Germany) 8,5/10
Streetclip.TV (Germany) 8,5/10 (EP)
Zephyr's Odem (Germany) 8,5/10
Music News (Austria) 4,1/5
Sea of Tranquility (USA) 4/5
Earshot (Austria) no ratings for EPs
Heavy Metal Time Machine (USA/UK) (EP)
fm5.at freies magazin (Austria) (EP)
Rock Garage (Germany) no ratings for EPs
FFM-Rock (Germany) 7,8/10
Time For Metal (Germany) 7,5/10
Ultraje (Portugal) 7,5/10 Ultraje Recomenda
Metalmania-Magazin (Slovakia) 4,5/6
Underground Empire (Germany) 13/20
Metal Blaze (Austria) 3,5/5
Stormbringer - The Austrian Heavyzine (Austria) 3,5/5 (EP)
Metal Temple (USA) 6/10

Reviews of "All That Starts"

Rock Hard (Germany) without rating/unsigned
Metalglory (Germany) 9,5/10
Rock Garage (Germany) 8,5/10
Streetclip.TV (Germany) 8/10
Rock Area (Poland) 8/10
Metal Temple (USA/Israel) 8/10
Concreteweb (Belgium) 89/100
Dead Rhetoric (USA)
fm5.at freies magazin (Austria)
Sea of Tranquility (USA) 4/5
Regazzi-Website für erregende Musik (Germany)
Metal Blaze (Austria) 4/5
Heavy Metal Time Machine (USA/UK)
Earshot (Austria) 6/7
Monkey Castle Rock (Germany) 7/10
Stormbringer - The Austrian Heavyzine (Austria) 3,5/5

Austrian Newcomer Award 2015 for Jacobs Moor

In February 2015 Jacobs Moor was honored with the Austrian Newcomer Award. People could vote for us online from 14th - 21st of January but it was the Jury (7 specialists of the Austrian music scene) who finally selected Jacobs Moor to get one of the highly acclaimed awards.

Metal Underground (Austria) 5/5

Bei der Demo von Jacobs Moor hatte meine Wenigkeit etwas den Zweifel, dass die Band die alten Umhänge in Zukunft abstreifen könnte. Keine Frage, wenn man einen Sänger und seine Vorband über lange Jahre verehrt, ist es schwierig beim neuen Material nicht gleich Schlüsse zu ziehen. Desgleichen verhält es sich bei den Soundroots, die man sucht und sogleich findet man vieles, wo man sich fragt und was macht ihr jetzt wirklich anders?

„Self“ nennt sich das nunmehrige Full-Length Debüt Album von Ex StygmaIV Röhre Richard Krenmaier. Was ist vom Demo geblieben? Nichts und das lässt mein Herz sogleich höher schlagen. Klar, die Stimme kennt man, dennoch wagt die Truppe einen neuen Schritt und zeugt von einer Ausgereiftheit, sodass man wahrhaftig von einem bahnbrechenden Wechsel sprechen kann. Alle Daumen hoch und meine Nackenhaare stellen sich vor Begeisterung sogleich hoch und dieses Gefühl ebbt nicht ab.

Power/Thrash der durchgreifenden Marke donnert im deutlich modern avancierten Soundkleid durch die Boxen und geht sofort unter die Haut. Bereits der Opener „Watching Atrocities“ werden alle Register gezogen und die Musiker vermögen es fürwahr neue Schritte in diesem Bereich zu gehen. Muss man dies als Geniestreich attestieren? Ja muss man, denn die schweißtreibende Arbeit hat sich ausgezahlt und der Hörer steht vor der schwierigen Frage, gekonnt vor Begeisterung ausrasten, oder locker bleiben und den Silberling komplett verinnerlicht aufsaugen?

Jedem wie es beliebt, meine Wenigkeit macht gleich beides auf einmal und dies unterstreicht die mitreißende Thematik der Songs von Jacobs Moor. Man hat es tatsächlich geschafft die Vergangenheit ruhen zu lassen und ein Megaalbum zu produzieren, welches neue Schritte und Gangarten des modernen Power/Thrash Bereichs anvisiert hat.

Das Soundspektrum deckt einiges ab und man offeriert wie im Dauerfeuer eines Maschinengewehres treibenden Riffmonster nach dem anderen ab. Kurze melodische Einlagen und schon hechtet man wieder aggressiver durchs Geschehen. Der progressive Anteil ist nicht zu verspielt und klingt nicht, wie ich es vorab gefürchtet hatte an die alten Glanztaten der Vorgängerband von Herrn Krenmaier angelehnt. Die Eigenständigkeit und die neue Band steht im Vordergrund und dies ist nicht uneingeschränkt Lobenswert, nein man darf es mit Bestimmtheit rauskreischen.

Der Abwechslungsreichtum wird ihnen zu keinem Zeitpunkt zum Verhängnis und man kann sich kaum satt hören an den bunt gestalteten Klangfacetten.

Nach etlichen Durchläufen kommt man niemals in die Verlegenheit, dass es langweilig werden könnte. Vielmehr hinterlässt man einen nachhaltig bleibenden Eindruck, welcher einem die Nackenhaare vor Begeisterung nicht nur zu Berge stehen lässt, nein man muss wahrhaftig seine Rübe quer durchschütteln und dabei ertappt sich der werte Rezensent, dass er niederkniet und nach mehr kreischt. Variables Songwriting und gut durch gemischte Nummern lockern das Geschehen auf und mit gekonnten Tempowechseln sind die Bahnen und Weichen für eine langanhaltende Unterhaltung gelegt.

Fazit: Ein Highlight ist Jacobs Moor mit „Self“ im Bereich des Power/Thrash Metal gelungen und dies hält nicht bloß nationalen, nein des Weiteren internationalen Maßstäben auf allerhöchstem Niveau stand.

Bewertung: 5/5

Written by: Robert

Published on Oktober 15, 2017

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Metal Only (Germany) 9,5/10

Nachdem mich das 2014er Debüt der Wiener Jacobs Moor, "All That Starts", total begeisterte, kam ich nicht umhin, das neue, am 20. Oktober erscheinende, zweite Album "Self" unter die Lupe zu nehmen.

Schon beim ersten Durchlauf der Scheibe war klar, Jacobs Moor haben sich nicht auf den Lorbeeren, die ihnen das Debüt beschert hat, ausgeruht. Nein, von der ersten Note an zeigt man, dass man sich weiterentwickelt hat, ohne den eingeschlagenen Weg zu verlassen. Alles, was die Musik auf dem Debüt ausmacht, prägt auch weiterhin den Sound der Band, nur hat man hier überall noch eine Schippe drauf gelegt und das eine oder andere Element dazugetan.

So kommt man neben dem Power Metal auch ein ums andere Mal mit thrashigen Riffs und Vocals um die Ecke (z.B. "Watching Atrocities" oder "Hate A New Kind"), was beim Debüt weniger ins Gewicht fiel. Diese Thrash Elemente stehen dabei aber nicht im Kontrast zum Rest, sondern fügen sich gekonnt ins Songwriting ein. Um gleich mal bei den Vocals zu bleiben; Richard überzeugt auf ganzer Linie und egal, ob aggressiv oder mit Gefühl, er steht immer im Einklang mit der Musik und drückt den Songs den passenden Stempel auf. Der raue, leicht kratzige Charme, wenn er aggressiv zu Werke geht, steht dabei immer in schönem Kontrast zu den klareren Vocals, wenn's etwas gefühlvoller von Statten geht. Schön zu hören im Titelsong "Self", oder auch im Balladesken "Hopeless Endeavour".

Die hin und wieder eingestreuten "Screams/Growls" geben an den entsprechenden Stellen dann noch kleine "i-Tüpfelchen" oben drauf. Dass diese verschiedenen Vocals nicht nur von Song zu Song variieren, sondern auch innerhalb der einzelnen Stücke für Abwechslung sorgen, ist ein großer Pluspunkt des Albums. Beim ersten Durchlauf hatte ich manchmal das Gefühl, dass an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Druck hinter der Stimme sein könnte. Doch je öfter die Scheibe lief, umso weiter rückte dieses Gefühl nach hinten. Mehr wäre hier am Ende weniger gewesen.

Auf technischer Seite kann man ebenso überzeugen und steht dem Frontmann in nichts nach. Sei es die treibende Rhythmus-Fraktion in Verbindung mit dem präzisen Drumming (z.B. "Falling To Pieces"), was den Songs immer im richtigen Moment einen amtlichen Arschtritt-Faktor verleiht, oder die Lead-Abteilung, welche den Melodiegrad immer auf einem songdienlichen Level hält und mit klasse Soli (z.B. "Delusion") überzeugt. Die flirrenden Leads in "Neglacting The Path Of The Sun" (welche aber auch an anderen Stellen immer wieder vorkommen) haben es mir besonders angetan. Alles geht hier Hand in Hand und lässt selbst die progressiven Dissonanzen fast harmonisch klingen. Das Verschmelzen der verschiedenen Genreelemente und die Tempowechsel tragen ebenso zur großen Abwechslung in der Musik Jacobs Moors bei.

Genau wie auch schon auf dem Debüt der Österreicher ist hier der Bass ein tragendes Element, welches präsent ist, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Songdienlich und immer da, wenn es Not tut, aber auch im Hintergrund, wenn es sein muss.

Im über 11 Minuten langen, bereits oben erwähnten, Abschluss des Albums "Hopeless Endeavour" zeigt die Band dann nochmal ihr ganzes Können und präsentiert eine tolle Symbiose aus Gefühl und Härte. Hier gibt es dann den einen oder anderen Moment, der unter die Haut geht und die gefühlvolle Seite wird durch ein Cello noch zusätzlich unterstrichen. In dem Stück beweisen die Jungs eindrucksvoll, dass man in einer "zarten" Nummer eine ordentliche Portion Härte reinlegen kann, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Stark! Ohne den Rest der Band hinten anstellen zu wollen, möchte ich die Gitarren hier nochmal extra erwähnen. Diese haben einen großen Anteil am Gelingen der Nummer.

Das Album ist wieder in Eigenregie entstanden und kommt sauber aus den Boxen, verliert dabei aber nicht seinen rauen Charme und hat immer den nötigen Druck, den es braucht, um dir im richtigen Moment in den Allerwertesten zu treten. Es lässt aber auch die ruhigen, gefühlvollen Passagen gut zur Geltung kommen. An einigen Stellen hätte Richards Gesang ein bisschen mehr Raum vertragen können, denn hin und wieder "übertönen" ihn die Gitarren etwas. Das ist aber Meckern auf ganz hohem Niveau.

Fazit: Mit "Self" führen Jacobs Moor ihren Weg unbeirrt fort und präsentieren ein Album welches Power Metal, Thrash Metal und progressive Elemente gekonnt miteinander verknüpft. Abwechslung wird hier groß geschrieben und zeigt sowohl im Gesamtkontext des Albums, als auch in den Songs selbst, das gute Gespür fürs Songwriting. Denkt aber bitte dran; "Self" ist ein Album, auf das man sich einlassen muss, denn die richtig guten Alben lassen sich nicht einfach nebenbei hören. Hier gibt es bei jedem Durchlauf neues zu entdecken. Solchen Alben muss man zuhören und ihnen Zeit geben, um wirklich zu erkennen, wie gut sie sind. Einfach kann nämlich (fast) jeder! Ein klasse Album, was für Fans von Power-, Thrash- und Progressive Metal gleichermaßen interessant sein dürfte. Puristen Finger weg, ihr versteht es eh nicht!

Autor: Thomas

Punkte: 9,5/10

Anspieltipp: Alles

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Heavy Metal Time Machine (USA/UK) (Self)

Jacobs Moor is a progressive power metal/thrash metal band that has been active since 2010. Self-produced by the band members themselves (Richard Krenmaier-vocals, Rupert Träxler and Johannes Pichler-guitars, Stephan Först-bass, and Rainer Lidauer-drums), "Self" is the latest studio album from Jacobs Moor. It was sent my way courtesy of drummer Rainer Lidauer. Having covered the band's 2014 debut album, "All That Starts", and the 2015 EP, "The Evil in Me", I looked forward to diving straight into this recording. After a brief instrumental introduction ("March of the Flies") we cut right into the heart of the matter with "Watching Atrocities" (see video below). This powerful piece rips the album wide open and leaves little doubt as to the fact that this five-piece band is back and as killer as always! Not that there was any doubt whatsoever. Given the strong effort that was was "The Evil in Me", "Self" merely reaffirms the mad skills of this technical and precise power/thrash unit. Making our way through the heavy thrash of "The Absence of Me" and the sick title track (progressive metal with muscle and might!), "Self" proves to be a remarkably consistent album. Not so much in a style kind of way. It's actually impressive songwriting and the overall performances of everyone that wins the day. It seems pretty obvious that the material on "Self" has been re-written and re-worked to maximum efficiency. When it comes to "Self" there is also a lot of variety to be found. While technical power metal is primarily what is on display, "Self" goes a long ways towards adding a little bit of everything to the mix. It's all here from the blues to modern day extreme metal. There are touches of classic metal and hard-edge thrash. Harsh and clean vocals give way to sensational drumming while the stringed instruments are nothing short of dynamic! "Self" is the rare kind of album where every song gels together and yet each track could work on it's own. Opening with the shortest track on the album ("March of the Flies"), Jacobs Moor ends "Self" with the longest cut of the bunch. Clocking in at over eleven minutes(!), "Hopeless Endeavor" shows of the many talents of this veteran act. Now in their seventh year together (it's almost eight years really), Jacobs Moor should be a household name by now. The fact that they are not is a tremendous shame. Maybe "Self" will end up being the band's winning ticket? Let us hope so. Because quite frankly this Austrian metal band has sat on the sidelines for far too long.

POSTED BY ANDY AT 9:46 AM, December 03, 2017

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Earshot (Austria) 6/7 (Self)

Die Jungs um die ehemaligen Mitglieder von STYGMA IV und FAR BEYOND INNOCENCE lieferten 2013 mit „All That Starts“ schon ein beeindruckendes Debüt, schoben 2015 eine nicht minder gelungene EP nach und servieren nun endlich den Zweitling „Self“. Die Wiener bleiben sich hier grundsätzlich treu und bieten erneut eine Kombination aus düsterem Power Metal und Thrash-Anleihen – alles einmal mehr im DIY Style.

Dementsprechend startet man mit dem atmosphärischen Instrumental-Intro „March Of The Flies“ passend ins Geschehen, ehe man fließend in den quirligen Kracher „Watching Atrocities“ übergeht und Fans klar macht, dass man auf „Self“ alles bekommt, was man vom Debüt bereits liebte. Technisch anspruchsvoller, aber selten sperriger Power-Thrash mit hymnischen Vocals, aber auch einigen harschen Einlagen von Richie Krennmaier, der sich wieder souverän hervortut. Aber auch die restliche Mannschaft muss gelobt werden. Tighte Rhythmen treffen auf knackig-düstere Riffs sowie einprägsame Melodien. JACOBS MOOR verbinden mühelos den 90er Power Metal á la NEVERMORE oder JAG PANZER mit modernen Elementen und zeitlosem, sowie druckvollem Sound, bleiben dabei aber dennoch recht eigenständig. Technische Knüppel-Einlagen, die zuweilen auch an COMMUNIC erinnern, gibt es aber dennoch, wechseln sich aber wunderbar mit hymnisch-eingängigen Parts, wie man beispielsweise bei „Distance“ wunderbar nachhören kann, ab. Zudem gibt es in den Songs, die - abgesehen vom überlangen Finale - an der 6-Minuten Grenze kratzen, so einiges an Raffinesse zu entdecken, egal ob auf technischer Sicht oder an grandiosen Melodien. Dennoch ist der Härtegrad relativ groß und der Melodieanteil geschmackvoll und gering gehalten, sodass die düstere Heavyness der Tracks deutlich im Vordergrund steht. Dank dem Refrain von „Falling To Pieces“ gibt es auch was zum Mitsingen, schwelgen darf man zunächst in „Neglacting The Path Of The Sun“, ehe man den Track immer weiter steigert und den Härtegrad anzieht, während „Hate Of A New Kind“ dem Titel entsprechend so richtig Schub gibt.

Der bereits erwähnte Longtrack „Hopeless Endeavour“ beginnt mit cleanen Gitarren, großem Spannungsbogen und ruhigem Gesang, aber auch hier fährt man in fast zwölf Minuten so ziemlich alle Power- und Trash-Geschütze auf, die man im Arsenal zur Verfügung hat. Ein mehr als gelungener Abschluss dieses starken Werkes, das seinem Vorgänger in nichts nachsteht und im Detail auch ein paar weitere Facetten von JACOBS MOOR zutage fördert. Fans der genannten Truppen und dem Debüt, dürfen bedenkenlos zugreifen.

Wertung: 6/7 Punkten

Autor: Maxomer, 10.11.2017

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Power Metal (Germany) 9/10

Erneut gelungen, dieser zweite Longplayer!

Da nach der EP "The Evil In Me", die nur wenige Monate nach dem Debüt "All That Starts" aufgelegt wurde, ein klein wenig Stille rund um die österreichische Formation JACOBS MOOR eingetreten war, freut es umso mehr, dass der Fünfer mit Wohnsitz Wien knapp zwei Jahre später mit "Self" erneut auf sich aufmerksam macht.

Und wie! Schon mit dem eröffnenden 'Watching Atrocities' (das vom Intro 'March Of The Flies' optimal in Szene gesetzt wird) wird deutlich, dass JACOBS MOOR immer noch bemüht ist eine ganz eigene Nische zu finden und dafür Elemente aus dem melodischen Thrash ebenso verwendet wie Zutaten aus dem Progressive-Bereich um das Fundament, fett groovenden Power Metal, damit anzureichern.

Nicht zuletzt durch die immer noch markante, nunmehr jedoch wesentlich häufiger auch in kehligen und tieferen Regionen eingesetzten Stimme von Frontmann Ritchie Krenmaier (u.a. Ex-STIGMATA / STYGMA IV) kommen auch die eher aus dem Modern Metal stammenden Passagen verdammt gut rüber und konnten zudem auch perfekt ins Geschehen eingeflochten werden. Doch nicht nur im deftigen Bereich (neben dem Quasi-Opener imponiert vor allem das mächtige, mit Dimebag-Gedächtnis-Riffs unterspickte 'Hate A New Kind') weiß das Material zu überzeugen, auch wenn es eher traditionell und mit Hard Rock-Schlagseite zur Sache geht (wie etwa in 'Falling To Pieces') hat JACOBS MOOR überzeugendes Material im Talon.

Ein ansprechender Sound sowie ein gelungenes Artwork runden den überaus positiven Gesamteindruck gut ab und lassen hoffentlich nicht nur alle Metal-Fans mit breitgefächertem Geschmack nun endlich auf diese Formation aufmerksam werden, sondern ebenso auch die dafür zuständigen MitarbeiterInnen diverser Labels.

Und wenn demnächst diverse Radiosender JACOBS MOOR für ihr Programm entdecken, sollte das nicht verwundern. Schließlich kann diese Truppe auch dafür geeignete, gefühlvolle, balladeske Songs komponieren. Verdammt gut sogar, wie der Titeltrack und erst Recht das Finale 'Hopeless Endeavour' (im Solo-Teil meine ich als wichtigsten Einfluss Criss Oliva zu vernehmen!) beweisen. Yezzz!

Note: 9.00

Redakteur: Walter Scheurer

20.10.2017

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Squealer Rocks (Germany)

Review vom: 23.04.2018

Redakteur: maddin

So kann's gehen: Als mir ein hoch geschätzter Kollege von „Metal.de“ mittteilte, dass Richard „Ritchie“ Krenmaier in einer Band namens Jacobs Moor singt, bin ich vor Freude fast an die Decke gesprungen; soweit das in meinem Alter noch möglich ist. Schliesslich war der Gute Frontman bei den österreichischen Stygma 4, einer der besten Power (Progressive) Metal Bands ever.

Dann die Ernüchterung: Die ersten Hörproben klangen kein bisschen nach Stygma 4! Mein erster Eindruck: Viel zu hart, viel zu technisch, viel zu sperrig! Doch wie so oft im Leben kommt es manchmal ganz anders: Mal in Ruhe die Kopfhörer aufgesetzt und dem, was da so in die greisen Lauscher tönt, 110%ige Aufmerksamkeit geschenkt. Und siehe da: „Self“ gehört ohne Zweifel zu den besten Veröffentlichungen im anspruchsvollen Metal und ist oft gar nicht soooo weit von den geliebten Stygma 4 weg.

Natürlich: Wir reden hier ganz klar von Zielgruppenmusik und das Quintett präsentiert keine leicht verdauliche Kost und zumindest für einen 80er Jahre Judas Priest und KISS Fan wie mich bedarf es schon 3- 4 Durchläufe, um die Klasse dieses Albums geniessen zu können. Fates Warning Jünger dürften bereits beim brachialen Opener „Watching Atrocities“ einen O(h)rgasmus bekommen. Power Metal meets Thrash meets Progessive Metal. Natürlich muss man zunächst die Masse an Härte und musikalischer Finesse verdauen. Ist dies jedoch geschehen, offenbart sich ein ganzes Universum an Details und brillanten Ideen. Denn trotz der Brachialität und teilweise vertrackten Parts verzichtet die Truppe nie auf teils ergreifende Harmonien. Beim Chorus von „The Absence of War“ sieht man sich in Gedanken vor der Bühne stehen und selig mitsingen.

Der Titelsong haut in die gleiche Kerbe und ein absolutes Highlight ist das stampfende „Falling to Pieces“. Auch wenn der ewige Vergleich vielleicht etwas nervt: Dieser Song dürfte jeden Stygma 4 Fan erfreuen, hätte er so auch auf dem finalen Album der Legende „Hell within“ stehen können.

Es gibt keinen Ausfall auf der Scheibe, das Niveau wird konstant gehalten - mit lediglich einer Ausnahme: Der 11 – minütige Rausschmeisser „Hopeless Endeavour“ ist eigentlich nicht in Worte zu fassen. Mehr Heavyness, mehr Power und gleichzeitig mehr Harmonie und musikalische Schönheit geht nicht! Ritchie singt ganz weich und gleichzeitig kraftvoll, und was die Saiten und Fell- Fraktion hier abliefert ist nicht von dieser Welt. Wer hier an die GAAAAANZ großen Taten von Savatage denkt, und das tut jeder, der den Song hört, liegt genau richtig. Selbstredend eine kleine Spur härter und (muss man so sagen) etwas anspruchsvoller, aber eine kleine Metal Oper vor dem Herrn.

Das Album ist absolut sauber und dennoch roh produziert. Ich bin nicht der Experte für dieses Genre und eher in eher gemäßigteren Gefilden unterwegs, aber von „Self“ ich bin schlicht fasziniert. Selbst der Laie hört, in welcher Liga sich die Band bewegt. Ein Album, das bei jedem Durchlauf neue Eindrücke offenbart und wirklich etwas „für länger“ ist.

Man kann nur hoffen, dass Jacobs Moor nicht der „österreiche Fluch“ heimsucht; nämlich, gnadenlos gut zu sein, mega – Kritiken zu ernten, aber am Ende mit leeren Händen dazustehen.... Alleine, dass diese CD in Eigenregie ohne Label veröffentlicht wurde, ist schon ein Skandal.....

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Darkstars (Germany) 9/10

VÖ: 18. Mai 2018

Jacobs Moor aus Österreich spielen Progressive Melodic Trash Metal. Mit ihrer CD „Self“ bieten sie dem Hörer ein unfassbar abwechslungsreiches Album voller musikalischer Finessen. Man sollte sich wirklich Zeit nehmen und am besten mit Kopfhörer genießen. Die Band um den ex „Stygma IV“ Sänger Richard Krenmaier schafft es trotz aller Verspieltheit Songs zu erschaffen die mit jedem Hören wachsen und neue Details freilegen. Vergleichen könnte man das ganze ungefähr mit härteren „Fates Warning“ oder „Watchtower“. Vom trashigen Opener „Watching Atrocities“ über das melodische „Falling to Pieces“ bis zum letzten Song, und absoluten Highlight des Album, „Hopeless Endeavour“ kann wirklich alles überzeugen. Da auch der Sound fett und transparent aus den Boxen knallt und auch das Artwork zu gefallen weiß, gibt es starke 9 Punkte. Bekommen kann man das Album ab sofort über die Band Homepage www.jacobsmoor.com als CD oder als Digitalen Release (iTunes, Amazon, Spotify,…) über das Label Bleeding Star Records ab dem 18.05.18

Chris Strieder vergibt 9 von 10 Punkten

13. April 2018

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Legacy Printmagazine (Germany) 12/15, Tipp

12/15, Tipp

Legacy Printmagazin 01 - 2018, Nr. 112

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Deaf Forever Printmagazine (Germany)

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Keys And Chords (Belgium) 4,5/5

Na het in 2014 uitbrachte ‘All That Starts’ is ‘Self’ het tweede album van Jacobs Moor. Deze uit Wenen, Oostenrijk afkomstige metalband combineren trashmetal, Progressieve rock en powermetal tot een heel eigen en origineel geluid. Jacobs Moor in een hokje proberen te wringen is onmogelijk en laat dat nu ook het meest interessante zijn aan deze band. Elke nummer op ‘Self’ is een meesterwerkje op zich, waar er in elk uithoekje van elke song wel iets nieuw is te ontdekken.

Het album begint met de rustige maar dreigende instrumental ‘March Of The Flies’. En vanaf de eerste zanglijnen van ‘Watching Atrocities’ weet je gewoon: dit is nu al een topplaat! De zang van Richard Krenmaier is even veelzijdig als krachtig. Of het nu grunts zijn, cleane zang of eerder de powermetalpassages alles kan deze man aan. Het fijne aan de nummers op ‘Self’ is de afwisseling in elk nummer. Iedere song is een verhaal op zich en elk verhaal wordt voortgestuwd door een schare ijzersterke muzikanten: Rupert Traxler (gitaar), Johannes Pichler (gitaar), Stephan Först (basgitaar), Rainer Lidauer (drums) en Johnny Sommerer (cello). Zij maken dat nummers als ‘Falling To Pieces’ en ‘Delusion’ perfect ingekleurde metalwerkjes zijn geworden. Luister bijvoorbeeld maar eens naar het schitterende gitaarspel ergens halfweg ‘Delusion’. Sterk werk!

Het album eindigt met het ruim 11 (!!) minuten durende atmosferische metalparel ‘Hopeless Endeavour’. In schoonheid afsluiten heet zoiets.

Ten absolute masterpieces of metalart that’s what Jacobs Moor brings with ‘Self’. We want More!

Tom Coppers (4 ½), 15/2/2018

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Lords Of Metal (Netherlands) 85/100

Jori : This is one of those bands that couldn’t care less about labels, genres and all that stuff that comes with it. On their second album ‘Self’, the Austrian band Jacobs Moor does not shun doing something completely different every song. The fivesome is starting from a prog/thrash foundation but in the first song after the intro, ‘Watching Atrocities’, they pour in a decent sip of melodic death using the rough vocals of Ritchie Krenmaier, who turns out to be a true allround metal vocalist. On the more progressive ‘The Absence Of Me’ he gives his clean sound more space, giving the music a modern twist, somewhat in the direction of Machine Head. Also the guitars are given plenty of space to impress with soloing, giving the title track a tasty vibe. ‘Falling To Pieces’ has kind of a black cloud hanging over it and leans toward the older Celtic Frost. ‘Neglacting The Path Of The Sun’ features some interesting pace changes and continues on the progressive path. ‘Hopeless Endeavour’ is the albums closer, and some closer it is! Eleven minutes of pure joy starting out as almost atmospheric black melodrama, developing into a low thundering climax, after which it blows itself out with the same clean guitar sounds it started with.

A short story like this in fact does not do justice to this notably great record and so you will have to hear this for yourselves. Give it a few spins, for this album is a typical grower, but once hooked, you will not be let go that easily anymore. Which label is the first one daring to offer these talents a contract?

85/100

Jori van de Worp, Feb. 4th, 2018

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Darkscene (Austria) 8,5/10

Erst aufgrund des Interviews mit Reinhard Müller von THE INNER ME drang der Name JACOBS MOOR gänzlich zu mir durch. Die Wiener Combo existiert bereits seit 2010 und suhlt sich im gepflegten Power Metal, der wiederum von modernen und progressiven Elementen flankiert ist. So weit, so unaufgeregt. Die eigentliche Überraschung wurde für mich perfekt, als dass kein geringerer als ex-STYGMA IV Shouter Ritchie Krenmaier zusammen mit Drummer Rainer Lidauer diese Combo anführt. Den Werdegang Ritchie’s hat also jene Sektion der DS-Crew total verschlafen, welche STYGMA IV (bzw. STIGMATA/BIG HEAT) seinerzeit lange supportet und noch länger nachgeweint hat. Wenigstens konnten wir dank der zwei CRIMSON CULT Werke (feat. Ex-STYGMA IV Klampfer Günther Mayer) vertröstet werden.

Doch zurück zu JACOBS MOOR, deren früheres Schaffen ein vollständiges Album ("All That Starts") und eine EP ("The Evil In Me") umfasst. Beide Tonträger erhielten fast ausnahmslos herausragende Kritiken im In- und Ausland und konnten eigentlich nur eines zur Folge haben: nämlich einen kräftigen Motivationsschub um neues Songmaterial zu komponieren – namentlich: "Self". Plüschmetaller und Prog-Verweigerer können sich spätestens jetzt schöneren Dingen des Lebens widmen, weil JACOBS MOOR den kompositorisch unbequemen (und keineswegs verkopften) Pfad begehen. Sprich, Power Metal mit Eiern oder wahlweise mit Hooklines, die einer solchen Titulierung wahrlich gerecht werden. Dem dezenten Touchieren zum Thrash Metier kann meine Person nur Löbliches abgewinnen, denn dadurch ist das Korsett alles, nur nicht eng gesteckt. Namen wie ENOLA GAY, NEVERMORE und PRONG fliegen gelegentlich durch den Raum, von bloßem Abkupfern eines bekannten Genre-Vertreters sind die Kerle allerdings so weit weg, wie der 1.FC Köln von der CL-Qualifikation, so sehr ich dem Stöger Peda den Ligaverbleib aus tiefstem Herzen gönne.

Das Kollektiv ist handwerklich nicht nur gut, nein, es ist exzellent beschlagen. Dies wirkt sich das ebenso auf die angedeutete Individualität und somit auch auf die Handschrift bei den zehn Tracks selbst aus. Ganz speziell das herrlich stampfende Kraftbündel "Falling To Pieces" ist eine Machtdemonstration, die man nicht alle Tage hört. Der Uptempo-Kracher "Distance" und das spannungsgeladene "Neglacting The Path Of The Sun" brauchen wie die ersten drei/vier Stücke eventuell ein wenig Anlaufzeit, kommen dann jedoch zur maximalen Entfaltung – und wie! Die bereits erwähnten PRONG Einflüsse finden sich im Übrigen in "Delusion" am meisten wieder – also tief fliegende Stakkato Riffs und keine Ende in Sicht! Im darauf folgenden "Hate Of A New Kind" knüppelt sich das Quartett – selbstredend – den Weltfrust samt Blastbeats (!) aus der Seele, ehe "Hopeless Endeavour" den Kreis in balladesker Gestalt (inkl. wiederkehrendem "Fliegengeräusch" wie zu Beginn der CD) durchaus friedvoll schließt.

So sehr ich mich auch bemühe, nennenswerten Kritikpunkt bei dieser top produzierten Scheibe (Mastered by Tony Lindgren, Fascination Street Studios) finde ich keinen, außer vielleicht, dass ein – zumindest für meinen Geschmack – wenig aussagekräftiges Artwork für "Self" zum Zug kam. Das soll aber bitte nur Randnotiz sein und nicht darüber hinweg täuschen, wonach JACOBS MOOR über unsere Heimat hinaus ein immenses Ausrufezeichen setzen. Dies beschränkt sich eben nicht nur auf die charismatische Stimme eines Ritchie Krenmaier. Die hier gebraute Mixtur aus Moderne, Härte, Virtuosität sowie Emotion zeigt sich ausschließlich von der Schokoladenseite und sollte man ohne wenn und aber supporten – I’m deeply impressed, gentlemen!

Werner Gasser, 16.11.2017

8,5/10 Punkten

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Rock Area (Poland) 8,5/10

Austriacy z JACOBS MOOR już rok po wydaniu dobrze przyjętego debiutu (nasza recenzja tutaj), uraczyli nas EPką, zawierającą dwa nowe kawałki i kilka utworów w wersjach koncertowych. Kolejne dwa lata przyszło nam czekać na skompletowanie materiału na drugi pełny krążek. I mimo że tego oczekiwałem, utwory z EPki nie trafiły na album "Self". Nowa płyta zawiera dziesięć nowych kawałków. Wartość EPki zatem urasta do statusu unikatu wśród posiadaczy tego wydawnictwa i fanów formacji.

Tymczasem otrzymujemy naprawdę udany drugi krążek i jest na czym się rozpływać. W ciągu jego trwania zespół potrafi zaserwować wiele środków wyrazu, tak różnorodnych że w ramach metalowej konwencji trudno album sklasyfikować. Jest pazur i energia, trochę thrashowego riffowania, nowoczesne brzmienie i groove, wokalnie z kolei uświadczymy zarówno melodyjne partie, jak i wykrzyczane patenty w okolicach growli. Porównując do pierwszego krążka, odnoszę wrażenie, że nowa płyta bardziej stawia na riff niż na melodie, choć po prawdzie i ich nie brakuje. Prawdą jest, że z utworu na utwór podczas pierwszego odsłuchu zaskoczony byłem zmianami konwencji. Po kolejnych razach album ten wgryza się konkretnie, a jako całokształt jawi się nam jako istny crossover.

Podoba mi się tu głównie praca gitar. Soczysta, iście heavymetalowa solówka na tle nowoczesnej konwencji rytmicznej potrafi pożenić obecne brzmienie z klasycznym. Do tego całkiem zgrabne operowanie wokalizami dodaje całości kolorytu. Wbrew pozorom i melodyjnie nie można narzekać. Zarówno sympatycy solidnego uderzenia, jak i zwolennicy bardziej piosenkowej konwencji znajdą motywy które zapadają w pamięć. Przy całym rozrzucie stylistycznym całość niewiarygodnie trzyma się kupy. Płyta jest chyba po prostu na tyle intensywna, że przy pierwszym kontakcie może przytłoczyć. Ale za to każda jej kolejna wizyta w odtwarzaczu przyniesie nam frajdę i rozsmakowanie się w odkrywaniu smaczków i motywów do których będziemy mieli ochotę wracać.

To jest czasem tak, że jeśli zespół zdecydowanie nie trzyma się jakiegoś wycinka stylistycznego, może mieć problem z przyciągnięciem fanów właśnie tej konwencji. Z drugiej strony wszechstronność daje szansę na zatoczenie większych kręgów i dotarcie do szerszego grona odbiorców. "Self" polecić można tym którzy lubują się konkretnej jeździe bez trzymanki. Fani melodii i zwolennicy nasycenia utworów gitarową ekspresją będą jednak również zadowoleni. W moim prywatnym rankingu "Self" nie tylko spełnia oczekiwania, ale i przebija debiut.

8,5/10

Piotr Spyra, Feb. 19, 2018

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Necromance (Spain) 8,5/10

Desde Viena recibimos la nueva aportación de una banda que lleva desde 2014 dándose a conocer con publicaciones autoeditadas de su matizado lenguaje musical. JACOBS MOOR regresa con su segundo trabajo de larga duración “Self”.

El álbum nos saluda en su primer tema con un enjambre de abejas revolviéndose en el mutismo del ambiente, una muy curiosa introducción para lo que terminará convirtiéndose en un disco de agresiva contundencia y virtuosismo.

Ahora que ya se calentaron los motores se nos lanza encima una disparidad sonora muy potente, desde “Watching Atrocities” hasta “Hopeless Endeavour”, todos los temas postulan una eficacia rítmica y encarnizada de las dotes metaleras reutilizadas en distintos géneros.

Por lo pronto cabe resaltar la clara producción que nos engancha, nos aferra al sonido perverso de este trabajo vinculado a payasos siniestros y tintes sangrientos. Poder disfrutar del rasgado canto de Ritchie Krenmaier, interponiéndose de los segmentos de la técnica limpia que prevaleció de las influencias power metaleras, resulta enigmático y chocante, porque en sonoridad toda la composición gira en torno a una atrayente ambivalencia.

El estilo de JACOBS MOOR es como el que glorificó a los inolvidables CHILDREN OF BODOM (que lideraron la escena fusión del power y el death), tienen un uso ambiguo de aquello que les apasiona y eso permite que construyan su propio distinción melódica. Estamos ante un desarrollo que mezcla aires progresivos por parte de los riffs, la instrumentación se enturbia en un incesante loop que siempre regresa tras diversos lapsus de cierta calma, aquellos en los que el carácter más melódico se adueña del sonido. Si nos ponemos tiquismiquis podríamos decir que el thrash y el power combaten para alcanzar mayor protagonismo en sus propias composiciones siendo, al menos en esta ocasión, el thrash es el que lidera la contienda.

Lo excesivo se percibe no solo en la macabra persistencia del enfoque oscuro que agrava la composición, sino también en el bombardeo de notas que salen disparadas ante los volátiles solos, temas como “Delusion” o “Hate Of A New Kind” recogen ese promiscuo uso de las guitarras, una vuelta al pasado en el que mandaba el shred.

Sin duda alguna diría que JACOBS MOOR merece estar en ese grupo de impulsores de la nueva corriente del thrash, tales como MADROST o VEKTOR, aquellos idealistas pragmáticos que revitalizan el sonido tan añejo del género con nuevos horizontes, reforzando sus cualidades con la solidez del progressive. Un trabajo muy pulido y notable.

Sin duda alguna diría que JACOBS MOOR merece estar en ese grupo de impulsores de la nueva corriente del thrash, tales como MADROST o VEKTOR, aquellos idealistas pragmáticos que revitalizan el sonido tan añejo del género con nuevos horizontes, reforzando sus cualidades con la solidez del progressive.

Nota: 8,5/10

Nuél González, Feb 20, 2018

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Pest Webzine (Romania) 8,5/10

Fronted by vocalist Ritchie Krenmaier, who also played in the Austrian Power Metal act Stygma IV, a band that did well for itself at the end of the '90's - beginning of the '00 (they even released 2 albums on the mighty Noise Records), Jacobs Moor were founded in 2010 and Self is their second studio album to date, a 10 tracks effort clocking almost a full hour of Progressive Power Thrash Metal. Their music feels like Savatage, Testament, Nevermore and maybe even Crowbar (to a certain degree) met in the same pot and Titchie's vocals are excellent, I'm sure his fans are extatic for having hime still on the barricades; his timbre is hoarse but calculated and perfectly smooth delivered, with fantastic melodic passages that offer us a different perspective, but also with some angry Thrash Metal oriented parts to spice everything even more. The instrumental part is both catchy / memorable and technical / complex, the guys manage to produce demanding structures and at the same time to involve the listener in a dark, expressive atmosphere from start to finish. The tracks are diverse and cover a wide territory of the abovementioned genres so you won't have a chance to get bored; a well-built and well-delivered album, a very good band!

Reviewed by Adrian in June 2018

Rating: 8.5/10

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FFM-Rock (Germany) 8,2/10

Die Österreicher haben nach 2014 nun ihr zweites Album für uns parat und das Intro „March of the Flies“ baut schon eine gewisse Spannung auf. Das folgende „Watching Atrocities“ soll es dann in sich haben, Drummer Rainer Lidauer lässt ordentlich die Double Bass rollen und vor allem Sänger Ritchie Krenmaier (ex- Stygma IV) kommt mit seinem Organ sehr rau zu den thrashigen Parts an. Doch dann dreht sich das Blatt und aus geradlinigem Thrash wird proggressive Power Mucke, bei der vor allem die variablen Vocals der Hammer sind, aber auch alle anderen Musiker auch frickeln können ohne Ende, ohne der geradlinigen Faden zu verlieren. Zu Beginn von „The Absence of Me“ ist noch der harte Anteil im Vordergrund, doch je länger das Stück geht, desto mehr kommen auch melodische Einschübe wie auch die Prog Parts hinzu, wogegen die thrashig abgehenden Parts wieder das Blatt wenden. Mit den Titelstück muss ich sagen, dass mir da viel zu viel gefrickelt wird und trotz dass mir das nicht so zusagt, muss ich gestehen, dass es rein musikalisch sehr gut gemacht ist, vor allem wenn Sänger Ritchie wieder seine melodische Seite zeigt. Verspielt ist „Falling to Pieces“ von Anfang bis Ende, jedoch sind es hier die Drums, die mit ihrem Gedonner das Ausrufezeichen setzen und bei „Distance“ ist es besonders gut gelungen, dass sich zwischen flott abgehenden Parts und ruhigeren Momenten das Stück die Waage halten kann. Mit technischen Feinheiten, vielen Melodien und guten, catchy Grooves ist „Neglacting the Path of the Sun“ ausgestattet, während „Delusion“ schon wieder den Härtefaktor hoch schraubt und man so wenig in die Richtung Meshuggah tendiert, jedoch auch mit Melodien nicht geizt. Extrem heavy startet „Hate of a New Kind“, hat zudem ein sehr gutes Solo und auch wieder Melodic Power inne, doch mit den rasanten Parts hat man auch einen guten Gegenpol. Mit über 11 Minuten ist „Hopeless Endeavour“ das Sahnestück der Scheibe, das ist etwas Prog, melodischer Rock und zusätzlichem Balladen Häubchen obendrauf, was eine gelungene Scheibe abrundet, die ein breites Spektrum der Metal Gemeinde ansprechen wird. Zudem fahren JACOBS MOOR auch einen sehr guten Sound auf, so dass 8,2 von 10 Punkten nichts im Weg steht.

8,2/10 Punkten

Jochen Strubel, 3. Februar 2018

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Dead Rhetoric (USA) 8/10

Forming in 2010, Austrian act Jacobs Moor are a five-piece outfit that combine multiple sub-genres of groove, power, thrash, and progressive metal for this second full-length Self. Most notable within the lineup is vocalist Richard Krenmaier, who from 1996-2005 fronted the power metal outfit Stygma IV that were on the Noise Records roster for a couple of records. Previously privy through another website to writing about 2014’s All That Starts debut record, the band also released a follow up EP entitled The Evil in Me in 2015 – so it’s good to see that regular releases keep the creative flow vibrant as they aim to sustain interest and long-term appeal.

Versatility seems to be an overriding theme in most of these ten tracks – the quintet unafraid to throw about everything from surprising blast beats in “Falling to Pieces” to blitzkrieg, low-tuned twin guitar harmonies on “Watching Atrocities”. Guitarists Rupert Träxler and Johannes Pichler lay down a thick wall of riffs, sometimes approaching modern Machine Head/ Pantera overtones for “The Absence of Me”, where Richard can shift between his melodic and aggressive deliveries – but the band always inject their songwriting with this solid musicianship tastefulness. It’s clear the rhythm section can groove one second and manipulate tempos the next – where many of the progressive nuances allow Jacobs Moor to stride into Leprous/ Dream Theater measures even through the propulsive sections of “Distance”. Because of the willingness to move from different platforms song to song, even measure to measure, it allows the material to breathe and gain deeper appreciation as you take in these songs again and again. For instance, the epic 11:37 closer “Hopeless Endeavour” an exercise in dynamic contrast from it’s tranquil, clean guitar opening through The Gathering-like heaviness into crunchier, power terrain midway through before returning to a quieter, militant march in its concluding moments.

Much of the Jacobs Moor template comes from a heavier power metal meets groove/thrash veneer – putting the group in the class of acts like Brainstorm if taking on a Scandinavian progressive meets later day American groove/thrash twist. This makes Self impressive from a far reaching sonic standpoint, and should be taken into consideration if you wish to hear something a little left-field in these preferred genres.

Rating: 8/10

By Matt Coe

Wednesday, 3rd January 2018

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metal.de (Germany) 8/10

Nach dem Ende der grandiosen STYGMA IV im Jahr 2005 war es lange ruhig um deren Sänger Richie Krenmaier. Was der Mann in der Zwischenzeit gemacht hat, ist mir nicht bekannt. Jetzt meldet er sich aber mit einer neuen Formation zurück: JACOBS MOOR. Musikalisch nicht so ganz weit weg von STYGMA IV, und dennoch sehr eigenständig im Sound. Mit dem zweiten Album “Self” wartet die Band noch auf einen Labeldeal, den sich das Quintett hiermit einheimsen will.

Musikalisches Konfekt Die Chancen dafür dürften so schlecht nicht stehen, vermischen JACOBS MOOR doch unterschiedliche Stile in ihrem Sound. Dass den Unterbau damit Progessive Metal bildet, kann man erahnen. Aber auch moderne Elemente kreuzen den Weg des Quintetts. Groovige Parts treffen auf sägende Gitarren und Richies markante Stimme, der er ebenfalls einige neuen Nuancen (verglichen mit früher) zugefügt hat. Als Hörer kann man hier musikalisch eine Menge entdecken. Neben genannten Elementen kommen gerade auch die beiden Gitarristen Johannes Pilcher und Rupert Träxler mit musikalischem Konfekt um die Ecke, der die Grenze zum Notenschach ein ums andere Mal mit stolz geschwellter Brust überschreitet. Klingt ein wenig polemisch? Ist es aber nicht. Die Jungs brauchen sich international sicher nicht zu verstecken. Ganz im Gegenteil. Hier sind Leute am Werk, die ihre Instrumente hörbar beherrschen. Dies kulminiert am Ende des Albums im grandiosen, über elf Minuten langen “Hopeless Endeavour”. Hier zeigt die und vor allem bündelt die Band ihre Stärken noch einmal und spielt sie gekonnt aus. Großes Tennis, Freunde!

Ausgerechnet der Gesang… Was den Songs auf “Self” ein wenig abgeht, sind die Ohrwürmer. Hier hätte man, bei aller Liebe zum instrumentellen Teil der Kompositionen, gerne auch ein bisschen genauer bei den Melodie hinschauen und mehr Songs wie “The Absence Of Me” oder “Falling To Pieces” auf das Album packen können. Das ist auch der einzige, aber große Kritikpunkt an der zweiten Scheibe der Österreicher. Richie Krenmaier hat mit STYGMA IV ja bewiesen, dass er zu melodischen Großtaten in der Lage ist. Vielleicht ist es auch die aggressivere Art zu singen, die mich ein wenig stört (“Hate Of A New Kind”). Unter dem Strich bleibt es – wie immer – Geschmackssache.

Fans von STYGMA IV sollten JACOBS MOOR eine Chance geben. Proggies ebenso, denn “Self” kann eine Menge und sollte von der Zielgruppe gehört werden. Wer auf progressive Songstrukturen und erstklassigen Gesang steht, darf hier gerne ein Ohr riskieren. Zu entdecken gibt es – wie gesagt – viel.

8/10 Punkten

28.03.2018

Colin Büttner

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Streetclip.TV (Germany) Big 8/10

Das taufrische Werk von JACOBS MOOR, der Nachfolger des überraschenden Debüts ´All That Starts´, kann nicht nur, sondern muss allen Altvorderen von STYGMA IV, STIGMATA und BIG HEAT an das Metal Heart, auch ohne Beethovens 'Für Elise', gelegt werden.

Sänger Ritchie Krenmaier, einst bei den erwähnten, angebeteten Formationen, singt zwar heutzutage etwas grober, dennoch schenkt er uns weiterhin diese klaren Gesangsmelodien überirdischer Natur. Die Gitarrenfraktion Rupert Träxler und Johannes Pichler versucht hingegen mit einem momentan anderen Traum-Duo, Jeff Loomis und Michael Amott, in Konkurrenz zu treten, derweil sich die gesamte Band öfters außerhalb des Power Metal in thrashigen Gefilden austobt. Diese Aggressivität und barbarische Härte in Verknüpfung mit traumwandlerischer Melodiensicherheit beschert ´Self´ seine eigene Wesensart.

JACOBS MOOR spielen zwar härter als STYGMA IV es jemals anrichteten und moderner als die unlängst mit ihrem dritten Werk herausgetretenen VANISH auf, sind gleichwohl für die Alteingesessenen zwischen ARMORED SAINT und METAL CHURCH, sofern diese nicht restlos im traditionellen Zeitalter hängen geblieben sind, und obendrein von moderneren Härtnermetallern zu goutieren. Denn mit voller Wucht überrollt ein ´Watching Atrocities´ sogleich jedes blümerante Sit-in. Eingeschlossen von einem rhythmischen Trümmerniederschlag wagt sich Ritchie Krenmaier im Saitendelirium von ´The Absence Of Me´ ebenso keifend ans Mikrofon zu treten. Dabei geraten die Zuhören andauern ins Schwärmen, wenn die Saitenakrobaten wie in ´Self´ schwelgerische Lautenfolgen darbieten. Von einem doomigen Ansatz heraus gefallen sich JACOBS MOON in ´Falling To Pieces´ im Sauseschritt oder in rockender Dehnung in ´Distance´ allzeit innerhalb eines allerkraftvollsten Härtegrades. Auf über elf Minuten offenbart das abschließende ´Hopeless Endeavour´ nochmals all diese raren Charakterzüge von JACOBS MOON. Sie spielen, reißen und hämmern meist bereits bis zum Höhepunkt Kampfeswillen sowie -stärke heraus, angesichts der lyrischen Ausführungen von ´Neglacting The Path Of The Sun´ nicht verwunderlich, so dass letzten Endes nahezu jeder Gipfelpunkt unumgänglich in getragener Art und Weise begeisterungswürdig ertönen muss.

(Big 8 Points)

22.10.17

Von: Michael Haifl

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Time For Metal (Germany) 8/10

Nach dem Debüt All That Starts und der im Anschluss folgenden EP The Evil In Me wurde es im Oktober zum dritten Mal laut um die Wiener Band Jacobs Moor. Mit Self haben die fünf Musiker aus der österreichischen Hauptstadt ein sechzig Minuten starkes Langeisen aufgezogen, um die ersten Klänge von vor zwei bzw. drei Jahren abzulösen. Als Eigenproduktion steht der zehn Track starke Silberling auf Säulen diverser Subgenres. Neben klassischem Heavy Metal oder Thrash Metal Riffs findet man progressive Elemente oder mal einen Ritt durch die Weiten des Power Metals. Gesanglich beweist Richard Krenmaier genug Breite, um allen Stafetten gerecht zu werden.

Mit einem Kopfsprung ins kühle Nass landet man beim Opener Watching Atrocities, dem das Intro March Of The Flies vorweggeht. Da habe ich wirklich schon belanglosere und langweiligere Starts in neue Werke erlebt. Das Intro offenbart zwar nicht wohin die Reise gehen soll, hält den Hörer in den fast zwei Minuten aber bei Laune und man möchte endlich den ersten eigentlichen Titel erleben. Schwungvoll startet Watching Atrocities mit einer Thrashsalve, um gleich mal das Grundtempo anzuziehen. Neben den flinken Melodien bleibt immer Platz für starke Gitarrenarbeit der beiden Protagonisten Rupert Träxler und Johannes Pichler. Die Double Base von Rainer Lidauer treibt punktgenau an und Stephan Först sorgt hinterm Bass für den gewünschten Druck. Herzstück neben den Gitarren bleibt natürlich Frontmann Richard Krenmaier, der mir ganz gut gefällt. Die einen oder anderen Cleanvocals hätte man vielleicht auch anders umsetzen können – im Grundsatz hat er aber eine spannende Struktur und viele angenehme Gesangsfarben. Die Power Metal Elemente bleiben der geringste Faktor, viel basiert auf typischen Thrash Metal Handschriften, die eins zu eins mit dem Heavy Metal gleichziehen. Refrains werden angeschlagen, Songs wie The Absence Of Me leben von einem dynamischen Einklang unter den Musikern. Für eine Eigenproduktion nicht zu verachten und völlig verdient stehen Jacobs Moor nun bei Bleedingstar Records, dem heimischen Label, unter Vertrag. Höhepunkte bilden der Titeltrack Self, der gut im Ohr bleibt, sowie Distance oder Delusion.

JACOBS MOOR - SELF Fazit: Manchmal fehlt mir persönlich der ganz große zwingende Zugriff auf die Kunst der Österreicher. Dafür bleiben Tracks wie Falling To Pieces sofort hängen. Modern, frisch und mit dem gewissen Selbstvertrauen darf man Self von Jacobs Moor ohne Probleme loben und als Hörprobe anpreisen. Als Eigenproduktion können sich diverse Mitstreiter eine Scheibe abschneiden. Soll sollte ein Heavy Metal Album klingen, wenn man für größere Aufgaben die Aufmerksamkeit erhalten möchte!

Anspieltipps: Self und Distance

8/10 Punkten

Rene Wolters, 12. Dezember 2017

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Rock Hard Printmagazine (Germany)

Rock Hard Printmagazin Vol. 373, Juni 2018

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Music News (Austria) 4/5

Die Power-Trash Metal Band Jacobs Moor gibt mit dem neuen Album „Self“ wieder ein starkes Lebenszeichen von sich. Nach „All that Starts“ ist „Self“ nun das zweite reine Studioalbum der Band. Seit 21. Oktober 2017 ist der im Eigenverlag erschienene Longplayer bei den Konzerten der Band und im Webshop erhältlich.

Die im Jahre 2010 als Studioprojekt gegründete Band Jacobs Moore hat nach der Veröffentlichung der EP „The Evil in Me “, die mit Livetracks auch einen Einblick in den Touralltag der Band geben sollte nun wieder ein reines Studioalbum produziert. Daher befindet sich die Band wieder auf Österreichtour, um das neueste Werk vor zu stellen.

DAS ALBUM: „SELF“

Das Album startet, wie für Powermetal-Alben durchaus klassisch, mit einem Instrumental-Intro genannt „March of the Flies“. Dann starten Jacobs Moor mit „Watching Atrocities“ so richtig in das Album. Vor zwei Monaten wurde dazu ein Lyrics-Video veröffentlicht. Mit diesem Song zeigt die Band, wofür sie bekannt ist: druckvolle Power Metal auf hohem technischen Niveau. Aber auch im folgenden Song „The Absence of Me“ geht es dynamisch weiter, auch wenn der Song stilistisch mehr in Richtung Thrash als Power Metal geht. Wobei es auch hier schwierig ist zwischen den Subgenres zu unterscheiden, da die Grenzen in dem kompakten Sound sehr fließend sind. Es schließt der namensgebende Track des Albums „Self“ an. Brachiale Drummings und Vocalparts werden von verspielten Gitarrenlinien harmonisch aufgelöst. Auch verstärkt cleane Backvocals sind hier zur Unterstützung der rauhen Leadvocals zu hören.

Mit „Falling to Pieces“ lässt ein fast bluesiges Intro-Riff aufhorchen bevor die getragene Powermetalversion dieses Themas erklingt. Wem die vorangegangenen Nummern zu thrashig waren, der/die kommt nun auf seine/ihre Kosten. Mit „Distance“ geht es dann auch wieder schneller weiter, ohne auf den Wechsel zwischen rauen und cleanen Gesangstparts zu verzichten. „Neglecting The Path Of The Sun“ beginnt dann wie eine klassische Metalballade, doch wer nun eine solche erwartet hat, wird doch etwas enttäuscht sein, Jacobs Moor sind beim siebenten Track doch nicht weich geworden. Mit „Delusion“ tobt sich Jacobs Moor wieder brachialer aus, ohne dabei auf eine sehr anspruchsvolle Gitarrenarbeit zu verzichten. Bei „Hate Of A New Kind“ gibt sich die Band für das Intro etwas „sakral“, um dann in die Vollen zu hämmern. Das Album schließt mit „Hopeless Endeavour“, einer längeren getragenen Nummer. Fast die ganzen ersten drei Minuten sind den Gitarren vorbehalten, dann setzt erst cleaner Leadgesang ein. Jacobs Moor nutzt das Finale, um für ihre Verhältnisse leise Servus zu sagen.

FAZIT

Jacobs Moor gelingt es mit „Self“ sich stilistisch treu zu bleiben. Es ist ein ewiger Grenzgang zwischen klassischem Thrash- und Powermetal, trotz der Anleihen bei Bands, die ihre große Zeit in den 80er- und 90er-Jahren hatten, klingt das Album modern und alles andere als eklektisch. Wie auf allen bisherigen Veröffentlichungen, ist auch hier das technische Können aller Bandmitglieder unverkennbar zu hören. Ein druckvolles Album, das neugierig auf die Umsetzung der Tracks auf der Livebühne macht.

Gesamtwertung: 4/5 STERNEN

Gregor Sühs, 26. Oktober 2017

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Rock Files Promo (Belgium) 4/5

For starters, this is already the bands second selfreleased album after “All that Starts” from 2014. Describing their musical style is not that easy, as they combine several features going from proggressive metal to thrash, and even modern groove metal.

Ritchie Krenmaier, once vocalist for Stigmata IV, throws in his vocal skills to the fullest. Where he used the more clean voice with Stigmata IV, he subjects his vocal chords to grunts and screams, which blend in perfectly with their music. Each song is a great example of awesome musicianship, and tells its own story. Great drums and bass to underline that progressive touch to the tracks and great guitars that make this album a must hear. If you’re not convinced after a first spin, do play that record a second time, as it’s a grower !

The album begins with intro “March of the Flies”, a threatening instrumental, seamlessly flowing into “Watching Atrocities” their new single. The good thing about the album is the alternation of the songs. The groove in “Falling to Pieces” , the guitar solos in “Delusion” , really top tracks. “Hate of a new kind”, to blow out some steam … pure agression ! And to finish off this record, an atmospheric epic prog gem “Hopeless Endeavour” with a duration of 11 minutes.

This album is a must have for prog metal fans who don’t fear some more agressive touches. Any label should check them out and give these guys more credit.

4/5 points

Review done by Pascal Maudoux, April 08 2018

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fm5.at freies magazin (Austria) (Self)

„Self“ heißt das neue Album der Metal Band "Jacobs Moor", auf dem moderner, dynamischer Thrash Metal gekonnt Melodie und Härte gleichermaßen in sich vereint.

Jacobs Moor aus Wien und OÖ halten seit 2010 die Fahnen des Thrash Metals hoch und erweisen sich dabei als ungemein fleißige Zeitgenossen. Denn in den letzten 3,5 Jahren erschienen nicht weniger als zwei Full Length-Alben und eine EP, und das alles ohne ein (finanzkräftiges) Label im Hintergrund. Und auch am Livesektor war man in diesem Zeitraum bekanntlich höchst aktiv.

„Self“ heißt das neue, neun Tracks (plus Intro) umfassende Output. Mit dem bereits vom YouTube-Channel bekannten „Watching Atrocities“ wird die Marschrichtung definiert: Moderner, dynamischer Thrash Metal, der gekonnt Melodie und Härte gleichermaßen in sich vereint. „The Abscene of me“ geht ebenso als gnadenlose Thrash-Abrissbirne mit gewohnt stimmigem Refrain sowie großartiger Soli durch. Zu den absoluten Highlight der Scheibe zählt sicherlich der Titeltrack „Self“, dessen Refrain sich gleich fest in die Gehörgänge fräst und dort lange verweilt.

Jacobs Moor ließen sich hörbar von alten True Metal-Helden wie Iron Maiden oder Thrash-Göttern à la Slayer inspirieren, sowie bei vielen groovigen Parts auch von Vertreter der Metalcore-Schule Pate, und ein gewisse Vorliebe für progressive (Metal-)Spielarten können die Protagonisten auch nicht verleugnen. Und diese stilistische, dem Hörgenuss absolut zuträgliche Vielfalt, zieht sich auch wie ein roter Faden durch das ganze Album. Erfreulicherweise flaut das Werk auch zum Ende nicht ab, d.h. die Qualität konnte weitgehend gehalten werden. Und mit dem abschließenden „Hopeless Eneavour“ wurde eine bärenstarke Power Metal-Hymne kreiert, die auch mal in balladeske Gefilde abgleitet, und bei der Frontmann Richard Krenmaier und natürlich Gitarrist Rupert Träxler (sowie freilich die gesamte Band) einmal ihr gesamtes (großes!) Können ausspielen dürfen.

Fazit: Starkes zweites Album von Jacobs Moor, auch das Drumherum, sprich Artwork (von Christian Taschner) samt Bandfotos (Helmut Berger) weiß vollends zu gefallen. Auch die Produktion, für die sich Drummer Rainer Lidauer persönlich verantwortlich zeichnet, erweist sich als überaus professionell. Das Mastering des Albums erledigte übrigens niemand anderer als Tony Lindgren im schwedischen Fascinationstreet Studio, wo bereits Szeneikonen wie Kreator, Hammerfall oder Amon Amarth aufnahmen.

Bleibt nur zu hoffen, dass ein renommiertes Label bald die Jungs unter ihre Fittiche nimmt und das Potential der Band voll ausgeschöpft wird.

28. Januar 2018, Thomas Hutterer

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Underground Empire (Germany)

Da nach der EP »The Evil In Me«, die nur wenige Monate nach dem Debut »All That Starts« aufgelegt wurde, ein klein wenig Stille rund um die österreichische Formation JACOBS MOOR eingetreten war, freut es um so mehr, daß der Fünfer mit Wohnsitz Wien knapp zwei Jahre später mit »Self« erneut auf sich aufmerksam macht.

Und wie! Schon mit dem eröffnenden ›Watching Atrocities‹ (das vom Intro ›March Of The Flies‹ optimal in Szene gesetzt wird) wird deutlich, daß JACOBS MOOR immer noch bemüht sind eine ganz eigene Nische zu finden und dafür Elemente aus dem melodischen Thrash ebenso verwendet wie Zutaten aus dem Progressive-Bereich um das Fundament, fett groovenden Power Metal damit anzureichern.

Nicht zuletzt durch die immer noch markante, nunmehr jedoch wesentlich häufiger auch in kehligen und tieferen Regionen eingesetzten Stimme von Frontmann Ritchie Krenmaier (unter anderem ex-STIGMATA/STYGMA IV) kommen auch die eher aus dem Modern Metal stammenden Passagen verdammt gut rüber und konnten zudem auch perfekt ins Geschehen eingeflochten werden.

Doch nicht nur im deftigen Bereich (neben dem Quasi-Opener imponiert vor allem das mächtige, mit Dimebag-Gedächtnisriffs unterspickte ›Hate A New Kind‹) weiß das Material zu überzeugen, auch wenn es eher traditionell und mit Hard Rock-Schlagseite zur Sache geht (wie etwa in ›Falling To Pieces‹) haben JACOBS MOOR überzeugendes Material im Talon.

Ein ansprechender Sound sowie ein gelungenes Artwork runden den überaus positiven Gesamteindruck gut ab und lassen hoffentlich nicht nur alle Metalfans mit breitgefächertem Geschmack nun endlich auf diese Formation aufmerksam werden, sondern ebenso auch die dafür zuständigen MitarbeiterInnen diverser Labels. Und wenn demnächst diverse Radiosender JACOBS MOOR für ihr Programm entdecken, sollte das nicht verwundern. Schließlich kann diese Truppe auch dafür geeignete, gefühlvolle, balladeske Songs komponieren. Verdammt gut sogar, wie der Titeltrack und erst recht das Finale ›Hopeless Endeavour‹ (im Solo-Teil meine ich als wichtigsten Einfluß Criss Oliva zu vernehmen!) beweisen. Yezzz!

Walter Scheurer

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Metalmania-Magazin (Slovakia) 5/6

V dnešnej dobe majú interpreti ťažké preraziť – peniaze, mainstream, konkurencia. A to napriek tomu, že často ide o veľmi kvalitných muzikantov. Mnohí sa snažia hrať progresívne a pritom vôbec nevedia, čo znamená progresivita v hudbe. A ako to bude v prípade mladej rakúskej kapely Jacobs Moor, ktorá nás koncom minulého roka obdarila debutovým full albumom Self, nasledovníkom prvotiny EP The Evil In Me?

Dané CD je akousi zmesou death, trash a progresívneho metalu, ale gro celej muziky sú melódie. Kapela často kombinuje detah metalové prvky s rockovejšími. Pri čistých melodických speváckych linkách sa spevák Ritchie Krenmaier pekne vyhral. (vypočujte si“ Falling To Pieces“ “ Distance“). Btw. Spevák mi v čistom prejave pripomína súčasného speváka Threshold – Glynna Morgana. Gitarové sóla si ľahko zapamätáte, len riffy by mohli byť viac prepracovanejšie. Bubeník Rainer Lidauer si zaslúši pochvalu, kvôli práci s činelmi, cit v ruke jednoducho nezaprie.

Mastering je viac menej ok (zdvojené gitary, nádherný čistý zvuk činelov) no mohli sa viac pohrať so zvukom bicích a basu vytiahnuť o chlp vyššie, aby rezala priamo do ucha Produkcia je vynikajúca- hudobné zvraty a texty. Je počuť, že táto banda myslí so svojou hudbou vážne. Najväčším favoritom je “Hopeless Endeavour“ Plus dávam aj zrkadlovému názvu CD Self, aj keď vizuál je skôr pre tie silnejšie povahy.

Zhrnutie: CD Self patri k tomu lepšiemu čo sa minulý rok urodilo. Ak máte rad novú a nápaditú muziku určite po ňom siahnete, neoľutujete.

Hodnotenie: 5/6

19.1.2018, Michal Ufnár

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Stark!Strom (Austria)

Zwei Jahre nach der "The Evil In Me"-EP unterstreichen die heimischen Hopefuls ihre Bemühungen um die eigene Nische, in der melodischer Thrash, Prog-Elemente und fett groovender Power Metal perfekt mit traditionelleren Heavy-Klängen harmonieren. Die hier gerne auch mal tiefer eingesetzte Ausnahmestimme von Ritchie Krenmaier (u.a. Ex-Stygma IV), ansprechender Sound und gelungenes Artwork runden das Gesamtprodukt wunderbar ab: Gebt dieser Band eine Chance!

Walter, Stark!Strom #1, Jänner 2018

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Rock Garage (Germany) 7,5/10

Oh je, ganz vergessen, JACOBS MOOR zu rezensieren. Nun, besser spät als nie widmen wir uns nun mal den fünf Österreichern, die uns bereits am 20.10. mit ihrem zweiten Album beehrt haben. Darauf bewegt man sich stilistisch irgendwo zwischen Thrash, Power, Progressive und Modern Metal und vereint das Ganze tatsächlich zu einem ziemlich harmonischen Gesamtsound. Hinsichtlich der Produktion lässt sich nicht viel meckern. Ein paar mehr Höhen wären schön gewesen, ansonsten klingt das Ganze jedoch durchaus druckvoll und man kann sich gerade hinsichtlich der Tatsache, dass die Band die Produktion selbst in die Hand nahm, überhaupt nicht beschweren.

Bei den einzelnen Songs lässt sich ein gewisses Schema erkennen, das über weite Teile des Albums kompromisslos verfolgt wird: eine Mischung aus unklarem und klarem Gesang, der etwas gewöhnungsbedürftig, dem Sound der Band jedoch durchaus dienlich ist. Dazu tendenziell melodische Refrains, ein Mix aus Midtempogedrumme und knatterndem Doppelbass, gerne garniert mit ein paar Blastbeats. Die Soli lassen selten zu wünschen übrig und die Ausflüge in progressivere Gefilde tun den Jungs aus Wien ebenfalls gut, gerade die kurze Prog-Eskalation im Mittelteil von “Delusion” sei hier lobend hervorgehoben.

Aus dem Schema brechen gerade die letzten zwei Songs aus, von denen ersterer überdurchschnittlich aggressiv, stellenweise beinahe black-metallisch anmutet, und letzterer als überlanger, streckenweise balladesker Track eh aus der Reihe fällt. Macht das musikalische Konzept von JACOBS MOOR durchaus Spaß, so zeigt sich doch im Verlauf des Albums, dass etwas mehr Eigenständigkeit und Originalität die einzelnen Songs durchaus bereichert hätten. Denn innerhalb ihres speziellen Sounds agieren sie doch ein wenig zu brav, trauen sich oftmals zu wenig und hinterlassen nur als Gesamtkunstwerk einen bleibenden Eindruck. Natürlich, diverse Parts des Albums lassen sich während des Hörens absolut genießen. Der schön schrubbende Gitarrensound von “Watching Atrocities” zum Beispiel, die Gesangsharmonien im Chorus von “Distance”, der Breakdown der Geschwindigkeit im Prechorus von “Neglecting The Path Of The Sun”, um nur einige zu nennen.

Es ist ein gewisses Problem, dass sich JACOBS MOOR hinsichtlich der Findung ihres Stils so experimentierfreudig gezeigt, die Songs an sich aber mit recht wenigen Alleinstellungsmerkmalen versehen haben (von “Hopeless Endeavour” mal abgesehen). Dass sie das nötige Talent dafür hätten, zeigt sich gerade am finalen Track. Der Rest macht Spaß, hinterlässt aber kaum bleibende Eindrücke. Das ist aber nicht schlimm, wenn man beim Kauf von “Self” nicht unbedingt ein Album erwartet, das man sich konzentriert ohne jegliche Ablenkung abends am Kamin geben möchte.

Anspieltipps: “Hopeless Endeavour” und der Rest der etwas stärkeren zweiten Hälfte des Albums

Fazit: Doch, “Self” kann man schon echt machen. Unterhaltsam und stilistisch interessant ist JACOBS MOORs zweiter Longplayer geworden, professionell gespielt und ordentlich produziert. Der ganz große Wurf ist es leider nicht geworden, aber wer Modern-Metal-Melodien und progressive Einflüsse in seinem Geballer mag und sich nach dem neusten Streich von Anette Olzon doch mal wieder die Gehörgänge durchblasten möchte, der sollte hier durchaus mal ein, zwei Ohren riskieren!

WERTUNG: 7,5/10

Jannis, 4. Dezember 2017

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Bleeding 4 Metal (Germany) 7,5/10

Nach dem ersten Hören hatte ich, so muss ich gestehen, nicht viel Gutes für JACOBS MOOR, die neue Band des vormaligen STYGMA IV-Sängers Richard Krenmaier, übrig, aber das änderte sich bereits beim zweiten Durchlauf.

JACOBS MOOR sind schwer in eine Schublade zu packen, ist es aggressiver Power Metal, ist es Prog Metal mit Power- und Thrash-Elementen, ist es Thrash Metal mit Ausflügen in Richtung Prog- und Power-Metal? Eigentlich egal, solang es gut gemacht ist, und das ist es bei "Self", dem zweiten Full-Length-Album der Band aus Wien auf jeden Fall. Wenn man unbedingt andere Bands zum Vergleich heranziehen will, dann würde ich das Quintett irgendwo zwischen DISILLUSION und etwas BRAINSTORM ansiedeln.

Kracher wie der Opener 'Watching Atrocities', 'The Absence Of Me' oder das abwechslungsreiche 'Neglacting The Path Of The Sun' sind vom Songwriting her wirklich stark, nicht zu eingängig, das zeigte mir der erste Durchlauf von "Self". Der Titelsong geht teilweise sogar aufgrund des heftigen Grooves in die Hardcore-Richtung, wohingegen 'Falling To Pieces' diverse Blastbeat-Parts beinhaltet; und 'Distance' überzeugt' durch einen Full-Speed-Thrash-Refrain, und 'Hate Of A New Kind' ist nahezu durchgehend lupenreiner Thrash (bei dem Titel nicht wirklich überraschend). Als heimliches Highlight stellt sich der Rausschmeißer 'Hopeless Endeavour" heraus. Das Elf-Minuten-Monster beginnt instrumental, um sich bei Einsatz der Gesangslinien erst akustisch und ruhig aufzubauen, und dann im Midtempo Endzeitstimmung zu verbreiten. Schwer zu beschreiben, aber definitiv hörenswert!

Wie ihr lest, ist "Self" also stilistisch breit aufgestellt, zwar nicht einfach zu hören, aber gerade die Vielfältigkeit macht die Scheibe so interessant. Die Zeit, die man aufwendet, bzw. aufwenden muss, um mit der Platte warum zu werden, lohnt sich am Ende jedenfalls. Ich drücke der Band auf jeden Fall die Daumen, dass dieses Werk ihnen zu einem Plattenvertrag verhelfen wird, verdient hätten sie es allemal!

Gesamtwertung: 7.5 Punkte

Review von Cornholio vom 03.12.2017

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My Revelations (Germany) 9/15

Mit "Self" reichen die Wiener nun ihr 2. Album ein. Schon beim ersten Hören werde ich wärmstens an meine jungen Jahre als Metalhead erinnert. Ein markanter Stil, eine Mischung aus harten, knalligen Gitarrenriffs und klaren, hellen, melodiösen Songstrukturen. Aus diesem Sammelsurium ergibt sich eine stabile und sauber abgemischte Leistung die sich trotz der fast einstündiger Laufleistung der Platte in einem Rutsch hörbar ist, ganz ohne Probleme. Hier kann ich auch nichts finden was mich stört. Aber, und das ist dann doch ein kleiner Wermutstropfen, es findet sich auch nichts wirklich herausragendes; ganz ohne negativen Hintergrund. Mit "Self" wird eine saubere, gut klingende Leistung abgelegt, ganz ohne Schnörkel. So wie Musik sein sollte. Dennoch ist Luft nach oben, man darf also gespannt sein was da noch so aus dem Nachbarlande kommt!

Bewertung: 9 von 15 Punkten

Autor: Martin A. Weißenfels

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Zephyr's Odem (Germany) 6,5/10

Die Österreicher Jacobs Moor legen auf ihrem Zweitwerk „Self“ im Verhältnis zum ebenfalls überaus gelungenem Debut nochmals deutlich an Qualität zu. Das mit ansprechendem Cover versehene Album kommt nach kurzen Intro direkt auf den Punkt und liefert mit „Watching Atrocities“ gleich einen der stärksten Songs des Albums. Dieses hohe Niveau kann leider nicht über die gesamte Albumlänge gehalten werden, richtige Rohrkrepierer gibt`s allerdings kaum. Mit dem überragenden Schlussepos „Hopeless Endeavour“ schütteln die Wiener dann noch einen kleinen Kracher aus dem Ärmel.

Leider klingt für mich jedoch vieles zu modern und zu sehr nach Arch Enemy. Insbesondere die Gitarrenfraktion Pichler/Träxler liefert dabei zwar oberamtlich ab, doch auch begnadete Soli können über Schwächen im Songwriting oftmals nicht hinwegtäuschen. Die Drums wirken häufig wie programmiert und (zu) glattgebügelt. Die Produktion von „Self“ ist zwar klar und transparent, an entscheidenden Stellen jedoch auch oftmals drucklos und luftleer.

Anspieltipps: „Distance“, „Hate Of A New Kind“, “Hopeless Endeavour”

Bewertung: 6,5 von 10 Punkten

17.12.2017, von: BÜNNE

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Rock Hard (Germany) (EP) without rating/unsigned

Das ging schnell. " All That Starts" ist gerade mal ein paar Monate im Umlauf, da liegt mit "The Evil In Me" schon neues Futter von Österreichs JACOBS MOOR vor. Viel hat sich (glücklicherweise) nicht geändert. Auf den beiden exquisit produzierten neuen Tracks werden die einzelnen Versatzstücke des Band-Sounds lediglich deutlicher voneinander getrennt. Auf der einen Seite steht "moderner" Thrash mit Wechselspielen aus Aggro und Melodik, auf der anderen progressiver Epic/Power-Metal mit Tiefgang, wie immer getragen von der superangenehmen Stimme Ritchie Krenmaiers, der sich mit Stigmate/Stigmata IV/Stygma IV schon lange in den Edel-Metal-Geschichtsbüchern verewigt hat. On top gibt's einige Live-Tracks, die zeigen, dass die Kerle auf internationalem Niveau agieren. Konsultiert www.jacobsmoor.com und www.facebook.com/jacobsmoorband.

Jan Jaedike, RH # 351, August 2016

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Power Metal (Germany) 8,5/10

Gelungene Vorstellung der Österreicher

Die Resonanz auf das Debüt "All That Starts" war nicht nur in der Heimat überaus positiv, der abwechslungsreiche Metal der österreichischen Formation wurde nahezu überall ausschließlich freudig in Empfang genommen. Um nicht ebenso schnell wieder in Vergessenheit zu geraten, liefert das Quintett eine EP, auf der neben zwei brandneuen Titeln auch einige Nummern des Erstlings in rohen Live-Versionen zu hören sind. Mit dabei ist mit Ritchie Krenmaier übrigens auch ein verdienter Recke der rot-weiß-roten Szene, der als Frontmann unter anderem auch schon bei SURRENDER, BIG HEAT und STYGMA(TA) IV mit seiner charismatischen Stimme für Furore gesorgt hat.

Wie schon auf dem Debüt, ist Ritchies Beitrag ein nicht unerheblicher und selbstredend hat sich auch an der stilistischen Vielfalt der Band nichts geändert. Im Vergleich zum früheren Schaffen des gebürtigen Oberösterreichers agiert JACOBS MOOR jedoch deutlich heftiger, ebenso ist seine Stimme über weite Strecken um einiges aggressiver als früher. Nachzuvollziehen auf imposante Weise im eröffnenden Titelsong dieser EP, in dem Ritchie seine bislang wohl aggressivste und bissigste Performance überhaupt liefert und auf garstig-derbe Weise kreischt und schreit.

Dieser Mehranteil an Brachialität ist aber dennoch nur Beiwerk, denn das Fundament von JACOBS MOOR ist in erster Linie Prog Metal, der sowohl Zutaten aus dem Power Metal wie auch aus dem Thrash intus hat. Nicht zuletzt dadurch erweist sich 'The Evil In Me' bei aller zwischenzeitlicher Heftigkeit als einprägsame, Hook-dominierte Metal-Komposition, die sich auf Anhieb ins Gedächtnis einprägt. Nicht minder zugänglich kommt auch das etwas getragener intonierte, dezent verspielte und von der Atmosphäre an heftigere THRESHOLD erinnernde 'Away' aus den Boxen.

Keine Ahnung, ob diese beiden neuen Tracks einen Vorgeschmack auf den zweiten Longplayer darstellen, als überaus gelungen sind jedenfalls beide Tracks zu bezeichnen. Übrigens: Auch wer das Debüt bislang noch nicht kennt, erhält mit dieser EP einen guten Überblick, schließlich gibt es einige der Tracks davon, die bei der CD-Release-Show im "Alten Schlachthof" in Wels im April 2014 mitgeschnitten wurden, als Bonus-Teil dieser EP zu hören.

Eine deftige Version des zugleich brettharten, aber dennoch melodischen 'Between The Lies' macht (nach dem atmosphärischen Intro 'Moor') den Anfang und lässt auf Anhieb erkennen, dass die Band auch live überaus tight agiert. In dieser Tonart geht es logischerweise auch weiter, zunächst mit dem absolut hitverdächtigen Ohrwurm 'Faceless Man', das von den Gesangsmelodien her etwas an den alten BIG HEAT-Track 'Tears Of Sahara' denken lässt. Danach wird der Hörer mit dem zunächst an härtere DREAM THEATER gemahnenden, in weiterer Folge zu einem brachialen Riff-Monster in feister MORGANA LEFAY-Machart mutierenden 'Unfound' förmlich niedergeschmettert.

Das mit einem Modern Metal / Neo Thrash-Anstrich versehene, auf Anhieb in die Kniegelenke abzielende 'The Truth' beendet die Vorstellung der wohl momentan hoffnungsvollsten Truppe der Alpenrepublik. Wär‘ fein, wenn sich die Formation damit zumindest einigermaßen etablieren könnte und nicht ein ähnliches Schicksal erleiden muss wie Ritchies frühere Formation(en).

Note: 8.50

Redakteur: Walter Scheurer

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Streetclip.TV (Germany) 8,5/10 (EP)

Wie konnten JACOBS MOOR bisher nur so unbemerkt am Rande des Geschehens musizieren? Da wartet der Hörer seit Jahren auf ein Lebenszeichen von Richard Krenmaier, der vor allem mit BIG HEAT/STYGMA IV Geschichte geschrieben hat - und dann dies: Sangeslegende Ritchie Krenmaier gründete nämlich schon vor einigen Jahren mit Gitarrist Johannes Pichler sowie Drummer Rainer Lidauer zusammen JACOBS MOOR, komplettierten das Line-up mit den CIRCLE OF ILLUSION-Musikern Stephan Först und Rupert Träxler, so dass bereits 2014 ihr Debüt ´ All That Starts´ erscheinen konnte.

Nun schieben sie vor dem zweiten Album nochmal eine EP dazwischen, die mit zwei neuen Songs und zusätzlichen Live-Aufnahmen aufwarten kann. Wer das Debüt noch nicht kennt, erhält somit den wunderbaren Bonus, gleich vier Songs des Debüts in ihren Live-Versionen kennenzulernen. Und dieser Stil ist Live als auch im Studio eine echte Bank. Allzeit melodischer Power Metal, der bisweilen echt thrashige Züge annimmt.

Der Titelsong der EP schwankt so zwischen zackig-schnellen Parts und den von Krenmaier mehr als gewohnt souverän vorgetragenen melodischen Gesangslinien. Bei JACOBS MOOR liefert er zudem eine große Bandbreite seiner stimmlichen Möglichkeiten ab, geradezu teuflisch barsch kann hier sein Gesang ebenfalls sein. Nur dann, ja, dann erklingen wieder diese geradezu himmlisch schönen Melodielinien, die in dieser Form nur Ritchie Krenmaier singen kann. Der zweite neue Song ´Away´ ist dagegen von eher epischer und längerer Natur. Nach einem ruhigen Beginn sticht insbesondere das Gitarrenspiel mit einer brillanten, sich einbrennenden Melodie hervor. Solch einen Kracher gab es schon auf dem Debüt und darf mit der Live-Version von ´Unfound´ bewundert werden. Bei den anderen Live-Songs - ´Between The Lies´, ´Faceless Man´ und ´The Truth´ - stehen dann nicht nur die krachenden Drums, sondern Krenmaiers Gesang und Geschrei im Vordergrund. Allein Ritchie Krenmaier hebt freilich mit seiner Stimme jedes Lied auf eine höhere Ebene, wie es selbst Mike Howe in diesem Jahr nicht schaffen wird. Kein Grund also, JACOBS MOOR nicht in das Metal-Herz zu schließen.

(8,5 Punkte)

13.01.16

Von: Michael Haifl

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Zephyr's Odem (Germany) 8,5/10

Die Resonanz auf das Debüt “All That Starts“ war nicht in der Heimat überaus positiv, der abwechslungsreiche Metal der österreichischen Formation wurde nahezu überall ausschließlich freudig in Empfang genommen. Um nicht ebenso schnell wieder in Vergessenheit zu geraten, liefert das Quintett - in dem sich mit Ritchie Krenmaier übrigens ein verdienter Recke der rot-weiß-roten Szene finden lässt, hat der Frontmann unter anderem doch auch schon bei Surrender, Big Heat und Stygma(Ta) Iv mit seiner charismatischen Stimme für Furore gesorgt – eine EP, auf der neben zwei brandneuen Titeln auch einige Nummern des Erstlings in rohen Live-Versionen zu hören sind.

Wie schon auf dem Debüt, ist Ritchie’s Beitrag ein nicht unerheblicher und selbstredend hat sich auch an der stilistischen Vielfalt der Band nichts geändert. Im Vergleich zum früheren Schaffen des gebürtigen Oberösterreichers agieren Jacobs Moor jedoch deutlich heftiger, ebenso ist seine Stimme über weite Strecken um einiges aggressiver als früher. Nachzuvollziehen auf imposante Weise im eröffnenden Titelsong dieser EP, in der Ritchie seine bislang wohl aggressivste und bissigste Performance überhaupt liefert und auf garstig-derbe Weise kreischt und schreit.

Dieser Mehranteil an Brachialität ist aber dennoch nur Beiwerk, denn das Fundament von Jacobs Moor ist in erster Linie Prog Metal, der sowohl Zutaten aus dem Power Metal wie auch aus dem Thrash intus hat. Nicht zuletzt dadurch erweist sich “The Evil In Me“ bei aller zwischenzeitlicher Heftigkeit als einprägsame, Hook-dominierte Metal-Komposition, die sich auf Anhieb ins Gedächtnis einprägt. Nicht minder zugänglich kommt auch das etwas getragener intonierte, dezent verspielte und von der Atmosphäre an heftigere Threshold erinnernde “Away“ aus den Boxen. Keine Ahnung, ob diese beiden neuen Tracks einen Vorgeschmack auf den zweiten Longplayer darstellen, als überaus gelungen sind jedenfalls beide Tracks zu bezeichnen.

Übrigens: Auch wer das Debüt bislang noch nicht kennt, erhält mit dieser EP einen guten Überblick, schließlich gibt es einige der Tracks davon, die bei der CD-Release-Show im „Alten Schlachthof“ in Wels im April 2014 mitgeschnitten wurden, als Bonus-Teil dieser EP zu hören. Eine deftige Version des zugleich brettharten, aber dennoch melodischen “Between The Lies“ macht (nach dem atmosphärischen Intro “Moor“) den Anfang und lässt auf Anhieb erkennen, dass die band auch live überaus tight agiert.

In dieser Tonart geht es logischerweise auch weiter, zunächst mit dem absolut hitverdächtigen Ohrwurm “Faceless Man“, das von den Gesangsmelodien her etwas an den alten Big Heat-Track “Tears Of Sahara“ denken lässt. Danach wird der Hörer mit dem zunächst an härtere Dream Theater gemahnenden, in weiterer Folge zu einem brachialen Riff-Monster in feister Morgana Lefay-Machart mutierenden “Unfound“ förmlich niedergeschmettert. Das mit einem Modern Metal / Neo Thrash-Anstrich versehene, auf Anhieb in die Kniegelenke abzielende “The Truth“ beendet die Vorstellung der wohl momentan hoffnungsvollsten Truppe der Alpenrepublik.

Wär‘ fein, wenn sich die Formation damit zumindest einigermaßen etablieren könnte und nicht ein ähnliches Schicksal erleiden muss wie Ritchie’s frühere Formation(en).

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Walter Scheurer, 20.11.2015

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Music News (Austria) 4,1/5

Die Progressive Power Metal Band legt zu Beginn des Jahres ihre EP „The Evil in Me“ vor. Sie beinhaltet neue Studio Songs und einen Einblick in die Live-Performances, mit denen das erste Album promotet wurde. Passend dazu wurde auch das Live-Video zu „The Evil in Me“ veröffentlicht.

Nach ihrem ersten Album und dessen Promotion veröffentlichten Jacobs Moor nun im Februar auch den physischen Tonträger „The Evil in Me“. Die EP besteht aus zwei neuen Studio Songs, dem namensgebenden „The Evil in Me“ und „Away“. An die Studiosongs wurden vier Songs, die als Live-Version beim Albumreleasegig am 24. April 2014 im Welser Alten Schlachthof aufgenommen wurden, angeschlossen. Die Band wollte diese Live-Versionen den Fans als Dankeschön auf einem Tonträger präsentieren, nachdem die ersten Liveshows auf gute Response gestoßen sind.

The Evil in Me

Die Strategie von Jacobs Moor, die EP zwischen den zwei Alben zu veröffentlichen, erklärt sich dadurch, dass auch für Metalbands der Absatz von Songs als Einzeldownload immer wichtiger wird. Die EP ist geprägt von den zwei Studio Songs. Schmucklos, ohne sphärisches Intro, beginnt die EP mit „The Evil in Me“, einer klassischen Power Metal Nummer mit progressivem Einfluss, die den neuen Gitarristen und dem Bassisten von Jacobs Moor zu verdanken ist. „Away“ hingegen unterscheidet sich maßgeblich vom Startsong. Jacobs Moor zeigt hier die gefühlvollere balladige Seite ihres musikalischen Schaffens. Mit 7:29 Minuten ist „Away“ auch viel zu lange, um in einem Spartensender im Radio gespielt zu werden.

Es zeigt sich, dass Jacobs Moor hier das alte 45er Single-Konzept verfolgen. Es gibt eine singletaugliche A-Seite und eine B-Seite, die einen Song enthält, der auf keinem Album Platz finden würde, weil er stilistisch wesentlich aus dem Konzept fällt. Aus wirtschaftlichen Gründen muss für eine EP noch etwas auf den Tonträger. Hier zeigt sich Jacobs Moor insoweit innovativ, weil sie anstatt zwei EPs zu produzieren, einfach vier Live-Songs hinten anfügen. Der Fan erhält somit auch gleich einen Eindruck, wie das erste Album live umgesetzt wurde, und es gibt über die Studio-Aufnahmen einen Einblick, in welche Richtung Jacobs Moor in Zukunft gehen können und auch wollen.

Mit den Live-Aufnahmen beginnt die EP nun wieder neu. Es wird das Intro jeder Show gespielt, zu dem die Musiker auf die Bühne kommen. Akustik-Arpeggios werden von Streichern untermalt, bis ein verträumtes Gitarrensolo zum ersten Song überleitet. Dann geht es los mit „Between the Lies“. Dieser gibt die Marschrichtung an: schnelle progressive Riffs in der Strophe, die sich zu einem voluminösen Chorus in Power Metal-Art entwickeln. Es folgen „Faceless Man“, eine Nummer, die gleich zum Mitbangen einlädt, und „Unfound“. Dieser Song geht eher in die traditionell powerlastige Richtung. Die EP schließt mit „The Truth“. Hier können die Jungs noch einmal zeigen, was sie technisch alles draufhaben.

Das Video

Das Video wurde ebenfalls bei der Albumreleaseparty im Alten Schlachthof in Wels aufgenommen und bietet zusätzlich zu den Livemitschnitten auf der EP ein visuelles Gegenstück. Jacobs Moor präsentieren sich als eingespielte, gut konzipierte Band, der man die jahrelange Erfahrung aus anderen Metalprojekten unverkennbar ansieht.

Fazit Jacobs Moor legen hier durchaus mehr als eine Zwischenlösung vor. Es ist ein gelungenes Lebenszeichen der in dieser Konstellation noch jungen Band und macht Gusto auf das in Produktion befindliche Album.

Das Album „All That Starts“ sowie die EP sind über den Onlineshop der Band erhältlich.

Songwriting 4/5 Arrangement 4/5 Technik 4,5/5 Video 3,5/5 Performance 4,1/5

Gesamtwertung: 4.1STERNE

Gregor Sühs, 20. März 2016

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Sea of Tranquility (USA) 4/5

It obviously doesn't hurt a band to leave a strong initial impression and Jacobs Moor sure did that with All That Starts. All That Starts was one of the standout debut metal releases in 2014, this Austrian group were sure off to a positive start. Now the talented lineup is backing that album up with another impressive recording The Evil In Me an EP which features two new songs and a selection of live tracks.

Jacobs Moor is a creative group who like to alternate the heaviness/complexity of the music and the vocals from melodic to aggressive tones, while blending such styles as progressive and thrash metal creating those memorable songs. Title track "The Evil In Me" is up first and the band shifts gears breaking out and presenting their thrash side, the second new inclusion is the slower "Take Me Away" an extended track mixing rock and metal with captivating performances by the band and sounding in part of bands like Porcupine Tree. If you haven't heard Jacob Moor's debut the live component features four of those standouts tracks taken from All That Starts following the atmospheric intro "Moor". Jacobs Moor do sound like the professional well tuned unit very much in sync with each other in a live environment.

Just like their debut I have no hesitation in recommending Jacob Moor's follow up release The Evil In Me.

Added: November 12th 2015 Reviewer: Scott Jessup 4/5

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Earshot (Austria) no ratings for EPs

JACOBS MOOR entstiegen bekanntlich 2010 mehr oder weniger aus der Asche der österreichischen Heavy Metaller STYGMA IV und veröffentlichten im vergangenen Jahr das dazugehörige Debüt „All That Starts“, mit dem die Herren ein großes Ausrufezeichen in der heimischen Szene setzten. Zum ehemaligen STYGMA Fronter Richard Krennmair gesellten sich noch Mitglieder von FAR BEYOND INNOCENCE und GLASSMOON, was eine interessante Mischung versprach. Mit dem erwähnten Debüt, hielten die Herren auch mühelos das Versprechen und legen nun mit der EP „The Evil In Me“ einen kleinen Appetithappen auf den hoffentlich bald kommenden Zweitling nach.

Darauf befinden sich zwei brandneue Tracks, sowie fünf Live-Tracks, die im letzten Jahr zur Release-Party im kultigen Schl8hof in Wels aufgezeichnet wurden. Da trifft es sich ja auch, dass JACOBS MOOR am 28.11. auch diese EP genau dort präsentieren werden.

Die Scheibe beginnt spannend und atmosphärisch mit dem Titeltrack, der dem Bandsound treu bleibt. Modern und heavy tönender Metal mit thrashigen Einschüben und einem verdammt hymnischen Refrain. Zwar braucht der dynamische Track etwas um zu zünden, doch die Melodien und vor allem die interessanten Vocallines von Ritchie machen Lust auf mehr. Mit „Away“ fordert man im Anschluss den Fan noch etwas mehr. In mehr als sieben Minuten bietet man eine düstere Nummer, die mit cleanen Gitarren und einem langsamen Songaufbau in den Bann zieht. Bald steigert sich die Intensität und der Song wandelt sich in einen hymnisch-treibender Mini-Epos.

Weiter geht es mit den vom Debüt stammenden Live-Tracks, die zwar Soundtechnisch nicht das Maximum, dafür aber eine authentische sowie transparente Live-Atmosphäre bieten. Songs wie das eingängige „Faceless Man“ oder das thrashige Heavy-Monster „Between The Lies“ machen auch in dieser Version Spaß und Lust auf eine Live-Performance von JACOBS MOOR.

Wem das Debüt „All That Starts“ gefallen hat, der wird auch mit dieser schicken EP seine Freude haben, denn JACOBS MOOR brauchen sich vor der internationalen Konkurrenz keineswegs verstecken und bieten einen technisch hochwertigen sowie absolut eigenständigen Sound. Dennoch hätten sich die meisten wahrscheinlich ein weiteres Full-Length Album gewünscht.

Keine Bewertung

Autor: Maxomer, 26.11.2015

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Heavy Metal Time Machine (USA/UK) (EP)

Active since 2010, Jacobs Moor is a five-piece band that is based in Vienna, Austria and now has one full-length album and an extended EP to it's name with the release of "The Evil in Me". Having previously covered the group's full-length debut album, "All That Starts", I had high hopes for this extended EP and thankfully Jacobs Moor didn't let me down! Issued back in late November of 2015, "The Evil in Me" is just over 35 minutes in length and it includes two new studio tracks (the speed metal-tinged (hack & slash) killer title track and the equally awesome (and strangely hypnotic) "Away"!) and a handful of live cuts. For this highly-skilled/tech-savvy progressive power metal/thrash metal act this proves to be a damn wise move as it showcases the band's strength in both areas. The new studio material offers everything that I loved about this band's (independently-released) 2014 debut album only with more teeth and a greater sense of urgency! All at once melodic and menacing both of these numbers, "The Evil in Me" (5:47) and "Away" (7:28), present a clear and clean portrait of one band that has not only found it's sound, but has nearly perfected it!! Meanwhile the aforementioned live tracks (which are songs from the group's first release) are nice and punchy and offer great alternatives to the original source material! In other words it's a win-win situation for this up-and-coming progressive power metal/thrash metal act that is currently composed of Richard Krenmaier (vocals), Johannes Pichler (guitars), Rupert Träxler (guitars), Stephan Först (bass), and Rainer Lidauer (drums). Even though Jacobs Moor has always flown slightly under the radar fans and critics alike are finally starting to notice this group thanks to strong efforts like this EP. You can find "The Evil in Me" over on iTunes and Amazon and let's all hope that 2016 finds this Austrian metal collective hard at work on album number two!

posted by Andy at 5:32 AM, February 9, 2016

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fm5.at freies magazin (Austria) (EP)

Nach dem gelungenen Debutalbum „All that stars“ von 2014 reichen Jacobs Moor nun eben eine EP nach, die neben zwei neuen Tracks auch Livesongs vom Schl8hof-Gig der Band im April 2014 enthält. Mit dem Opener und Titelsong geht es bereits in bewährter Gangart los, d.h. modern gehaltener Thrash Metal, der einerseits mit jede Menge knackigen Riffs ausgestattet wurde und auch mal ordentlich auf die Tube drückt, andererseits aber die für den Hörgenuss zuträglichen Melodieanteile nicht vernachlässig und mit einem angenehm ins Ohr gehenden Chorus aufgewertet wurde.

Jacobs Moor ebeziehen ihre Inspirationen dabei nicht nur bei alten Helden der Thrash und Heavy Metal-Eliteliga, sondern sind auch aktuellen Modeströmungen im Hartmetallsektor nicht abgeneigt, und schaffen dabei das das Kunststück, dabei weder zu antiquiert noch zu aufgezwungen trendy zu klingen. Bei Song Nr. 2, einer sehr gelungenen, bombastischen Track namens "Away", gehen es die Herren etwas gemächlicher an, um zwischendurch auch mal wieder die Trash Metal-Walze auszufahren, ehe dann in einen angenehm eingängigen Chorus samt feiner Soli übergegangen wird. Dieser Song zählt in meinen Augen zweifelsohne zu den absoluten Highlights des bisherigen Schaffens der Band!

Danach bekommt der/die geneigte HörerIn einen imposanten Eindruck davon, wie Jacobs Moor live on stage agieren: Um eine möglichst authentische Liveatmosphäre einzufangen, wurde auch das Intro des damaligen Livekonzerts auf CD gebannt, die vier Livesongs sind alle bereits vom Debutalbum „All that starts“ bereits bekannt und weisen Jacobs Moor als spielfreudige und tight performende Band aus. Und somit bleibt nur festzuhalten, dass sich ein Kauf der EP , welche eine Spielzeit von immer 35 Minuten aufweist, absolut lohnt, zumal auch das Artwork und auch das Backcover, das eine ziemlich angespannte Band kurz vor Beginn der Show zeigt, absolut zu gefallen weiß. Very well done!

Thomas Hutterer, 7. April 2016

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Rock Garage (Germany) no ratings for EPs

Nach der starken Debüt Scheibe aus dem vergangenen Jahr melden sich JACOBS MOOR mit einem (leider nur kurzen) Lebenszeichen zurück. Auf der nun veröffentlichten neuen EP gibt es mit dem Titeltrack "The Evil In Me" einen abermals überzeugenden flotten Stampfer zu bestaunen, der vom effektiven Intro (mit leichtem WASP-Einschlag), über die gewohnt kompetente, schön im Thrash verwurzelte Gitarrenarbeit bis zum abwechslungsreichen Gesang von Fronten Richard Kremier alle JACOBS MOOR Trademarks auffährt. Ein geiler Song, der Lust auf Mehr macht. Mit dem getragenen "Away" ist noch ein zweiter neuer Track vertreten, der aber im Gegensatz zum tollen ersten Song etwas bieder daherkommt und trotz guter Melodie das Niveau nicht ganz halten kann. Komplettiert wird die EP von dem bei Konzerten eingesetzten Intro sowie 4 Live-Tracks, die im April 2014 aufgenommen wurden und schon vom Debüt bekannt sind. Die Klangqualität der Live-Recordings ist ausgesprochen gut und fällt im Vergleich zum Studiomaterial nicht wirklich ab. Die Live Aufnahmen zeigen, dass die Jungs Ihr Material auch auf der Bühne umsetzen können und Eure Aufmerksamkeit mehr als verdient haben. In Zeiten in denen jeder Hinz und Kunz am heimischen PC eine halbherzige Metal-Platte "einspielen" und ins Netz stellen kann sollten gerade die Bands belohnt werden, die sich Mühe geben Ihre Musik so gut es geht zu produzieren, hochwertig zu verpacken und Ihr Schaffen auch selber aktiv zu bewerben. Bands wie JACOBS MOOR.

Die EP kann wie der Vorgänger im Digitalformat bei allen bekannten online Shops wie z.B. itunes oder amazon bezogen werden und ist hoffendlich nur ein Vorgeschmack auf weiteres Futter aus dem Hause JACOBS MOOR.

WERTUNG: (Keine Wertung)

Mario Gennen, 25.11.2015

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FFM-Rock (Germany) 7,8/10

Nach ihrem Debüt aus 2014 haben die Österreicher von JACOBS MOOR eine neue EP für uns parat, die mit dem Titelstück erst mal doch recht melodisch beginnt, dann über knackige Riffs in thrashige Gefilde hoch schnellt. Dort verweilen die Herren aber nicht, sondern lassen immer wieder ein paar progressive und Power Metal lastige Passagen mit rein laufen und auch eingängige Melodien sind im Refrain noch mit eingeschoben. Mit „Away“ ist ein sanftes Meeresrauschen zu vernehmen, die Musik ist melodisch vertrackt und versprüht eine gewisse Wärme, danach wird es einen Hauch rockiger und die thrashigen Parts sind hier minimal. Vielmehr ist Melodie und Prog hier der größte Faktor.

Leider waren das schon die beiden neuen Songs der Österreicher, doch die EP wird noch richtig prall gefüllt und es kommen mit dem Intro „Moor“, „Between The Lines“, „Facless Man“, „Unfound“ und „The Truth“ noch Stücke des Debüts hinzu, die wir hier als Live Aufnahme bekommen. Diese haben nicht nur, was die Aufnahme angeht, eine sehr gute Qualität, auch musikalisch decken JACOBS MOOR ein breites Spektrum an und wissen auf ganzer Linie zu gefallen.

Mit den Live Songs zusammen bringt es diese EP auf über 35 Minuten Laufzeit und das ist aller Ehren wert und einer Bewertung von 7,8 von 10 Punkten steht hier nichts im Weg.

7,8/10 Punkten

Jochen Strubel, 1. April 2016

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Time For Metal (Germany) 7,5/10

Die letzten sechs Jahre haben Jacobs Moor aus Wien dazu genutzt, an ihrer Kunst zu feilen. Nach dem Debütalbum All That Starts von vor zwei Jahren haben sie im letzten Jahr ihre EP The Evil In Me nachgeschoben, auf die wir nun noch einmal eingehen möchten. Unter dem Label BleedingStar Records wurde die sieben Track starke Scheibe mit 35 Minuten Spielzeit veröffentlicht. Zwei neue Stücke zieren die EP, und fünf Live Hits vom ersten Album komplettieren das Ganze.

Ein moderner Sound macht sich bei The Evil In Me breit, der sehr locker gestrickt wurde. Progressive Power Metal-Einflüsse werden durch die Thrash- und Heavy Metal-Mangel genommen. Gleiches gilt für die Gesangsfarben von Sänger Richard Krenmaier, der neben klassischen Heavy Vocals gerne mal härtere Shouts ausstößt. The Evil In Me ist somit eine vielseitige Nummer, die man ohne Probleme mal gehört haben darf. Ähnlich kann man das Fazit zu Away ziehen, der im Gegensatz zu The Evil In Me andächtiger aufgezogen wird. Die Vocals gefallen mir persönlich sogar besser, da auf hartes Gekeife verzichtet wird und Richard eindeutig besser beim Progressiven Heavy Metal aufgehoben ist. Die Live Tracks kommen dann wieder näher an The Evil In Me heran. Die Findungsphase ist bei Jacobs Moor eindeutig noch nicht abgeschlossen. Kernige Riffs greifen in gefühlvolle Balladen-Passagen, die zusammen versuchen, nicht aus der gemeinsamen Richtung zu kommen.

7,5/10 Punkten

Rene Wolters, 8. Juni 2016

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Ultraje (Portugal) 7,5/10 Ultraje Recomenda

7.5/10 A Ultraje Recomenda

Pedro Félix, december 2016

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Metalmania-Magazin (Slovakia) 4,5/6

Rakúski progresívni power/thrash metalisti Jacob Moor odštartovali svoju hudobnú kariéru debutom All That Starts, ktorý vydali bez nahrávacej spoločnosti. Táto kapela dnes dokazuje, že metal, ako žáner samotný neskončil a vždy sa nájdu inovatívne kapely so sviežimi nápadmi. Minuloročnému albumu Self predchádzalo EP The Evil In Me z roku 2015.

Pri EP sme zvyknutý, že trvá približne 15-20 min., tu je tomu inak. Nové skladby sú tu iba dve, ináč sú tu zachytené live verzie piesní zo spomínaného debutu. Tejto bande sa stáva, že melodické party sú síce dobré, ale pri tých drsnejších mám zmiešané pocity. Tu tomu tak nie je. Oproti Self, tu pesničky majú lepší drive a premakanejšie riffy. Titulná The Evil In Me zaujme hlavne atypickými gitarami, nasledujúca Away svojou melódiou a atmosférou.

Výhrady prakticky nemám ani k live kúskom. Len bubeník Rainer Lidauer zostal trochu nevýrazný. Bicie sú znova ploché, činely majú zas krásny zvuk. Pri mixe by som doprovodné spevy viac vyzdvihol. Oproti Self je basu nádherne počuť.

Záverečný verdikt: Kapela ukázala, že dokáže hrať naživo, síce nasledovník je o chlp lepší, ale aj tak by si toto zaradil na poličku.

Hodnotenie: 4,5/6

27.1.2018, Michal Ufnár

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Underground Empire (Germany) 13/20

Die Resonanz auf das Debut »All That Starts« war nicht nur in der Heimat überaus positiv, der abwechslungsreiche Metal der österreichischen Formation wurde nahezu überall ausschließlich freudig in Empfang genommen. Um nicht ebenso schnell wieder in Vergessenheit zu geraten, liefert das Quintett - in dem sich mit Ritchie Krenmaier übrigens ein verdienter Recke der rot-weiß-roten Szene finden läßt, hat der Frontmann unter anderem doch auch schon bei SURRENDER, BIG HEAT und STYGMA(TA) IV mit seiner charismatischen Stimme für Furore gesorgt - eine EP, auf der neben zwei brandneuen Titeln auch einige Nummern des Erstlings in rohen Liveversionen zu hören sind.

Wie schon auf dem Debut, ist Ritchies Beitrag ein nicht unerheblicher, und selbstredend hat sich auch an der stilistischen Vielfalt der Band nichts geändert. Im Vergleich zum früheren Schaffen des gebürtigen Oberösterreichers agieren JACOBS MOOR jedoch deutlich heftiger, ebenso ist seine Stimme über weite Strecken um einiges aggressiver als früher. Nachzuvollziehen auf imposante Weise im eröffnenden Titelsong dieser EP, in der Ritchie seine bislang wohl aggressivste und bissigste Performance überhaupt liefert und auf garstig-derbe Weise kreischt und schreit. Dieser Mehranteil an Brachialität ist aber dennoch nur Beiwerk, denn das Fundament von JACOBS MOOR ist in erster Linie Prog-Metal, der sowohl Zutaten aus dem Power Metal wie auch aus dem Thrash intus hat. Nicht zuletzt dadurch erweist sich ›The Evil In Me‹ bei aller zwischenzeitlicher Heftigkeit als einprägsame, Hook-dominierte Metal-Komposition, die sich auf Anhieb ins Gedächtnis einprägt. Nicht minder zugänglich kommt auch das etwas getragener intonierte, dezent verspielte und von der Atmosphäre an heftigere THRESHOLD erinnernde ›Away‹ aus den Boxen. Keine Ahnung, ob diese beiden neuen Tracks einen Vorgeschmack auf den zweiten Longplayer darstellen, als überaus gelungen sind jedenfalls beide Tracks zu bezeichnen.

Übrigens: Auch wer das Debut bislang noch nicht kennt, erhält mit dieser EP einen guten Überblick, schließlich gibt es einige der Tracks davon, die bei der CD-Release-Show im "Alten Schlachthof" in Wels im April 2014 mitgeschnitten wurden, als Bonus-Teil dieser EP zu hören.

Eine deftige Version des zugleich brettharten, aber dennoch melodischen ›Between The Lies‹ macht (nach dem atmosphärischen Intro ›Moor‹) den Anfang und läßt auf Anhieb erkennen, daß die Band auch live überaus tight agiert. In dieser Tonart geht es logischerweise auch weiter, zunächst mit dem absolut hitverdächtigen Ohrwurm ›Faceless Man‹, das von den Gesangsmelodien her etwas an den alten BIG HEAT-Track ›Tears Of Sahara‹ denken läßt. Danach wird der Hörer mit dem zunächst an härtere DREAM THEATER gemahnenden, in weiterer Folge zu einem brachialen Riff-Monster in feister MORGANA LEFAY-Machart mutierenden ›Unfound‹ förmlich niedergeschmettert. Das mit einem Modern Metal/Neo Thrash-Anstrich versehene, auf Anhieb in die Kniegelenke abzielende ›The Truth‹ beendet die Vorstellung der wohl momentan hoffnungsvollsten Truppe der Alpenrepublik.

Wär' fein, wenn sich die Formation damit zumindest einigermaßen etablieren könnte und nicht ein ähnliches Schicksal erleiden muß wie Ritchie' frühere Formation(en).

13 Punkte (beeindruckend)

Walter Scheurer, 19.11.2015

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Metal Blaze (Austria) 3,5/5

Als ich vor gut einem Jahr das Debüt „All That Starts“ der Wiener Jacobs Moor zu sezieren bekam, wusste ich anschließend eines ganz genau: Mehr davon! Nun wurden meine Bitten erhört und man schiebt nun die neue EP „The Evil In Me“ hinterher. Leider werden darauf zwar nur zwei neue Nummern geboten, aber wie heißt es so schön? Lieber Qualität als Quantität!

Und diese wird glücklicherweiße geboten: Der Titeltrack, „The Evil In Me“, fasst wieder die ganzen Stärken von Jacobs Moor zusammen und schießt mächtig aus den Boxen. Erneut gibt es einen Hybrid aus Power, Thrash und Progressive Metal, welcher vor allem auf gute Gitarrenarbeit aufbaut.

Etwas ruhiger geht es anschließend bei „Away“ weiter, welches fast schon als chillige Nummer durchgehen könnte. Dieser Songs wirkt etwas verträumter als das restliche Material der Band und punktet vor allem mit einen melodischen Riffs und der dichten Atmophäre.

Da zwei Songs nun aber wirklich ziemlich wenig sind, haben Jacobs Moor auch noch fünf Livenummern auf die Scheibe gepackt! Geboten wird hier natürlich Material von der ersten Scheibe und diese Bonussong zeigen ziemlich eindruckvoll, was die Band live so alles drauf hat! Der Sound ist absolut spitzte und die Songs kommen glasklar rüber.

Fazit: Sicher sind jetzt zwei Nummern nicht ganz so prickelnd wie ein komplettes neues Album, aber was soll´s?! „The Evil In Me“ ist genau das Richte um die Wartezeit für eine neues Album zu überbrücken!

Rating: ★★★½☆

Dez 22nd, 2015 | Von Deathman

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Stormbringer - The Austrian Heavyzine (Austria) 3,5/5 (EP)

Unsere heimischen JACOBS MOOR veröffentlichen im Herbst eine EP mit zwei neuen Songs "The Evil In Me" und "Away", sowie einigen Live-Versionen von Songs ihres Erstlings "All That Starts"...

Die beiden neuen Nummern sind recht unterschiedlich. "The Evil In Me" ist knackiger Metal, hart und schnell, der nicht nur gesungen ist, sondern fast schon Growls rüberbringt. "Away" hingegen ist ruhiger und zeigt hier und da Einflüsse der Musikstile der 70er, unter anderem klingen für mich Psychedelic-Rock-Töne durch.

Die Live-Tracks sind natürlich bekannt. Nach einem eher ruhigen, gitarrenlastigen Intro kommt "Betweend The Lies" gefolgt vom in meinen Augen besten Song "Faceless Man", da man nämlich bei diesem so richtig schön mitmachen kann. (was mitmachen? - Anm. d. Red.) "Unfound" ist auch live auf der ruhigen Seite geblieben und den Abschluss macht das dahinfetzende "The Truth", das ein paar interessante Klänge eingebaut bekommt.

Generell haben die Live-Tracks eine gute Qualität, auch die Vocals kommen sauber rüber. Ein wenig vermisse ich die Live-Stimmung bei diesen Songs. Man hört fast nichts vom Publikum, nur in den Pausen werden Stimmen und Beifall laut. Dies liegt allerdings an der Aufnahmetechnik: es wurden keine Raum-Mikrofone verwendet. Der Live-Mitschnitt stammt übrigens vom Album Release-Konzert am 25. April 2015 im Alten Schlachthof Wels.

JACOBS MOOR kann man Ende November live erleben, entweder in Wels oder in Niederösterreich, denn hier laden sie zur Präsentation ihrer neuen EP ein.

Bewertung: 3.5 / 5.0

Autor: Lady Cat (20.11.2015)

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Metal Temple (USA) 6/10

Austrian five-piece, JACOB’S MOOR, might be thrashers at heart, but they’re ones who have a more varied album collection than your average SLAYER-wannabe. Their latest EP, “The Evil In Me”, is essentially a short live record with a couple of new tracks added to the beginning, but despite the lack of new material, they show off a significant range of writing styles. Mixed up in the standard-issue fast paced riffs and squealing solos, are more sedate moments, oodles of melody, and a willingness to play with the standard formula, and it makes for an intriguing listen.

First of the new songs is “The Evil In Me”, itself, a comparatively straightforward number that quickly escalates from a low-key build-up into a rampaging pit beast. There are chunky power chords blasting through it, a nice big chorus, and a genuine sense of urgency underpinning it all. Singer Richard Krenmaier doesn’t have the strongest growl in the world, but his clean vocals channel the spirit of Joey Belladonna and are a pleasing change to the usual snarl and barks of thrash.

“Away” on the other hand, is an altogether different beast. It’s a lot more laid back, melodic, and seems to have been written with at least one eye on radio airtime. It almost feels like a Power Metal band trying to stretch their budget as far as possible and not quite managing to fully capture the epic vision they have in their heads, but it still works quite well. It’s drastically different from the title track mind, play the two back to back and it barely seems like they’ve been written by the same band.

The rest of the track list is made up of live versions of songs that originally appeared on 2014’s “All That Starts” album. “Between The Lies” and “Faceless Man” are probably the best, both of them gnarly and aggressive Thrash anthems, although neither are essential listening, and if you already own the previous record, there’s no need to rush out and buy these. They do make the JACOB’S MOOR live show sound like loads of fun however, and even if this EP only appeals to established fans, it’s not a bad little release. They show off plenty of skill and ambition, and providing they work on the harsh vocals before the next album, they could one day become big hitters.

6/10 points

by Tim Bolitho-Jones at 20 May 2016

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Rock Hard (Germany) without rating/unsigned

Jesses, wie habe ich Österreichs Power-Prog-Platzhirsche Stigmata/Stigmata IV/Stygma IV geliebt! In den zehn Jahren seit dem Split ist Gitarrist Günter Maier u.a. mit FLood Of Ages, Crimson Cult und Bed Of A Nun weiterhin positiv in Erscheinung getreten. Wunderstimme Ritchie Krenmaier war hingegen weitgehend von der Bildfläche verschwunden. Seine neue Kapelle JACOBS MOOR klingt wie ´ne brutalere, teils richtig thrashige Version von Stygma IV: kompüositorisch und handwerklich anspruchsvoller (US-)Power Metal mit wohldosierten Killerhooks. Ohne irgendeiner "Modern Metal"-Formel zu folgen, pendelt Ritchie zwischen seinem klassischen Metalgesang und derbem Gebrüll, ein Song wie 'Unfound' könnte dennoch als Stygma-IV-Track durchgehen, zumal Sechssaiter Johnny Sommerer genauso ein Ausnahmemusiker wie Günter Maier ist, der übrigens für ein Gastsolo vorbeischaut. "All That Starts" ist professionell produziert und erscheint in einem schicken Digipak.

Edel-Metaller kommen unter www.jacobsmoor.com und www.facebook.com/jacobsmoorband garantiert auf ihre Kosten.

Jan Jaedike (Rock Hard Januar 2016, VOL. 344, Demos & Eigenproduktionen)

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Metalglory (Germany) 9,5/10

Eine Power Metal Band, aus unserer Nachbar-Republik Österreich, schickt sich an die Power Metal Szene zu bereichern und ja, vielleicht sogar zu erobern.

Gut, ganz so einfach ist es dann nun auch wieder nicht mit Jacobs Moor, der Band um den ehemaligen Stigma IV Sänger Richard Krenmaier. Gegründet 2010, schickte man bereits im Frühjahr 2014 das hier besprochene Debüt "All That Starts" ins Rennen um die Gunst der Fans.

Die Hauptausrichtung der Wiener ist zwar eindeutig im Power Metal zu finden, das Trio scheut sich aber nicht auch andere Stilrichtungen in ihrem Sound zuzulassen. So wird das ein oder andere Riff auch schon mal Death Metalisch angehaucht ("Between The Lies") und auch ein leichter Hang zum Progressiven ist immer wieder zu vernehmen. Die Gitarrenarbeit und das präzise Drumming bilden dabei das Grundgerüst der Songs, welches dann durch präsenten, aber nicht aufdringlichen, Bass und den variablen Gesang von Richard komplettiert wird. Auch ein gewisser Groove, in Verbindung mit viel Melodie("Faceless Man"), lässt sich vernehmen.

Das Spektrum der Österreicher deckt vom treibenden Riffmonster über melodische Eingängigkeit, Aggressivität, Gefühl und anteiliger Progressivität("Jaded") fast alles ab, was modernen Metal ausmacht. Selbst einen Hauch Core findet sich immer wieder mal ein. Durch die Einflüsse der verschiedenen Stile, ist das Album natürlich auch sehr abwechslungsreich gestaltet, was selbst den xten Durchlauf nicht langweilig werden lässt. Neben dem variablen Songwriting, werden die Nummern immer wieder mit Breaks und Tempowechseln aufgelockert.

Auch beim Gesang kommt dieses Markenzeichen, zumindest sollte dies eines werden, wenn sie so weiter machen, zum Zuge. Man hört hier neben typischen, kräftigen Power Metal Vocals auch schon mal die ein oder anderen leicht Core-lastigen Schreie("New Tomorrow") oder mit viel Gefühl vorgetragenen Gesang. Letzterer kommt vor allem im Titelsong, der schönen Ballade "All That Starts", zum Tragen. Ich persönlich hätte jetzt zwar den "aggressiven" Part in der Nummer weggelassen; nicht dass das musikalisch nicht passen würde, dem ist bei weitem nicht so, aber mir geht ein wenig der "zerbrechliche" Charme der Nummer verloren. Nichtsdestotrotz ein absolutes Highlight der Scheibe!

Das in Eigenregie entstandene Album(das Label kam erst später) überzeugt zudem mit einer sehr guten Produktion, die dem Ganzen einen amtlichen Druck verpasst und alles entsprechend in Szene setzt.

Fazit: Jacobs Moor liefern ein Sau-starkes Debüt ab und überzeugen mit einem sehr variablen Songwriting, Eingängigkeit und dementsprechenden Abwechslungsreichtum. Druckvolles Drumming, starke Rhythmus-Abteilung, feine Leads und Soli und ein Aussagekräftiger Gesang, lassen ein Album entstehen was sich über Wochen nicht totdudeln lässt. Hier gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung, ohne wenn und aber! Eines der stärksten Debüts die ich je gehört habe, welches nur knapp am Referenzwerk vorbeischrammt. 9,5/10 Punkte

Anspieltipp: Alles! meine Favs; Between The Lies, Faceless Man, All That Starts

9.5 Punkte von gelal (am 11.12.2014)

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Rock Garage (Germany) 8,5/10

Bereits im Laufe diesen Jahres ist die Debüt Scheibe der Österreicher JACOBS MOOR erschienen, die mit „All That Starts“ ein mehr als beachtliches erstes Lebenszeichen von sich geben. Von der Band mutig mit „pure Metal“ bezeichnet, vermengen die 5 Jungs in den 9 Songs (plus Intro) Power, Thrash und Progressive Metal zu einem recht eigenständigen, homogenen Ganzen. Neben den außerordentlich gut und fantasievoll eingespielten Gitarren, sowie einer fähigen, soliden Rhythmusgruppe kann vor allem Sänger Richard Krenmaier, den manche vielleicht noch von Stygma IV kennen, mit seiner kraftvollen und variablen Stimme Akzente setzen. Als Highlights der astrein produzierten Scheibe seien das mit einem großartigen Refrain ausgestattete „New Tomorrow“, der knochentrockene, old-school Thrasher „The Truth“, das melodische „Between The Lies“ oder der interesant arrangierte Rausschmeißer „Final Sound” genannt. Die Songs stehen exemplarisch für den Rest des Materials, das keinen Ausreißer nach unten beinhaltet und aufgrund der Tatsache, dass keine zu formelhaften Songstrukturen verarbeitet werden auch reichlich Abwechslung bietet.

Mit „All That Starts” erfinden JACOBS MOOR das Heavy Metal Rad nicht neu, beweisen aber das eine ausgewogene, geschmackvoll abgemischte Interpretation altgedienter Zutaten auch heute noch richtig Laune machen kann. Das Album kann im Digitalformat bei allen bekannten online Shops wie z.B. itunes oder amazon bezogen werden. Ich bin bereits gespannt ob die Band das hohe Niveau der hier vertretenen Songs auch in Zukunft halten, oder gar noch toppen kann.

WERTUNG:

8,5/10

Mario

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Streetclip.TV (Germany) 8/10

Die aktuelle EP von JACOBS MOOR (Review hier) ist ein prächtiges Metal-Geschoss, da sollte das bereits vor knapp zwei Jahren veröffentlichte Full-Length-Debüt der Band nicht unbeachtet, vor allem nicht ungehört vorüberziehen. Denn natürlich flog schon damals ein Power-Bolzen nach dem anderen durch die bleihaltige Luft. Was anderes ist von der Band um Sangeslegende Ritchie Krenmaier (BIG HEAT, STYGMA) und die beiden CIRCLE OF ILLUSION-Musiker Stephan Först und Rupert Träxler nicht zu erwarten gewesen. Gemeinsam mit Drummer Rainer Lidauer und Gitarrist Johannes Pichler spielen sie natürlich auf dem Debüt wie auf der EP diese fulminante Mischung aus Power- und Thrash-Elementen, auf die Krenmaier mit seinem spätestens zum Höhepunkt hin melodisch klingenden rauen Organ das vielbeschworene i-Tüpfelchen oben drauf setzt.

Selbst wenn es in Songs wie ´Faceless Man´ äußerst harsch zugeht, kommt die Melodie niemals zu kurz. Entweder lädt die Gitarre zum Mitsingen ein oder Meister Krenmaier persönlich. Dazu fügen sich aus der flotten Saitenspieler-Fraktion heraus herrliche instrumentale Feinheiten hinzu. ´The Truth´ und ´New Tomorrow´ schmieren sogar zackig hart und schnell ab, wobei letztgenannter Song immerhin eine leichte Annäherung zu BULLET FOR MY VALENTINE offenlegt. Doch nicht nur ´Unfound´ kann mit einer echten Power Metal-würdigen Melodie wuchern, sondern ´Jaded´ und geradezu alle Songs zum Ende hinaus. ´All That Starts´ klingt zudem vollkommen frisch und ist als halbballadeskes Stück ebenso wie ´Last Remaining Light´ mit einer fast airplay-verdächtigen Melodie gesegnet, bevor mit ´Final Sound´ der Schluss-Akkord wüst hereinbricht.

JACOBS MOOR spielen Heavy Metal wie er gespielt werden muss: Eigenständig, mit echter Power, Melodie und Verstand. Fabelhaft.

(Big 8 Points)

4.3.2016

Michael Haifl

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Rock Area (Poland) 8/10

The original review in polish can be read on the Rock Area website

Here is the english translation:

The Austrian band Jacobs Moor and their new album "All that starts" can surprise in many ways, and may appeal to the fans who like different styles of metal music. It is very melodic, both instrumentally and vocally. The melody, the incredible speed and the brutal sound are combined in a very sophisticated manner. If I had to somehow summarize the debut style, I would say that on the one hand it can be defined as a civilized thrash and on the other as a modern heavy metal. Coming back to the vocals, one must say that Richard Krenmaier feels great the melody and the lyrics, his signing along with the screaming fits very well the songs […]

[…] The band uses a great combination of rhythm and percussion - the guitar sounds perfect together with the drums. The songs are very variable, starting sometimes as a ballad, developing further in many other styles and directions (using a violin seemed surprising but great to me). It is heavy, it is emotional, it has a cool sound. My favorite track is definitely "New Tomorrow"… because it is a quintessence of style and a perfect representation of the album. […]

[…] A few choruses knock your head after the first hearing, and the listener is willing to sing the themes again and again and to shout together with the band. If you do not limit yourself with the music of your favorite bands and are eager to open something new - we invite you to go few hundred kilometers southwest. [...] This market is not far away, however still not really well known to us and has some hidden gems. One of them is Jacobs Moor. The group was founded by experienced musicians [(Richard Krenmaier - Ex-Stygma IV, Rupert Träxler and Stephan Först - Circle of Illusion)], but brings a lot of freshness and energy.

Damn good stuff!

8/10

Piotr Spyra, Dec 1st, 2014

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Metal Temple (USA/Israel) 8/10

Austrian band JACOBS MOOR started in 2010, and the only familiar musician in the mix to my eyes and ears is vocalist Richard Krenmaier – who used to be a part of the band STYGMA IV. “All That Starts” is their debut full-length album, straddling the lines of Power/Progressive Thrash Metal in a Modern manner. What this means for the listener is occasional forays into that down-tuned, semi-staccato like guitar attack, yet put in more of a Power framework as there are triplet and off-time measures put into place.

Where the band succeed in engagement for me is the flair for added Progressive nuances – something as simple as a little bass heroic lift during the instrumental section for “Unfound” or layered guitar play through “New Tomorrow” that moves beyond the expected aggressive riffs and vocals. The triplet and gallop factor brings up a lot of BRAINSTORM, IRON MAIDEN and ICED EARTH influence, but probably filtered through a Thrash parameter, especially in terms of the up tempo, double bass drumming from Rainer Lidauer. Lead breaks alternate between shred efforts and bluesy, more restrained picking- another feather in the band’s cap.

Alternately, a lot of the quick hitting stomp factor that you hear on “Jaded” or “Between the Lies” comes from a current MACHINE HEAD or LAMB OF GOD perspective, which also gives Richard a chance to alternate between clean parts that rival Eric A.K. or Russ Anderson and screams that are in the typical Modern Metal mold. One song that didn’t meet approval is “Faceless Man” – the obvious ‘hey’ background vocals and simplified groove just seem too obvious for a band with this much talent.

By the time the 8:27 closer “Final Sound” finishes- literally throwing every riff and tempo change in the JACOBS MOOR playbook at you – you get the feeling that this European group are already a few steps ahead of the pack. “All That Starts” isn’t your prototypical Thrash album – so those that need a little Power/Progressive aspect along with keeping certain parts of their sound current, this could be a sleeper hit in your collection.

8/10 points

by Matt Coe at 03 December 2014

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Concreteweb (Belgium) 89/100

If you want to buy this CD, you have to contact the band on www.jacobsmoor.com – “Contact”, as the band still is looking for a label to release the album physically. But is is also distributed online via iTunes, Amazon, Spotify… This Austrian band was founded by Richard Krenmaier, Johnny Sommerer and Rainer Lidauer, Krenmaier being known as the singer op power metal band Stygma IV. The other two bandmembers play in another Austrian Metal Band Circle Of Illusion, who bring us progressive metal. What they bring us is a mix of Power Metal and Trash Metal, for my liking going a bit too much in the direction of Trash Metal, but that’s my personal opinion, and everybody is entitled to have another view on this.

Despite not being that big a fan of Trash Metal, I didn’t find this a bad album at all. I’d say It sounds like a mix of music à la Iced Earth, Iron Maiden mixed with elements of Slayer, Testament. The drumming is frantic, and many times staccato, with a double bass drum, while the singing is powerful, and moreover gruntless, which means a bonus to me;

Erik Morren.

89/100

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Dead Rhetoric (USA)

A nuanced, modern, but rather progressive outfit from Australia, Jacobs Moor retain a lot of the qualities that made acts such as Brainstorm/Symphorce and Nevermore such winners. The band's All That Starts debut adebtly straddles the line between the two aforementioned fields (modern and progressive), yet never dips into djent or "hip metal" territory. Rather, the band has some serious balls and variation, as found on excellent opener "Between the Lies", or the multi-faceted "Final Sound", a tune with a myriad of tempo changes and high-wire instrumentation. Any way one takes these lads, Jacobs Moor are off to an impressive start with All That Starts.

David E. Gehlke, February 2015 Rapid Fires

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fm5.at freies magazin (Austria)

Power Metal in seiner ursprünglichsten Form: Die österreichische Band Jacobs Moor legt mit"All That Starts" ein gelungenes Debütalbum hin!

Bereits 2010 formierte sich die Band Jacobs Moor um Richard Krenmaier (Vocals) und Rainer Lidauer am Schlagzeug: Nun liegt endlich das langerwartete Debutalbum der Band mit dem Titel All That Starts vor ,und man hört es den Songs richtiggehend an, dass die Musiker sich bewusst die Zeit nahmen, die Stücke in aller Ruhe reifen zu lassen und eine Schnellschussaktion mit unausgegoren Songmaterial zu vermeiden.

Frontmann Richard Krenmaier ist den heimischen Metalfans natürlich u.a. durch sein Mitwirken bei der großartigen Band Stygma IV ein Begriff, und Parallelen zu dieser Kombo sind durchaus gegeben: Denn auch Jacobs Moore sind dem Heavy Metal in seiner ursprünglichen Ausrichtung durchaus zugetan, gleichzeitig aber auch progressiven Spielarten des Schwermetalgenres keineswegs abgeneigt, agieren aber weitaus thrashlastiger aber auch zeitgemäßer als genannte Kombo.

Schon beim Opener „Between the lies“ knüppelt die Band munter und erbarmungslos drauflos, ohne dabei aber auf die Einbindung von großartigen Melodien zu verzichten und auch der Chorus setzt sich in Windeseile in den Gehörgängen fest. Etwas gediegener rockt dann der nächste Track namens „Faceless“ durch die Boxen, wobei Jacobs Moor stets gekonnt die richtige Balance zwischen melodiösen Passagen und heavy Parts schaffen. Neben den großartigen, da sehr gefühlvoll und variantenreich eingesetzten Vocals von Frontmann Richie Krenmaier lebt der Sound von Jacobs Moor auch sehr stark von der gekonnten Gitarrenarbeit in Form von bezaubernder Soli und jede Menger knackigen Riffs.

Versucht man den Sound von Jacobs Moor stilistisch bestmöglich einzugrenzen, so kommt mir persönlich am ehesten der Begriff Power Metal amerikanischer Prägung in den Sinn, und zwar in seiner ursprünglichen Bedeutung, d.h.bedeutender roher und kraftvoller als Vertreter des klassischen Heavy Metals, aber beileibe nicht so erbarmungslos brachial wie der Sound von Thrash-Ikonen ala Slayer. Wobei Jacobs Moor sich ihre Inspirationen nicht nur beim Liedgut alter Szenehelden einholen, sondern freilich auch bei neueren Exponenten des Metalkosmos aneignen, und bestrebt waren, ein möglichst facettenreichen Album mit großer stilistischer Bandbreite zu schaffen: So finden sich auf All That Starts auch eine gelungene Ballade (Titelstück) , klassischer Heavy Metal-Stoff ala „Jaded“, aber auch jede Menge Stücke, die die ungestüme Marschrichtung des Thrash Metal mit den Annehmlichkeiten des True Metals erfolgreich verbinden.

Fazit: Gelungenes Debutalbum einer Band, da auch Sound und Artwork zu überzeugen wissen, der von Herzen mehr Aufmerksamkeit sowie ein Plattenvertrag zu wünschen ist.

Thomas Hutterer, 22. Februar 2015

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Sea of Tranquility (USA) 4/5

Austrian metal group Jacobs Moor are described as a "mix of progressive, traditional heavy, power and thrash metal" and with a melodic and modern component. Hardly surprising as their Facebook page lists Machine Head, Devil Driver, Leprous, Slayer, Testament, Judas Priest, Iron Maiden, Dream Theater, Pantera, Lamb Of God as bands they are fond of. Though you would would be searching hard to find a great deal of direct comparisons. That range of styles have been taken on board and moulded into something else, the results can be heard on their album All That Starts a debut release with a rather catchy gathering of songs.

While Jacob's Moor don't overplay, they regularly demonstrate their musical chops without taking it too far allowing the songs to flow effectively and sink their hooks in. Of course they need a vocalist who can really mix it up and Richard Krenmaier formerly of the power metal group Stygma IV is a great fit, with appealing clean vocals to his more aggressive input.

The calming sounds and music of "The Moor" don't hang around for long, then "Between The Lies" introduces some express guitar work as Jacob Moor's music hits hard. The bass work on the edgy groover "Faceless Man" and elsewhere grabs your attention in a good way, and it's great to hear that this instrument hasn't been neglected. "Unfold" is a standout number I really like the dark and powerful feel of this excellent slower track. "Jaded" is probably the catchiest song on All That Starts and would make a great single as Jacob's Moor could have a potential hit with this endearing melodic modern metal tune. Jacobs Moor close out with "Final Sound" and some of their thrashiest input is on this track as it's full steam ahead or so it seems at first, when once again Jacobs Moor aren't fixated on the one style as the band add others. Jacob's Moor's All That Starts is quite the entertaining package, this is a band that you should keep an eye out for.

Added: December 21st 2014 Reviewer: Scott Jessup Score: 4/5

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Regazzi-Website für erregende Musik (Germany)

Ein echtes Knallbonbon aus Österreich erreichte mich vor einigen Tagen: Progressiver Power Metal der Spitzenklasse. Richard Krenmaier (Gesang), der ehemalige Frontmann der Band Stygma IV gibt sich die Ehre und teamt mit Johnny Sommerer (Gitarre, Bass und Cello) sowie Rainer Lidauer (Schlagzeug). Resultierend aus dieser Kollaboration entstanden Stücke, die es in sich haben – dazu gleich mehr – aber auch beim Schmieden neuer Pläne nebenbei gehört werden können. Der Sound ist sehr klar und modern ausgefallen, wobei die Musik, die häufig das Tempo variiert und teils regelrechte Hassbatzen absondert - Richard kann shouten wie ein junger Bulle und lässt öfter mal die wilde Sau raus - keinesfalls an New Metal erinnert. Vielmehr fabrizieren Jacobs Moor alte Metal-Schule im crispen Gewand. Johnny Sommerer ist eine Koryphäe an den Saiteninstrumenten; ich vermute, er hat seinen Job von der Pike auf gelernt. Bei Rainer weiß ich, dass er ein Studierter ist; aber keine Angst, er hat gewaltig viel Eisen im Blut – sein Häm(mer)-Komplex weist vorbildliche Werte auf und er ist ein echter Allrounder, egal ob Blast Beats oder Samba-Patterns gewünscht werden. Sehr geschmackvoll trommelt er sich durch die zehn Songs dieses Albums.

Besonders angetan haben es mir die Texte der meisten Kompositionen. (Wieder mal ein gutes Beispiel dafür, dass Menschen, die Heavy Metal als Musik für Hohlköpfe bezeichnen, durch eine solche Aussage ein beredtes Zeugnis über ihr eigenes Vakuum in der Ömme ablegen.) Auf der Band-Homepage kann man sich sämtliche Texte durch den Kopf gehen lassen. Sie sind mehrheitlich sozialkritischer Natur und handeln teilweise von den Mach(t)enschaften hinter dem Vorhang (z.B. „The Truth“ oder „New Tomorrow“).

Dazu fällt mir eine märchenhafte Geschichte ein: Es war einmal ein Einäugiger, der versuchte die hinters Licht geführten Menschen um ihn herum, die allesamt blind waren, ans Licht zu führen, aber je deutlicher er zu ihnen sprach, desto ärgerlicher wurden sie auf ihn, weil er das Nixraffenland, in dem sie sich häuslich eingerichtet hatten, in Frage stellte. So begannen die Blinden ihn auszugrenzen, teilweise ohne sich dessen bewusst zu sein. Da aber der Einäugige auf diese Weise nicht zum Schweigen gebracht werden konnte, suchten sie fieberhaft nach einer Lösung, wie sie ihre gestörte Ruhe wiedererlangen konnten und entwickelten schließlich einen Plan. Als der Einäugige eines Abends, nichts Böses ahnend, auf einer Bank, die wie alles andere auch privaten Kreditinstituten gehörte, lag und schlief, näherten sich drei der Blinden, die seinen Lieblingsplatz kannten, auf leisen Sohlen. Zwei packten den Einäugigen an den Schultern und der Dritte stach ihm sein sehendes Auge aus. „Wir Blinde sind alle Kämpfer für die Gleichheit unter den Menschen“, triumphierte der Stecher „und jetzt ist diese Gleichheit endlich wieder hergestellt.“ Und die Moral von der Geschicht: Viele ertragen die Wahrheit nicht und gehn hart mit ihr ins Gericht; sie kost mitunter das Augenlicht. Es lebe die Gleichheit der Blindfische!!! Wer unter Euch kein Blindfisch ist, der kaufe die Scheibe von Jacobs Moor, denn sie ist alles andere als Mist - sie geht sofort ganz gut ins Ohr.

Frank Bender, 23-11-2014

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Metal Blaze (Austria) 4/5

Wenn ich nach all den Jahren, bei denen ich hier nun meinen Senf abgebe, eines gelernt habe, dann dass vor allem gerade in den Herbstmonaten eine wahre Welle an grandiosen heimischen Debütscheiben auf meinen Tisch landen. So nun auch bei den Wienern von Jacobs Moor, welche mir ihren Erstling „All That Starts“ zum sezieren bereitgestellt haben! (OK, VÖ Datum ist schon etwas länger her… ;-))

Die Band wurde 2010 gegründet, dass aber die einzelnen Mitglieder schon länger musikalisch aktiv sind, hört man hier sofort raus! Wenn ihr euch mal auf der FB Seite der Band die diversen musikalischen Einflüsse von Jacobs Moor anseht, gibt es einen bunten Genremix, welcher sich auch im Sound der Jungs integriert hat! Grob umschrieben ist der Stil der Band ein Hybrid aus Power, Thrash und Progressive Metal, welcher vor allem auf gute Gitarrenarbeit aufbaut. Passend dazu auch noch der Gesang von Richard Krenmaier (der war zuvor bei Stygma IV hinterm Mikro), welcher es mit seinem breiten Stimmspektrum schafft, den passenden Ton zur jeweiligen Atmosphäre der einzelnen Songs zu finden.

Fazit: Mit „All That Starts“ machen es einem Jacobs Moor echt schwer wirklich was zum meckern zu finden, da hier eigentlich alles passt… Naja dann würde ich sagen: Einfach reinziehen und genießen!

Rating: ★★★★☆ Autor: Deathman, Nov 6th, 2014

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Heavy Metal Time Machine (USA/UK)

Self-produced by the band members themselves, "All That Starts" is the full-length debut album from Austrian metal act Jacobs Moor. Founded in 2010 by Richard Krenmaier (Speed Limit, ex-Stygma IV, ex-Surrender, ex-Big Heat, Della Street), Johnny Sommerer and Rainer Lidauer (ex-Far Beyond Innocence, ex-Marcin Suder), with both the studio line-up for "All That Starts" and the live line-up of this Vienna-based act listed below*, Jacobs Moor is another relatively new band whose sound and style covers many different genres. Influenced by the likes of Machine Head, Devil Driver, Leprous, Slayer, Testament, Judas Priest, Iron Maiden, Dream Theater, Pantera and Lamb Of God and being the benefactors of lead singer Richard Krenmaier's all encompassing voice this Austrian stretches modern metal and progressive/melodic power /thrash metal into all kinds of unusual shapes! As dark and oppressive as the music might be at times (and also as gloomy as the band members themselves intended the art-work above to convey!) it's also strangely illuminating making "All That Starts" a record well-worth visiting from time to time. Available pretty much wherever fine music is to be found these days ( iTunes, Amazon, Spotify, etc), "All That Starts" is a fine start for Jacobs Moor. Especially seeing as it does the band members and the metal community as a whole proud by offering up another much-needed soundtrack for this crumbling world for which we are all to blame...

* Jacobs Moor's studio line-up included: Richard Krenmaier-vocals Johnny Sommerer-guitars, bass (except "Faceless Man") and cellos Rainer Lidauer-drums

Along with the following guests: Werner Taus-bass on "Faceless Man" Günther Maier-2nd guitar solo on "Final Sound"

Meanwhile the live band features: Richard Krenmaier-vocals Johannes Pichler-guitars Rupert Träxler-guitars Stephan Först-bass Rainer Lidauer-drums

• Labels: 2014, dark, Jacobs Moor, melodic power metal, modern metal elements that don't suck, progressive power metal, thrash metal, Vienna

posted by Andy at 5:07 AM, november 05, 2014

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Earshot (Austria) 6/7

Nächstes Jahr im Herbst jährt sich der Split der Österreichischen Kult-Power-Metaller STYGMA IV (vormals MADDY CRUTCH, STIGMATA und STIGMATA VI). Danach war es erstmal etwas ruhig um die Mitglieder, doch mit CRIMSON CULT startete zuerst Günter Maier durch und kann bereits auf zwei anständige Alben zurückschauen. Nun beehrt uns aber auch Frontmann Richie Krennmaier, der mittlerweile auch bei SPEED LIMIT singt, endlich mit neuen Taten. Seine neue Band hört auf den Namen JACOBS MOOR, ist seit 2010 aktiv und präsentiert nun das Debüt „All That Starts“. Aufgenommen hat er das Teil gemeinsam mit Rainer Lindauer von FAR BEYOND INNOCENCE und Johny Sommerer, der neben der Gitarre auch Bass und Cello bediente, aber mittlerweile nicht mehr in der Band verweilte. Mittlerweile ist aber bereits Ersatz und mit Mitglieder von CIRCLE OF ILLUSION bzw. GLASS MOON bereits eine komplette Besetzung für die Bühne gefunden.

Nach einem schön in Stimmung bringenden Intro namens „Moor“, starten die Wiener mit „Between The Lines“ aggressiv mit knackigem Riffing und einem Shout, doch schnell wird es groovig, ehe man in den hymnischen Refrain schwenkt und erneut die Keule rausholt. Die Mischung aus thrashiger Rhythmik, heftigen Riffs und melodischen Parts zieht sich so oder so ähnlich durch das ganze Werk, verlagert den Schwerpunkt aber immer wieder gekonnt um nie langweilig zu werden. „Faceless Man“ ist im Anschluss dank melodischen Leads und tollem Refrain nämlich noch ein Stück eingängiger, bietet aber erneut den einen oder anderen Shout. Die Ohrwurmkrone erhält aber trotzdem das fast schon poppige, aber sehr gelungene „New Tomorrow“. Richie zeigt sich auf dem Album in bester Form und bietet abwechslungsreiche und teils unerwartete Vocals.

Was die Produktion betrifft, so bemühten sich JACOBS MOOR um einen druckvollen, aber aggressiven Sound, der nicht zu modern aber auch nicht zu alt tönt und somit vor allem die Gitarren in den Vordergrund rückt, aber auch die immer wieder kehrenden Sounds aus dem Computer seinen nötigen Raum lässt. Trotz der teils sehr direkten Gitarrenarbeit, kann man JACOBS MOOR auch eine progressive Note nicht absprechen, denn nicht alles zündet sofort und es gibt so manch tolle Momente, die erst zu entdecken gilt. Außerdem ist mit dem balladesken Titeltrack noch ein atmosphärisches Highlight zwischen der sonst allgegenwärtigen Heavyness zu finden und mit „Final Sound“ gibt es zum Schluss noch einen spannenden 8-Minüter. Sowieso halten alle neun Songs das hohe Niveau und lassen nie Langeweile aufkommen.

International können sich JACOBS MOOR deshalb auf jeden Fall behaupten, wobei dann natürlich einmal mehr die Frage aufkommt, warum „All That Starts In Eigenregie“ erscheint. Man freut sich so oder so auf kommende Live-Glanztaten, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lassen.

Wertung: 6 von 7 Punkten Autor: Maxomer, 30.5.2014

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Monkey Castle Rock (Germany) 7/10

So ganz einfach ist es mit „All That Starts“, dem ersten Album der Österreicher Jacobs Moor nicht.

Stilistisch mischt man viele Elemente, eine flüssige Nachvollziehbarkeit erschließt sich bei ersten Hören nicht direkt. Nun gibt es aber ja immer wieder Alben, die mit der Zeit und mehrmaligem Hören wachsen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß „All That Starts“ genau solch ein Album ist.

Denn...zum einen hat man mit Richard Krenmaier (ehemals Stygma IV oder auch mal Stygmata oder Stygma genannt) einen namhaften und formidablen Sänger in den Reihen. Zum anderen besitzt die Instrumentalfraktion ebenfalls einiges an Ehrfahrung im Musikzirkus und somit hörbar ausgiebiges Können.

Eröffnet man die Platte mit dem Intro „Moor“ noch mystisch vielversprechend, verwundert die moderne musikalische Ausrichtung des folgenden „Between the Lies“ um so mehr. Hier wird beinahe metalcore-lastig gescreamt und mit alternativen Sounds experimentiert. Kann man dem melodischen Refrain noch etwas abgewinnen, wirken die Screams irgendwie halbgar und nicht so recht passend.

Glücklicherweise wird’s danach besser. „Faceless Man“ besitzt zwar auch den ein oder anderen Scream, aber der Song kommt wesentlich progressiver rüber und wirkt melodie-orientierter, so daß die tolle Stimme von Richard erstmals voll zur Geltung kommt.

Richtig stark dann „Unfound“. Tolle Gitarrenmelodien, noch einen Tacken mehr progressivere Parts und Richard's Vocals, wie man sie sich wünscht. Hinzu kommt ein toller Songaufbau und ein stimmiger Refrain. Dies ist beispielsweise ein Song, welcher bereits nach dem zweiten hören wächst. Letztendlich werden in den mehr als 6 Minuten modernere Sounds nicht komplett ausgeschlossen, aber in sich wirkt alles mehr traditionell, wie gesagt mit hoher progressiver Schlagseite. Starker Titel !

Um einiges thrashiger geht es zu bei „The Truth“. Zumindest gesanglich. Der angetippte Gitarrenlauf wirkt irgendwie witzig und generell fehlt etwas der rote Faden. Gegen die Songidee ist grundsätzlich nichts zu sagen, mir persönlich ist der Track aber 3 Minute zu lang.

Da kommt der Titelsong gerade recht. Halb-balladeske Nummer mit herrlichen Vocals und klasse Refrain. Die ein oder andere Violine bringt sich mit ein und verleiht dem Song eine weitere Note, die gut dazupasst. Zwar wird man zwischendurch mal härter und ein Gitarren-Solo Duell feuert ein paar Salven ab, der Gesamteindruck einer ruhigeren Nummer bleibt dennoch erhalten.

Viel ändert sich auch mit dem Rest des Albums nicht. Teils thrashig („New Tomorrow“), dann wieder die schnellere Progmetal-Schiene („Last Remaining Light“). Alles mit viel Kompetenz vorgetragen, aber ohne sofortigen Ohrwurm-Charakter.

Obwohl, wenn es einen Song gibt, der recht flott ins Ohr geht, ist dies „Jaded“. Mit der melodischste Song des Albums, erneut mit tollem Refrain gesegnet. Obwohl sich zwischendurch manch Passage eingeschlichen hat, beispielsweise ein Spoken Word Part, der den Songfluss bremst.

Ich denke, man muß dem Werk von Jacobs Moor ein paar Durchläufe gestatten, bis sich die Songs bei einem festsetzen können. Von ein paar meiner Meinung nach halbherzigen Nummern durchaus die Mehrheit derselbigen. Gerne hätte ich hinter den meisten Songs mehr Power gehabt und manches Mal mehr Eingängigkeit. Aber, wie bereits erwähnt, der Anspruch wächst im Leben immer mit der Nachhaltigkeit. Und das Album scheint mir dafür durchaus geeignet.

Bewertung: 7/10 Autor: Kerbinator, 27. November, 2014

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Stormbringer - The Austrian Heavyzine (Austria) 3,5/5

Es gibt ihn - Metal aus Österreich. JACOBS MOOR geben mit ihrem Debut „All That Starts“ ein lautstarkes Lebenszeichen von sich. Eingespielt haben das Album drei Musiker, die in der Szene nicht unbekannt sind. Sänger Richard Krenmaier ist seit vielen Jahren aktiv und wurde als Sänger der Power-Metal-Band Stygma IV bekannt. Johnny Sommerer und Rainer Lidauer blicken ebenfalls auf eine langjährige Musikerkarriere zurück.

2010 fanden sie sich zusammen und haben in Eigenregie „All That Starts“ eingespielt. Für ihre ersten Live-Auftritte 2014 kamen noch Rupert Träxler und Stephan Först ins Boot. Das Songwriting ist geprägt von der Musik, die sie selbst gut finden: MACHINE HEAD, DEVILDRIVER, SLAYER, TESTAMENT, JuDAS PRIEST, IRON MAIDEN, DREAM THEATER, etc. Auf dem fertigen Werk tummeln sich deswegen zahlreiche Stücke mit Schwerpunkt Trash, Power und Progressive Metal.

Ihr eigener Stil ist eine Mischung daraus, abgerundet mit melodiöseren Passagen, aber grundsätzlich dominieren Double-Bass, gute Riffs bzw. Rhythmusgitarre und komplexe Solos. Richard Krenmaier liefert als Sänger eine ordentliche Bandbreite und bringt die Texte mit den dazupassenden Emotionen rüber, egal, ob es sich um einen eröffnenden Shout handelt, düstere Stimmung gefragt ist oder aufgrund der Lyrics eine weichere Stimme passt.

Als Opener wählte man das Instrumentalstück „Moor“. „Between The Lies“ fetzt umgehend mit Double-Bass, knallharten Riffs und dem Einstiegsschrei von Richie Krenmaier los. Eine gewisse Anlehnung an Slayer ist zu herauszuhören, Rhythmus- und Tempowechsel – vor allem beim Refrain - machen den Song aber eigenständig.

Als erste Single bzw. Video gibt es „Faceless Man“. Dafür hat man einen der besten Songs gewählt: super Rhythmus, tolle Gitarre und der Refrain mit „Hey“ lässt Live-Stimmung aufkommen bzw. man sieht schon die gereckten Fäuste vor der Bühne. „Unfound“ ist ein längeres Stück (über 6 Minuten) und die Gelegenheit wird genutzt, zu zeigen, wie man die Instrumente beherrscht. Besonders auffällig: das Gitarrensolo. “The Truth” ist erneut thrashig mit zwischendurch langsameren Tönen.

“All That Starts” ist eine schöne und gut gelungene Power-Ballade, die ihre soften und harten Passagen hat. Ab der Mitte ein wenig düsterer und mit jammernder Gitarre, aber garantiert einer der besten Songs auf dem Album. „New Tomorrow” holt einen wieder zurück in die harten Gefilde. Ebenso „Last Remaining Light”, das ebenfalls wieder über sechs Minuten dauert und lange Instrumentalparts aufweist (Solo-Gitarre, Double-Bass…)

“Jaded”, das ist ein Titel wo sich heute wohl die meisten wieder finden. Ein gelungener Text gepaart mit rockigerem Sound. Obwohl hier weniger Metal mitschwingt ist das Lied genau so intensiv wie die anderen (jaded = ausgepowert). Der „Final Sound“ ist der Final Song. Mit mehr als acht Minuten das längste Stück – noch mal die ganze Bandbreite an Instrumenten. Hart, laut, im Sinne der Klassiker von Metallica oder Pantera.

Fazit: JACOBS MOOR – das ist wieder mal Thrash/Power-Metal made in Austria. Von klassischem Metal über Thrash bis zur Power Ballade ist hier alles dabei. Gut gespielt, gut gesungen, gut gemacht. Und das Video kann sich ebenfalls sehen lassen.

Wertung: 3.5 von 5.0 Autor: Lady Cat (09. September 2014)

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