Reviews of "The Evil In Me" (EP)

Rock Hard (Germany) (EP) without rating/unsigned
Power Metal (Germany) 8,5/10
Streetclip.TV (Germany) 8,5/10 (EP)
Zephyr's Odem (Germany) 8,5/10
Music News (Austria) 4,1/5
Sea of Tranquility (USA) 4/5
Earshot (Austria) no ratings for EPs
Heavy Metal Time Machine (USA/UK) (EP)
fm5.at freies magazin (Austria) (EP)
Rock Garage (Germany) no ratings for EPs
FFM-Rock (Germany) 7,8/10
Time For Metal (Germany) 7,5/10
Ultraje (Portugal) 7,5/10 Ultraje Recomenda
Underground Empire (Germany) 13/20
Metal Blaze (Austria) 3,5/5
Stormbringer - The Austrian Heavyzine (Austria) 3,5/5 (EP)

Reviews of "All That Starts"

Rock Hard (Germany) without rating/unsigned
Metalglory (Germany) 9,5/10
Rock Garage (Germany) 8,5/10
Streetclip.TV (Germany) 8/10
Rock Area (Poland) 8/10
Metal Temple (USA/Israel) 8/10
Concreteweb (Belgium) 89/100
Dead Rhetoric (USA)
fm5.at freies magazin (Austria)
Sea of Tranquility (USA) 4/5
Regazzi-Website für erregende Musik (Germany)
Metal Blaze (Austria) 4/5
Heavy Metal Time Machine (USA/UK)
Earshot (Austria) 6/7
Monkey Castle Rock (Germany) 7/10
Stormbringer - The Austrian Heavyzine (Austria) 3,5/5

Austrian Newcomer Award 2015 for Jacobs Moor

In February 2015 Jacobs Moor was honored with the Austrian Newcomer Award. People could vote for us online from 14th - 21st of January but it was the Jury (7 specialists of the Austrian music scene) who finally selected Jacobs Moor to get one of the highly acclaimed awards.

Official homepage: Austrian Newcomer Award

Rock Hard (Germany) (EP) without rating/unsigned

Das ging schnell. " All That Starts" ist gerade mal ein paar Monate im Umlauf, da liegt mit "The Evil In Me" schon neues Futter von Österreichs JACOBS MOOR vor. Viel hat sich (glücklicherweise) nicht geändert. Auf den beiden exquisit produzierten neuen Tracks werden die einzelnen Versatzstücke des Band-Sounds lediglich deutlicher voneinander getrennt. Auf der einen Seite steht "moderner" Thrash mit Wechselspielen aus Aggro und Melodik, auf der anderen progressiver Epic/Power-Metal mit Tiefgang, wie immer getragen von der superangenehmen Stimme Ritchie Krenmaiers, der sich mit Stigmate/Stigmata IV/Stygma IV schon lange in den Edel-Metal-Geschichtsbüchern verewigt hat. On top gibt's einige Live-Tracks, die zeigen, dass die Kerle auf internationalem Niveau agieren. Konsultiert www.jacobsmoor.com und www.facebook.com/jacobsmoorband.

Jan Jaedike, RH # 351, August 2016

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Power Metal (Germany) 8,5/10

Gelungene Vorstellung der Österreicher

Die Resonanz auf das Debüt "All That Starts" war nicht nur in der Heimat überaus positiv, der abwechslungsreiche Metal der österreichischen Formation wurde nahezu überall ausschließlich freudig in Empfang genommen. Um nicht ebenso schnell wieder in Vergessenheit zu geraten, liefert das Quintett eine EP, auf der neben zwei brandneuen Titeln auch einige Nummern des Erstlings in rohen Live-Versionen zu hören sind. Mit dabei ist mit Ritchie Krenmaier übrigens auch ein verdienter Recke der rot-weiß-roten Szene, der als Frontmann unter anderem auch schon bei SURRENDER, BIG HEAT und STYGMA(TA) IV mit seiner charismatischen Stimme für Furore gesorgt hat.

Wie schon auf dem Debüt, ist Ritchies Beitrag ein nicht unerheblicher und selbstredend hat sich auch an der stilistischen Vielfalt der Band nichts geändert. Im Vergleich zum früheren Schaffen des gebürtigen Oberösterreichers agiert JACOBS MOOR jedoch deutlich heftiger, ebenso ist seine Stimme über weite Strecken um einiges aggressiver als früher. Nachzuvollziehen auf imposante Weise im eröffnenden Titelsong dieser EP, in dem Ritchie seine bislang wohl aggressivste und bissigste Performance überhaupt liefert und auf garstig-derbe Weise kreischt und schreit.

Dieser Mehranteil an Brachialität ist aber dennoch nur Beiwerk, denn das Fundament von JACOBS MOOR ist in erster Linie Prog Metal, der sowohl Zutaten aus dem Power Metal wie auch aus dem Thrash intus hat. Nicht zuletzt dadurch erweist sich 'The Evil In Me' bei aller zwischenzeitlicher Heftigkeit als einprägsame, Hook-dominierte Metal-Komposition, die sich auf Anhieb ins Gedächtnis einprägt. Nicht minder zugänglich kommt auch das etwas getragener intonierte, dezent verspielte und von der Atmosphäre an heftigere THRESHOLD erinnernde 'Away' aus den Boxen.

Keine Ahnung, ob diese beiden neuen Tracks einen Vorgeschmack auf den zweiten Longplayer darstellen, als überaus gelungen sind jedenfalls beide Tracks zu bezeichnen. Übrigens: Auch wer das Debüt bislang noch nicht kennt, erhält mit dieser EP einen guten Überblick, schließlich gibt es einige der Tracks davon, die bei der CD-Release-Show im "Alten Schlachthof" in Wels im April 2014 mitgeschnitten wurden, als Bonus-Teil dieser EP zu hören.

Eine deftige Version des zugleich brettharten, aber dennoch melodischen 'Between The Lies' macht (nach dem atmosphärischen Intro 'Moor') den Anfang und lässt auf Anhieb erkennen, dass die Band auch live überaus tight agiert. In dieser Tonart geht es logischerweise auch weiter, zunächst mit dem absolut hitverdächtigen Ohrwurm 'Faceless Man', das von den Gesangsmelodien her etwas an den alten BIG HEAT-Track 'Tears Of Sahara' denken lässt. Danach wird der Hörer mit dem zunächst an härtere DREAM THEATER gemahnenden, in weiterer Folge zu einem brachialen Riff-Monster in feister MORGANA LEFAY-Machart mutierenden 'Unfound' förmlich niedergeschmettert.

Das mit einem Modern Metal / Neo Thrash-Anstrich versehene, auf Anhieb in die Kniegelenke abzielende 'The Truth' beendet die Vorstellung der wohl momentan hoffnungsvollsten Truppe der Alpenrepublik. Wär‘ fein, wenn sich die Formation damit zumindest einigermaßen etablieren könnte und nicht ein ähnliches Schicksal erleiden muss wie Ritchies frühere Formation(en).

Note: 8.50

Redakteur: Walter Scheurer

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Streetclip.TV (Germany) 8,5/10 (EP)

Wie konnten JACOBS MOOR bisher nur so unbemerkt am Rande des Geschehens musizieren? Da wartet der Hörer seit Jahren auf ein Lebenszeichen von Richard Krenmaier, der vor allem mit BIG HEAT/STYGMA IV Geschichte geschrieben hat - und dann dies: Sangeslegende Ritchie Krenmaier gründete nämlich schon vor einigen Jahren mit Gitarrist Johannes Pichler sowie Drummer Rainer Lidauer zusammen JACOBS MOOR, komplettierten das Line-up mit den CIRCLE OF ILLUSION-Musikern Stephan Först und Rupert Träxler, so dass bereits 2014 ihr Debüt ´ All That Starts´ erscheinen konnte.

Nun schieben sie vor dem zweiten Album nochmal eine EP dazwischen, die mit zwei neuen Songs und zusätzlichen Live-Aufnahmen aufwarten kann. Wer das Debüt noch nicht kennt, erhält somit den wunderbaren Bonus, gleich vier Songs des Debüts in ihren Live-Versionen kennenzulernen. Und dieser Stil ist Live als auch im Studio eine echte Bank. Allzeit melodischer Power Metal, der bisweilen echt thrashige Züge annimmt.

Der Titelsong der EP schwankt so zwischen zackig-schnellen Parts und den von Krenmaier mehr als gewohnt souverän vorgetragenen melodischen Gesangslinien. Bei JACOBS MOOR liefert er zudem eine große Bandbreite seiner stimmlichen Möglichkeiten ab, geradezu teuflisch barsch kann hier sein Gesang ebenfalls sein. Nur dann, ja, dann erklingen wieder diese geradezu himmlisch schönen Melodielinien, die in dieser Form nur Ritchie Krenmaier singen kann. Der zweite neue Song ´Away´ ist dagegen von eher epischer und längerer Natur. Nach einem ruhigen Beginn sticht insbesondere das Gitarrenspiel mit einer brillanten, sich einbrennenden Melodie hervor. Solch einen Kracher gab es schon auf dem Debüt und darf mit der Live-Version von ´Unfound´ bewundert werden. Bei den anderen Live-Songs - ´Between The Lies´, ´Faceless Man´ und ´The Truth´ - stehen dann nicht nur die krachenden Drums, sondern Krenmaiers Gesang und Geschrei im Vordergrund. Allein Ritchie Krenmaier hebt freilich mit seiner Stimme jedes Lied auf eine höhere Ebene, wie es selbst Mike Howe in diesem Jahr nicht schaffen wird. Kein Grund also, JACOBS MOOR nicht in das Metal-Herz zu schließen.

(8,5 Punkte)

13.01.16

Von: Michael Haifl

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Zephyr's Odem (Germany) 8,5/10

Die Resonanz auf das Debüt “All That Starts“ war nicht in der Heimat überaus positiv, der abwechslungsreiche Metal der österreichischen Formation wurde nahezu überall ausschließlich freudig in Empfang genommen. Um nicht ebenso schnell wieder in Vergessenheit zu geraten, liefert das Quintett - in dem sich mit Ritchie Krenmaier übrigens ein verdienter Recke der rot-weiß-roten Szene finden lässt, hat der Frontmann unter anderem doch auch schon bei Surrender, Big Heat und Stygma(Ta) Iv mit seiner charismatischen Stimme für Furore gesorgt – eine EP, auf der neben zwei brandneuen Titeln auch einige Nummern des Erstlings in rohen Live-Versionen zu hören sind.

Wie schon auf dem Debüt, ist Ritchie’s Beitrag ein nicht unerheblicher und selbstredend hat sich auch an der stilistischen Vielfalt der Band nichts geändert. Im Vergleich zum früheren Schaffen des gebürtigen Oberösterreichers agieren Jacobs Moor jedoch deutlich heftiger, ebenso ist seine Stimme über weite Strecken um einiges aggressiver als früher. Nachzuvollziehen auf imposante Weise im eröffnenden Titelsong dieser EP, in der Ritchie seine bislang wohl aggressivste und bissigste Performance überhaupt liefert und auf garstig-derbe Weise kreischt und schreit.

Dieser Mehranteil an Brachialität ist aber dennoch nur Beiwerk, denn das Fundament von Jacobs Moor ist in erster Linie Prog Metal, der sowohl Zutaten aus dem Power Metal wie auch aus dem Thrash intus hat. Nicht zuletzt dadurch erweist sich “The Evil In Me“ bei aller zwischenzeitlicher Heftigkeit als einprägsame, Hook-dominierte Metal-Komposition, die sich auf Anhieb ins Gedächtnis einprägt. Nicht minder zugänglich kommt auch das etwas getragener intonierte, dezent verspielte und von der Atmosphäre an heftigere Threshold erinnernde “Away“ aus den Boxen. Keine Ahnung, ob diese beiden neuen Tracks einen Vorgeschmack auf den zweiten Longplayer darstellen, als überaus gelungen sind jedenfalls beide Tracks zu bezeichnen.

Übrigens: Auch wer das Debüt bislang noch nicht kennt, erhält mit dieser EP einen guten Überblick, schließlich gibt es einige der Tracks davon, die bei der CD-Release-Show im „Alten Schlachthof“ in Wels im April 2014 mitgeschnitten wurden, als Bonus-Teil dieser EP zu hören. Eine deftige Version des zugleich brettharten, aber dennoch melodischen “Between The Lies“ macht (nach dem atmosphärischen Intro “Moor“) den Anfang und lässt auf Anhieb erkennen, dass die band auch live überaus tight agiert.

In dieser Tonart geht es logischerweise auch weiter, zunächst mit dem absolut hitverdächtigen Ohrwurm “Faceless Man“, das von den Gesangsmelodien her etwas an den alten Big Heat-Track “Tears Of Sahara“ denken lässt. Danach wird der Hörer mit dem zunächst an härtere Dream Theater gemahnenden, in weiterer Folge zu einem brachialen Riff-Monster in feister Morgana Lefay-Machart mutierenden “Unfound“ förmlich niedergeschmettert. Das mit einem Modern Metal / Neo Thrash-Anstrich versehene, auf Anhieb in die Kniegelenke abzielende “The Truth“ beendet die Vorstellung der wohl momentan hoffnungsvollsten Truppe der Alpenrepublik.

Wär‘ fein, wenn sich die Formation damit zumindest einigermaßen etablieren könnte und nicht ein ähnliches Schicksal erleiden muss wie Ritchie’s frühere Formation(en).

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Walter Scheurer, 20.11.2015

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Music News (Austria) 4,1/5

Die Progressive Power Metal Band legt zu Beginn des Jahres ihre EP „The Evil in Me“ vor. Sie beinhaltet neue Studio Songs und einen Einblick in die Live-Performances, mit denen das erste Album promotet wurde. Passend dazu wurde auch das Live-Video zu „The Evil in Me“ veröffentlicht.

Nach ihrem ersten Album und dessen Promotion veröffentlichten Jacobs Moor nun im Februar auch den physischen Tonträger „The Evil in Me“. Die EP besteht aus zwei neuen Studio Songs, dem namensgebenden „The Evil in Me“ und „Away“. An die Studiosongs wurden vier Songs, die als Live-Version beim Albumreleasegig am 24. April 2014 im Welser Alten Schlachthof aufgenommen wurden, angeschlossen. Die Band wollte diese Live-Versionen den Fans als Dankeschön auf einem Tonträger präsentieren, nachdem die ersten Liveshows auf gute Response gestoßen sind.

The Evil in Me

Die Strategie von Jacobs Moor, die EP zwischen den zwei Alben zu veröffentlichen, erklärt sich dadurch, dass auch für Metalbands der Absatz von Songs als Einzeldownload immer wichtiger wird. Die EP ist geprägt von den zwei Studio Songs. Schmucklos, ohne sphärisches Intro, beginnt die EP mit „The Evil in Me“, einer klassischen Power Metal Nummer mit progressivem Einfluss, die den neuen Gitarristen und dem Bassisten von Jacobs Moor zu verdanken ist. „Away“ hingegen unterscheidet sich maßgeblich vom Startsong. Jacobs Moor zeigt hier die gefühlvollere balladige Seite ihres musikalischen Schaffens. Mit 7:29 Minuten ist „Away“ auch viel zu lange, um in einem Spartensender im Radio gespielt zu werden.

Es zeigt sich, dass Jacobs Moor hier das alte 45er Single-Konzept verfolgen. Es gibt eine singletaugliche A-Seite und eine B-Seite, die einen Song enthält, der auf keinem Album Platz finden würde, weil er stilistisch wesentlich aus dem Konzept fällt. Aus wirtschaftlichen Gründen muss für eine EP noch etwas auf den Tonträger. Hier zeigt sich Jacobs Moor insoweit innovativ, weil sie anstatt zwei EPs zu produzieren, einfach vier Live-Songs hinten anfügen. Der Fan erhält somit auch gleich einen Eindruck, wie das erste Album live umgesetzt wurde, und es gibt über die Studio-Aufnahmen einen Einblick, in welche Richtung Jacobs Moor in Zukunft gehen können und auch wollen.

Mit den Live-Aufnahmen beginnt die EP nun wieder neu. Es wird das Intro jeder Show gespielt, zu dem die Musiker auf die Bühne kommen. Akustik-Arpeggios werden von Streichern untermalt, bis ein verträumtes Gitarrensolo zum ersten Song überleitet. Dann geht es los mit „Between the Lies“. Dieser gibt die Marschrichtung an: schnelle progressive Riffs in der Strophe, die sich zu einem voluminösen Chorus in Power Metal-Art entwickeln. Es folgen „Faceless Man“, eine Nummer, die gleich zum Mitbangen einlädt, und „Unfound“. Dieser Song geht eher in die traditionell powerlastige Richtung. Die EP schließt mit „The Truth“. Hier können die Jungs noch einmal zeigen, was sie technisch alles draufhaben.

Das Video

Das Video wurde ebenfalls bei der Albumreleaseparty im Alten Schlachthof in Wels aufgenommen und bietet zusätzlich zu den Livemitschnitten auf der EP ein visuelles Gegenstück. Jacobs Moor präsentieren sich als eingespielte, gut konzipierte Band, der man die jahrelange Erfahrung aus anderen Metalprojekten unverkennbar ansieht.

Fazit Jacobs Moor legen hier durchaus mehr als eine Zwischenlösung vor. Es ist ein gelungenes Lebenszeichen der in dieser Konstellation noch jungen Band und macht Gusto auf das in Produktion befindliche Album.

Das Album „All That Starts“ sowie die EP sind über den Onlineshop der Band erhältlich.

Songwriting 4/5 Arrangement 4/5 Technik 4,5/5 Video 3,5/5 Performance 4,1/5

Gesamtwertung: 4.1STERNE

Gregor Sühs, 20. März 2016

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Sea of Tranquility (USA) 4/5

It obviously doesn't hurt a band to leave a strong initial impression and Jacobs Moor sure did that with All That Starts. All That Starts was one of the standout debut metal releases in 2014, this Austrian group were sure off to a positive start. Now the talented lineup is backing that album up with another impressive recording The Evil In Me an EP which features two new songs and a selection of live tracks.

Jacobs Moor is a creative group who like to alternate the heaviness/complexity of the music and the vocals from melodic to aggressive tones, while blending such styles as progressive and thrash metal creating those memorable songs. Title track "The Evil In Me" is up first and the band shifts gears breaking out and presenting their thrash side, the second new inclusion is the slower "Take Me Away" an extended track mixing rock and metal with captivating performances by the band and sounding in part of bands like Porcupine Tree. If you haven't heard Jacob Moor's debut the live component features four of those standouts tracks taken from All That Starts following the atmospheric intro "Moor". Jacobs Moor do sound like the professional well tuned unit very much in sync with each other in a live environment.

Just like their debut I have no hesitation in recommending Jacob Moor's follow up release The Evil In Me.

Added: November 12th 2015 Reviewer: Scott Jessup 4/5

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Earshot (Austria) no ratings for EPs

JACOBS MOOR entstiegen bekanntlich 2010 mehr oder weniger aus der Asche der österreichischen Heavy Metaller STYGMA IV und veröffentlichten im vergangenen Jahr das dazugehörige Debüt „All That Starts“, mit dem die Herren ein großes Ausrufezeichen in der heimischen Szene setzten. Zum ehemaligen STYGMA Fronter Richard Krennmair gesellten sich noch Mitglieder von FAR BEYOND INNOCENCE und GLASSMOON, was eine interessante Mischung versprach. Mit dem erwähnten Debüt, hielten die Herren auch mühelos das Versprechen und legen nun mit der EP „The Evil In Me“ einen kleinen Appetithappen auf den hoffentlich bald kommenden Zweitling nach.

Darauf befinden sich zwei brandneue Tracks, sowie fünf Live-Tracks, die im letzten Jahr zur Release-Party im kultigen Schl8hof in Wels aufgezeichnet wurden. Da trifft es sich ja auch, dass JACOBS MOOR am 28.11. auch diese EP genau dort präsentieren werden.

Die Scheibe beginnt spannend und atmosphärisch mit dem Titeltrack, der dem Bandsound treu bleibt. Modern und heavy tönender Metal mit thrashigen Einschüben und einem verdammt hymnischen Refrain. Zwar braucht der dynamische Track etwas um zu zünden, doch die Melodien und vor allem die interessanten Vocallines von Ritchie machen Lust auf mehr. Mit „Away“ fordert man im Anschluss den Fan noch etwas mehr. In mehr als sieben Minuten bietet man eine düstere Nummer, die mit cleanen Gitarren und einem langsamen Songaufbau in den Bann zieht. Bald steigert sich die Intensität und der Song wandelt sich in einen hymnisch-treibender Mini-Epos.

Weiter geht es mit den vom Debüt stammenden Live-Tracks, die zwar Soundtechnisch nicht das Maximum, dafür aber eine authentische sowie transparente Live-Atmosphäre bieten. Songs wie das eingängige „Faceless Man“ oder das thrashige Heavy-Monster „Between The Lies“ machen auch in dieser Version Spaß und Lust auf eine Live-Performance von JACOBS MOOR.

Wem das Debüt „All That Starts“ gefallen hat, der wird auch mit dieser schicken EP seine Freude haben, denn JACOBS MOOR brauchen sich vor der internationalen Konkurrenz keineswegs verstecken und bieten einen technisch hochwertigen sowie absolut eigenständigen Sound. Dennoch hätten sich die meisten wahrscheinlich ein weiteres Full-Length Album gewünscht.

Keine Bewertung

Autor: Maxomer, 26.11.2015

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Heavy Metal Time Machine (USA/UK) (EP)

Active since 2010, Jacobs Moor is a five-piece band that is based in Vienna, Austria and now has one full-length album and an extended EP to it's name with the release of "The Evil in Me". Having previously covered the group's full-length debut album, "All That Starts", I had high hopes for this extended EP and thankfully Jacobs Moor didn't let me down! Issued back in late November of 2015, "The Evil in Me" is just over 35 minutes in length and it includes two new studio tracks (the speed metal-tinged (hack & slash) killer title track and the equally awesome (and strangely hypnotic) "Away"!) and a handful of live cuts. For this highly-skilled/tech-savvy progressive power metal/thrash metal act this proves to be a damn wise move as it showcases the band's strength in both areas. The new studio material offers everything that I loved about this band's (independently-released) 2014 debut album only with more teeth and a greater sense of urgency! All at once melodic and menacing both of these numbers, "The Evil in Me" (5:47) and "Away" (7:28), present a clear and clean portrait of one band that has not only found it's sound, but has nearly perfected it!! Meanwhile the aforementioned live tracks (which are songs from the group's first release) are nice and punchy and offer great alternatives to the original source material! In other words it's a win-win situation for this up-and-coming progressive power metal/thrash metal act that is currently composed of Richard Krenmaier (vocals), Johannes Pichler (guitars), Rupert Träxler (guitars), Stephan Först (bass), and Rainer Lidauer (drums). Even though Jacobs Moor has always flown slightly under the radar fans and critics alike are finally starting to notice this group thanks to strong efforts like this EP. You can find "The Evil in Me" over on iTunes and Amazon and let's all hope that 2016 finds this Austrian metal collective hard at work on album number two!

posted by Andy at 5:32 AM, February 9, 2016

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fm5.at freies magazin (Austria) (EP)

Nach dem gelungenen Debutalbum „All that stars“ von 2014 reichen Jacobs Moor nun eben eine EP nach, die neben zwei neuen Tracks auch Livesongs vom Schl8hof-Gig der Band im April 2014 enthält. Mit dem Opener und Titelsong geht es bereits in bewährter Gangart los, d.h. modern gehaltener Thrash Metal, der einerseits mit jede Menge knackigen Riffs ausgestattet wurde und auch mal ordentlich auf die Tube drückt, andererseits aber die für den Hörgenuss zuträglichen Melodieanteile nicht vernachlässig und mit einem angenehm ins Ohr gehenden Chorus aufgewertet wurde.

Jacobs Moor ebeziehen ihre Inspirationen dabei nicht nur bei alten Helden der Thrash und Heavy Metal-Eliteliga, sondern sind auch aktuellen Modeströmungen im Hartmetallsektor nicht abgeneigt, und schaffen dabei das das Kunststück, dabei weder zu antiquiert noch zu aufgezwungen trendy zu klingen. Bei Song Nr. 2, einer sehr gelungenen, bombastischen Track namens "Away", gehen es die Herren etwas gemächlicher an, um zwischendurch auch mal wieder die Trash Metal-Walze auszufahren, ehe dann in einen angenehm eingängigen Chorus samt feiner Soli übergegangen wird. Dieser Song zählt in meinen Augen zweifelsohne zu den absoluten Highlights des bisherigen Schaffens der Band!

Danach bekommt der/die geneigte HörerIn einen imposanten Eindruck davon, wie Jacobs Moor live on stage agieren: Um eine möglichst authentische Liveatmosphäre einzufangen, wurde auch das Intro des damaligen Livekonzerts auf CD gebannt, die vier Livesongs sind alle bereits vom Debutalbum „All that starts“ bereits bekannt und weisen Jacobs Moor als spielfreudige und tight performende Band aus. Und somit bleibt nur festzuhalten, dass sich ein Kauf der EP , welche eine Spielzeit von immer 35 Minuten aufweist, absolut lohnt, zumal auch das Artwork und auch das Backcover, das eine ziemlich angespannte Band kurz vor Beginn der Show zeigt, absolut zu gefallen weiß. Very well done!

Thomas Hutterer, 7. April 2016

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Rock Garage (Germany) no ratings for EPs

Nach der starken Debüt Scheibe aus dem vergangenen Jahr melden sich JACOBS MOOR mit einem (leider nur kurzen) Lebenszeichen zurück. Auf der nun veröffentlichten neuen EP gibt es mit dem Titeltrack "The Evil In Me" einen abermals überzeugenden flotten Stampfer zu bestaunen, der vom effektiven Intro (mit leichtem WASP-Einschlag), über die gewohnt kompetente, schön im Thrash verwurzelte Gitarrenarbeit bis zum abwechslungsreichen Gesang von Fronten Richard Kremier alle JACOBS MOOR Trademarks auffährt. Ein geiler Song, der Lust auf Mehr macht. Mit dem getragenen "Away" ist noch ein zweiter neuer Track vertreten, der aber im Gegensatz zum tollen ersten Song etwas bieder daherkommt und trotz guter Melodie das Niveau nicht ganz halten kann. Komplettiert wird die EP von dem bei Konzerten eingesetzten Intro sowie 4 Live-Tracks, die im April 2014 aufgenommen wurden und schon vom Debüt bekannt sind. Die Klangqualität der Live-Recordings ist ausgesprochen gut und fällt im Vergleich zum Studiomaterial nicht wirklich ab. Die Live Aufnahmen zeigen, dass die Jungs Ihr Material auch auf der Bühne umsetzen können und Eure Aufmerksamkeit mehr als verdient haben. In Zeiten in denen jeder Hinz und Kunz am heimischen PC eine halbherzige Metal-Platte "einspielen" und ins Netz stellen kann sollten gerade die Bands belohnt werden, die sich Mühe geben Ihre Musik so gut es geht zu produzieren, hochwertig zu verpacken und Ihr Schaffen auch selber aktiv zu bewerben. Bands wie JACOBS MOOR.

Die EP kann wie der Vorgänger im Digitalformat bei allen bekannten online Shops wie z.B. itunes oder amazon bezogen werden und ist hoffendlich nur ein Vorgeschmack auf weiteres Futter aus dem Hause JACOBS MOOR.

WERTUNG: (Keine Wertung)

Mario Gennen, 25.11.2015

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FFM-Rock (Germany) 7,8/10

Nach ihrem Debüt aus 2014 haben die Österreicher von JACOBS MOOR eine neue EP für uns parat, die mit dem Titelstück erst mal doch recht melodisch beginnt, dann über knackige Riffs in thrashige Gefilde hoch schnellt. Dort verweilen die Herren aber nicht, sondern lassen immer wieder ein paar progressive und Power Metal lastige Passagen mit rein laufen und auch eingängige Melodien sind im Refrain noch mit eingeschoben. Mit „Away“ ist ein sanftes Meeresrauschen zu vernehmen, die Musik ist melodisch vertrackt und versprüht eine gewisse Wärme, danach wird es einen Hauch rockiger und die thrashigen Parts sind hier minimal. Vielmehr ist Melodie und Prog hier der größte Faktor.

Leider waren das schon die beiden neuen Songs der Österreicher, doch die EP wird noch richtig prall gefüllt und es kommen mit dem Intro „Moor“, „Between The Lines“, „Facless Man“, „Unfound“ und „The Truth“ noch Stücke des Debüts hinzu, die wir hier als Live Aufnahme bekommen. Diese haben nicht nur, was die Aufnahme angeht, eine sehr gute Qualität, auch musikalisch decken JACOBS MOOR ein breites Spektrum an und wissen auf ganzer Linie zu gefallen.

Mit den Live Songs zusammen bringt es diese EP auf über 35 Minuten Laufzeit und das ist aller Ehren wert und einer Bewertung von 7,8 von 10 Punkten steht hier nichts im Weg.

7,8/10 Punkten

Jochen Strubel

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Time For Metal (Germany) 7,5/10

Die letzten sechs Jahre haben Jacobs Moor aus Wien dazu genutzt, an ihrer Kunst zu feilen. Nach dem Debütalbum All That Starts von vor zwei Jahren haben sie im letzten Jahr ihre EP The Evil In Me nachgeschoben, auf die wir nun noch einmal eingehen möchten. Unter dem Label BleedingStar Records wurde die sieben Track starke Scheibe mit 35 Minuten Spielzeit veröffentlicht. Zwei neue Stücke zieren die EP, und fünf Live Hits vom ersten Album komplettieren das Ganze.

Ein moderner Sound macht sich bei The Evil In Me breit, der sehr locker gestrickt wurde. Progressive Power Metal-Einflüsse werden durch die Thrash- und Heavy Metal-Mangel genommen. Gleiches gilt für die Gesangsfarben von Sänger Richard Krenmaier, der neben klassischen Heavy Vocals gerne mal härtere Shouts ausstößt. The Evil In Me ist somit eine vielseitige Nummer, die man ohne Probleme mal gehört haben darf. Ähnlich kann man das Fazit zu Away ziehen, der im Gegensatz zu The Evil In Me andächtiger aufgezogen wird. Die Vocals gefallen mir persönlich sogar besser, da auf hartes Gekeife verzichtet wird und Richard eindeutig besser beim Progressiven Heavy Metal aufgehoben ist. Die Live Tracks kommen dann wieder näher an The Evil In Me heran. Die Findungsphase ist bei Jacobs Moor eindeutig noch nicht abgeschlossen. Kernige Riffs greifen in gefühlvolle Balladen-Passagen, die zusammen versuchen, nicht aus der gemeinsamen Richtung zu kommen.

7,5/10 Punkten

Rene Wolters, 8. Juni 2016

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Ultraje (Portugal) 7,5/10 Ultraje Recomenda

7.5/10 A Ultraje Recomenda

Pedro Félix, december 2016

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Underground Empire (Germany) 13/20

Die Resonanz auf das Debut »All That Starts« war nicht nur in der Heimat überaus positiv, der abwechslungsreiche Metal der österreichischen Formation wurde nahezu überall ausschließlich freudig in Empfang genommen. Um nicht ebenso schnell wieder in Vergessenheit zu geraten, liefert das Quintett - in dem sich mit Ritchie Krenmaier übrigens ein verdienter Recke der rot-weiß-roten Szene finden läßt, hat der Frontmann unter anderem doch auch schon bei SURRENDER, BIG HEAT und STYGMA(TA) IV mit seiner charismatischen Stimme für Furore gesorgt - eine EP, auf der neben zwei brandneuen Titeln auch einige Nummern des Erstlings in rohen Liveversionen zu hören sind.

Wie schon auf dem Debut, ist Ritchies Beitrag ein nicht unerheblicher, und selbstredend hat sich auch an der stilistischen Vielfalt der Band nichts geändert. Im Vergleich zum früheren Schaffen des gebürtigen Oberösterreichers agieren JACOBS MOOR jedoch deutlich heftiger, ebenso ist seine Stimme über weite Strecken um einiges aggressiver als früher. Nachzuvollziehen auf imposante Weise im eröffnenden Titelsong dieser EP, in der Ritchie seine bislang wohl aggressivste und bissigste Performance überhaupt liefert und auf garstig-derbe Weise kreischt und schreit. Dieser Mehranteil an Brachialität ist aber dennoch nur Beiwerk, denn das Fundament von JACOBS MOOR ist in erster Linie Prog-Metal, der sowohl Zutaten aus dem Power Metal wie auch aus dem Thrash intus hat. Nicht zuletzt dadurch erweist sich ›The Evil In Me‹ bei aller zwischenzeitlicher Heftigkeit als einprägsame, Hook-dominierte Metal-Komposition, die sich auf Anhieb ins Gedächtnis einprägt. Nicht minder zugänglich kommt auch das etwas getragener intonierte, dezent verspielte und von der Atmosphäre an heftigere THRESHOLD erinnernde ›Away‹ aus den Boxen. Keine Ahnung, ob diese beiden neuen Tracks einen Vorgeschmack auf den zweiten Longplayer darstellen, als überaus gelungen sind jedenfalls beide Tracks zu bezeichnen.

Übrigens: Auch wer das Debut bislang noch nicht kennt, erhält mit dieser EP einen guten Überblick, schließlich gibt es einige der Tracks davon, die bei der CD-Release-Show im "Alten Schlachthof" in Wels im April 2014 mitgeschnitten wurden, als Bonus-Teil dieser EP zu hören.

Eine deftige Version des zugleich brettharten, aber dennoch melodischen ›Between The Lies‹ macht (nach dem atmosphärischen Intro ›Moor‹) den Anfang und läßt auf Anhieb erkennen, daß die Band auch live überaus tight agiert. In dieser Tonart geht es logischerweise auch weiter, zunächst mit dem absolut hitverdächtigen Ohrwurm ›Faceless Man‹, das von den Gesangsmelodien her etwas an den alten BIG HEAT-Track ›Tears Of Sahara‹ denken läßt. Danach wird der Hörer mit dem zunächst an härtere DREAM THEATER gemahnenden, in weiterer Folge zu einem brachialen Riff-Monster in feister MORGANA LEFAY-Machart mutierenden ›Unfound‹ förmlich niedergeschmettert. Das mit einem Modern Metal/Neo Thrash-Anstrich versehene, auf Anhieb in die Kniegelenke abzielende ›The Truth‹ beendet die Vorstellung der wohl momentan hoffnungsvollsten Truppe der Alpenrepublik.

Wär' fein, wenn sich die Formation damit zumindest einigermaßen etablieren könnte und nicht ein ähnliches Schicksal erleiden muß wie Ritchie' frühere Formation(en).

13 Punkte (beeindruckend)

Walter Scheurer, 19.11.2015

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Metal Blaze (Austria) 3,5/5

Als ich vor gut einem Jahr das Debüt „All That Starts“ der Wiener Jacobs Moor zu sezieren bekam, wusste ich anschließend eines ganz genau: Mehr davon! Nun wurden meine Bitten erhört und man schiebt nun die neue EP „The Evil In Me“ hinterher. Leider werden darauf zwar nur zwei neue Nummern geboten, aber wie heißt es so schön? Lieber Qualität als Quantität!

Und diese wird glücklicherweiße geboten: Der Titeltrack, „The Evil In Me“, fasst wieder die ganzen Stärken von Jacobs Moor zusammen und schießt mächtig aus den Boxen. Erneut gibt es einen Hybrid aus Power, Thrash und Progressive Metal, welcher vor allem auf gute Gitarrenarbeit aufbaut.

Etwas ruhiger geht es anschließend bei „Away“ weiter, welches fast schon als chillige Nummer durchgehen könnte. Dieser Songs wirkt etwas verträumter als das restliche Material der Band und punktet vor allem mit einen melodischen Riffs und der dichten Atmophäre.

Da zwei Songs nun aber wirklich ziemlich wenig sind, haben Jacobs Moor auch noch fünf Livenummern auf die Scheibe gepackt! Geboten wird hier natürlich Material von der ersten Scheibe und diese Bonussong zeigen ziemlich eindruckvoll, was die Band live so alles drauf hat! Der Sound ist absolut spitzte und die Songs kommen glasklar rüber.

Fazit: Sicher sind jetzt zwei Nummern nicht ganz so prickelnd wie ein komplettes neues Album, aber was soll´s?! „The Evil In Me“ ist genau das Richte um die Wartezeit für eine neues Album zu überbrücken!

Rating: ★★★½☆

Dez 22nd, 2015 | Von Deathman

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Stormbringer - The Austrian Heavyzine (Austria) 3,5/5 (EP)

Unsere heimischen JACOBS MOOR veröffentlichen im Herbst eine EP mit zwei neuen Songs "The Evil In Me" und "Away", sowie einigen Live-Versionen von Songs ihres Erstlings "All That Starts"...

Die beiden neuen Nummern sind recht unterschiedlich. "The Evil In Me" ist knackiger Metal, hart und schnell, der nicht nur gesungen ist, sondern fast schon Growls rüberbringt. "Away" hingegen ist ruhiger und zeigt hier und da Einflüsse der Musikstile der 70er, unter anderem klingen für mich Psychedelic-Rock-Töne durch.

Die Live-Tracks sind natürlich bekannt. Nach einem eher ruhigen, gitarrenlastigen Intro kommt "Betweend The Lies" gefolgt vom in meinen Augen besten Song "Faceless Man", da man nämlich bei diesem so richtig schön mitmachen kann. (was mitmachen? - Anm. d. Red.) "Unfound" ist auch live auf der ruhigen Seite geblieben und den Abschluss macht das dahinfetzende "The Truth", das ein paar interessante Klänge eingebaut bekommt.

Generell haben die Live-Tracks eine gute Qualität, auch die Vocals kommen sauber rüber. Ein wenig vermisse ich die Live-Stimmung bei diesen Songs. Man hört fast nichts vom Publikum, nur in den Pausen werden Stimmen und Beifall laut. Dies liegt allerdings an der Aufnahmetechnik: es wurden keine Raum-Mikrofone verwendet. Der Live-Mitschnitt stammt übrigens vom Album Release-Konzert am 25. April 2015 im Alten Schlachthof Wels.

JACOBS MOOR kann man Ende November live erleben, entweder in Wels oder in Niederösterreich, denn hier laden sie zur Präsentation ihrer neuen EP ein.

Bewertung: 3.5 / 5.0

Autor: Lady Cat (20.11.2015)

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Rock Hard (Germany) without rating/unsigned

Jesses, wie habe ich Österreichs Power-Prog-Platzhirsche Stigmata/Stigmata IV/Stygma IV geliebt! In den zehn Jahren seit dem Split ist Gitarrist Günter Maier u.a. mit FLood Of Ages, Crimson Cult und Bed Of A Nun weiterhin positiv in Erscheinung getreten. Wunderstimme Ritchie Krenmaier war hingegen weitgehend von der Bildfläche verschwunden. Seine neue Kapelle JACOBS MOOR klingt wie ´ne brutalere, teils richtig thrashige Version von Stygma IV: kompüositorisch und handwerklich anspruchsvoller (US-)Power Metal mit wohldosierten Killerhooks. Ohne irgendeiner "Modern Metal"-Formel zu folgen, pendelt Ritchie zwischen seinem klassischen Metalgesang und derbem Gebrüll, ein Song wie 'Unfound' könnte dennoch als Stygma-IV-Track durchgehen, zumal Sechssaiter Johnny Sommerer genauso ein Ausnahmemusiker wie Günter Maier ist, der übrigens für ein Gastsolo vorbeischaut. "All That Starts" ist professionell produziert und erscheint in einem schicken Digipak.

Edel-Metaller kommen unter www.jacobsmoor.com und www.facebook.com/jacobsmoorband garantiert auf ihre Kosten.

Jan Jaedike (Rock Hard Januar 2016, VOL. 344, Demos & Eigenproduktionen)

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Metalglory (Germany) 9,5/10

Eine Power Metal Band, aus unserer Nachbar-Republik Österreich, schickt sich an die Power Metal Szene zu bereichern und ja, vielleicht sogar zu erobern.

Gut, ganz so einfach ist es dann nun auch wieder nicht mit Jacobs Moor, der Band um den ehemaligen Stigma IV Sänger Richard Krenmaier. Gegründet 2010, schickte man bereits im Frühjahr 2014 das hier besprochene Debüt "All That Starts" ins Rennen um die Gunst der Fans.

Die Hauptausrichtung der Wiener ist zwar eindeutig im Power Metal zu finden, das Trio scheut sich aber nicht auch andere Stilrichtungen in ihrem Sound zuzulassen. So wird das ein oder andere Riff auch schon mal Death Metalisch angehaucht ("Between The Lies") und auch ein leichter Hang zum Progressiven ist immer wieder zu vernehmen. Die Gitarrenarbeit und das präzise Drumming bilden dabei das Grundgerüst der Songs, welches dann durch präsenten, aber nicht aufdringlichen, Bass und den variablen Gesang von Richard komplettiert wird. Auch ein gewisser Groove, in Verbindung mit viel Melodie("Faceless Man"), lässt sich vernehmen.

Das Spektrum der Österreicher deckt vom treibenden Riffmonster über melodische Eingängigkeit, Aggressivität, Gefühl und anteiliger Progressivität("Jaded") fast alles ab, was modernen Metal ausmacht. Selbst einen Hauch Core findet sich immer wieder mal ein. Durch die Einflüsse der verschiedenen Stile, ist das Album natürlich auch sehr abwechslungsreich gestaltet, was selbst den xten Durchlauf nicht langweilig werden lässt. Neben dem variablen Songwriting, werden die Nummern immer wieder mit Breaks und Tempowechseln aufgelockert.

Auch beim Gesang kommt dieses Markenzeichen, zumindest sollte dies eines werden, wenn sie so weiter machen, zum Zuge. Man hört hier neben typischen, kräftigen Power Metal Vocals auch schon mal die ein oder anderen leicht Core-lastigen Schreie("New Tomorrow") oder mit viel Gefühl vorgetragenen Gesang. Letzterer kommt vor allem im Titelsong, der schönen Ballade "All That Starts", zum Tragen. Ich persönlich hätte jetzt zwar den "aggressiven" Part in der Nummer weggelassen; nicht dass das musikalisch nicht passen würde, dem ist bei weitem nicht so, aber mir geht ein wenig der "zerbrechliche" Charme der Nummer verloren. Nichtsdestotrotz ein absolutes Highlight der Scheibe!

Das in Eigenregie entstandene Album(das Label kam erst später) überzeugt zudem mit einer sehr guten Produktion, die dem Ganzen einen amtlichen Druck verpasst und alles entsprechend in Szene setzt.

Fazit: Jacobs Moor liefern ein Sau-starkes Debüt ab und überzeugen mit einem sehr variablen Songwriting, Eingängigkeit und dementsprechenden Abwechslungsreichtum. Druckvolles Drumming, starke Rhythmus-Abteilung, feine Leads und Soli und ein Aussagekräftiger Gesang, lassen ein Album entstehen was sich über Wochen nicht totdudeln lässt. Hier gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung, ohne wenn und aber! Eines der stärksten Debüts die ich je gehört habe, welches nur knapp am Referenzwerk vorbeischrammt. 9,5/10 Punkte

Anspieltipp: Alles! meine Favs; Between The Lies, Faceless Man, All That Starts

9.5 Punkte von gelal (am 11.12.2014)

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Rock Garage (Germany) 8,5/10

Bereits im Laufe diesen Jahres ist die Debüt Scheibe der Österreicher JACOBS MOOR erschienen, die mit „All That Starts“ ein mehr als beachtliches erstes Lebenszeichen von sich geben. Von der Band mutig mit „pure Metal“ bezeichnet, vermengen die 5 Jungs in den 9 Songs (plus Intro) Power, Thrash und Progressive Metal zu einem recht eigenständigen, homogenen Ganzen. Neben den außerordentlich gut und fantasievoll eingespielten Gitarren, sowie einer fähigen, soliden Rhythmusgruppe kann vor allem Sänger Richard Krenmaier, den manche vielleicht noch von Stygma IV kennen, mit seiner kraftvollen und variablen Stimme Akzente setzen. Als Highlights der astrein produzierten Scheibe seien das mit einem großartigen Refrain ausgestattete „New Tomorrow“, der knochentrockene, old-school Thrasher „The Truth“, das melodische „Between The Lies“ oder der interesant arrangierte Rausschmeißer „Final Sound” genannt. Die Songs stehen exemplarisch für den Rest des Materials, das keinen Ausreißer nach unten beinhaltet und aufgrund der Tatsache, dass keine zu formelhaften Songstrukturen verarbeitet werden auch reichlich Abwechslung bietet.

Mit „All That Starts” erfinden JACOBS MOOR das Heavy Metal Rad nicht neu, beweisen aber das eine ausgewogene, geschmackvoll abgemischte Interpretation altgedienter Zutaten auch heute noch richtig Laune machen kann. Das Album kann im Digitalformat bei allen bekannten online Shops wie z.B. itunes oder amazon bezogen werden. Ich bin bereits gespannt ob die Band das hohe Niveau der hier vertretenen Songs auch in Zukunft halten, oder gar noch toppen kann.

WERTUNG:

8,5/10

Mario

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Streetclip.TV (Germany) 8/10

Die aktuelle EP von JACOBS MOOR (Review hier) ist ein prächtiges Metal-Geschoss, da sollte das bereits vor knapp zwei Jahren veröffentlichte Full-Length-Debüt der Band nicht unbeachtet, vor allem nicht ungehört vorüberziehen. Denn natürlich flog schon damals ein Power-Bolzen nach dem anderen durch die bleihaltige Luft. Was anderes ist von der Band um Sangeslegende Ritchie Krenmaier (BIG HEAT, STYGMA) und die beiden CIRCLE OF ILLUSION-Musiker Stephan Först und Rupert Träxler nicht zu erwarten gewesen. Gemeinsam mit Drummer Rainer Lidauer und Gitarrist Johannes Pichler spielen sie natürlich auf dem Debüt wie auf der EP diese fulminante Mischung aus Power- und Thrash-Elementen, auf die Krenmaier mit seinem spätestens zum Höhepunkt hin melodisch klingenden rauen Organ das vielbeschworene i-Tüpfelchen oben drauf setzt.

Selbst wenn es in Songs wie ´Faceless Man´ äußerst harsch zugeht, kommt die Melodie niemals zu kurz. Entweder lädt die Gitarre zum Mitsingen ein oder Meister Krenmaier persönlich. Dazu fügen sich aus der flotten Saitenspieler-Fraktion heraus herrliche instrumentale Feinheiten hinzu. ´The Truth´ und ´New Tomorrow´ schmieren sogar zackig hart und schnell ab, wobei letztgenannter Song immerhin eine leichte Annäherung zu BULLET FOR MY VALENTINE offenlegt. Doch nicht nur ´Unfound´ kann mit einer echten Power Metal-würdigen Melodie wuchern, sondern ´Jaded´ und geradezu alle Songs zum Ende hinaus. ´All That Starts´ klingt zudem vollkommen frisch und ist als halbballadeskes Stück ebenso wie ´Last Remaining Light´ mit einer fast airplay-verdächtigen Melodie gesegnet, bevor mit ´Final Sound´ der Schluss-Akkord wüst hereinbricht.

JACOBS MOOR spielen Heavy Metal wie er gespielt werden muss: Eigenständig, mit echter Power, Melodie und Verstand. Fabelhaft.

(Big 8 Points)

4.3.2016

Michael Haifl

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Rock Area (Poland) 8/10

The original review in polish can be read on the Rock Area website

Here is the english translation:

The Austrian band Jacobs Moor and their new album "All that starts" can surprise in many ways, and may appeal to the fans who like different styles of metal music. It is very melodic, both instrumentally and vocally. The melody, the incredible speed and the brutal sound are combined in a very sophisticated manner. If I had to somehow summarize the debut style, I would say that on the one hand it can be defined as a civilized thrash and on the other as a modern heavy metal. Coming back to the vocals, one must say that Richard Krenmaier feels great the melody and the lyrics, his signing along with the screaming fits very well the songs […]

[…] The band uses a great combination of rhythm and percussion - the guitar sounds perfect together with the drums. The songs are very variable, starting sometimes as a ballad, developing further in many other styles and directions (using a violin seemed surprising but great to me). It is heavy, it is emotional, it has a cool sound. My favorite track is definitely "New Tomorrow"… because it is a quintessence of style and a perfect representation of the album. […]

[…] A few choruses knock your head after the first hearing, and the listener is willing to sing the themes again and again and to shout together with the band. If you do not limit yourself with the music of your favorite bands and are eager to open something new - we invite you to go few hundred kilometers southwest. [...] This market is not far away, however still not really well known to us and has some hidden gems. One of them is Jacobs Moor. The group was founded by experienced musicians [(Richard Krenmaier - Ex-Stygma IV, Rupert Träxler and Stephan Först - Circle of Illusion)], but brings a lot of freshness and energy.

Damn good stuff!

8/10

Piotr Spyra, Dec 1st, 2014

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Metal Temple (USA/Israel) 8/10

Austrian band JACOBS MOOR started in 2010, and the only familiar musician in the mix to my eyes and ears is vocalist Richard Krenmaier – who used to be a part of the band STYGMA IV. “All That Starts” is their debut full-length album, straddling the lines of Power/Progressive Thrash Metal in a Modern manner. What this means for the listener is occasional forays into that down-tuned, semi-staccato like guitar attack, yet put in more of a Power framework as there are triplet and off-time measures put into place.

Where the band succeed in engagement for me is the flair for added Progressive nuances – something as simple as a little bass heroic lift during the instrumental section for “Unfound” or layered guitar play through “New Tomorrow” that moves beyond the expected aggressive riffs and vocals. The triplet and gallop factor brings up a lot of BRAINSTORM, IRON MAIDEN and ICED EARTH influence, but probably filtered through a Thrash parameter, especially in terms of the up tempo, double bass drumming from Rainer Lidauer. Lead breaks alternate between shred efforts and bluesy, more restrained picking- another feather in the band’s cap.

Alternately, a lot of the quick hitting stomp factor that you hear on “Jaded” or “Between the Lies” comes from a current MACHINE HEAD or LAMB OF GOD perspective, which also gives Richard a chance to alternate between clean parts that rival Eric A.K. or Russ Anderson and screams that are in the typical Modern Metal mold. One song that didn’t meet approval is “Faceless Man” – the obvious ‘hey’ background vocals and simplified groove just seem too obvious for a band with this much talent.

By the time the 8:27 closer “Final Sound” finishes- literally throwing every riff and tempo change in the JACOBS MOOR playbook at you – you get the feeling that this European group are already a few steps ahead of the pack. “All That Starts” isn’t your prototypical Thrash album – so those that need a little Power/Progressive aspect along with keeping certain parts of their sound current, this could be a sleeper hit in your collection.

8/10

by Matt Coe at 03 December 2014, 9:20 PM

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Concreteweb (Belgium) 89/100

If you want to buy this CD, you have to contact the band on www.jacobsmoor.com – “Contact”, as the band still is looking for a label to release the album physically. But is is also distributed online via iTunes, Amazon, Spotify… This Austrian band was founded by Richard Krenmaier, Johnny Sommerer and Rainer Lidauer, Krenmaier being known as the singer op power metal band Stygma IV. The other two bandmembers play in another Austrian Metal Band Circle Of Illusion, who bring us progressive metal. What they bring us is a mix of Power Metal and Trash Metal, for my liking going a bit too much in the direction of Trash Metal, but that’s my personal opinion, and everybody is entitled to have another view on this.

Despite not being that big a fan of Trash Metal, I didn’t find this a bad album at all. I’d say It sounds like a mix of music à la Iced Earth, Iron Maiden mixed with elements of Slayer, Testament. The drumming is frantic, and many times staccato, with a double bass drum, while the singing is powerful, and moreover gruntless, which means a bonus to me;

Erik Morren.

89/100

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Dead Rhetoric (USA)

A nuanced, modern, but rather progressive outfit from Australia, Jacobs Moor retain a lot of the qualities that made acts such as Brainstorm/Symphorce and Nevermore such winners. The band's All That Starts debut adebtly straddles the line between the two aforementioned fields (modern and progressive), yet never dips into djent or "hip metal" territory. Rather, the band has some serious balls and variation, as found on excellent opener "Between the Lies", or the multi-faceted "Final Sound", a tune with a myriad of tempo changes and high-wire instrumentation. Any way one takes these lads, Jacobs Moor are off to an impressive start with All That Starts.

David E. Gehlke, February 2015 Rapid Fires

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fm5.at freies magazin (Austria)

Power Metal in seiner ursprünglichsten Form: Die österreichische Band Jacobs Moor legt mit"All That Starts" ein gelungenes Debütalbum hin!

Bereits 2010 formierte sich die Band Jacobs Moor um Richard Krenmaier (Vocals) und Rainer Lidauer am Schlagzeug: Nun liegt endlich das langerwartete Debutalbum der Band mit dem Titel All That Starts vor ,und man hört es den Songs richtiggehend an, dass die Musiker sich bewusst die Zeit nahmen, die Stücke in aller Ruhe reifen zu lassen und eine Schnellschussaktion mit unausgegoren Songmaterial zu vermeiden.

Frontmann Richard Krenmaier ist den heimischen Metalfans natürlich u.a. durch sein Mitwirken bei der großartigen Band Stygma IV ein Begriff, und Parallelen zu dieser Kombo sind durchaus gegeben: Denn auch Jacobs Moore sind dem Heavy Metal in seiner ursprünglichen Ausrichtung durchaus zugetan, gleichzeitig aber auch progressiven Spielarten des Schwermetalgenres keineswegs abgeneigt, agieren aber weitaus thrashlastiger aber auch zeitgemäßer als genannte Kombo.

Schon beim Opener „Between the lies“ knüppelt die Band munter und erbarmungslos drauflos, ohne dabei aber auf die Einbindung von großartigen Melodien zu verzichten und auch der Chorus setzt sich in Windeseile in den Gehörgängen fest. Etwas gediegener rockt dann der nächste Track namens „Faceless“ durch die Boxen, wobei Jacobs Moor stets gekonnt die richtige Balance zwischen melodiösen Passagen und heavy Parts schaffen. Neben den großartigen, da sehr gefühlvoll und variantenreich eingesetzten Vocals von Frontmann Richie Krenmaier lebt der Sound von Jacobs Moor auch sehr stark von der gekonnten Gitarrenarbeit in Form von bezaubernder Soli und jede Menger knackigen Riffs.

Versucht man den Sound von Jacobs Moor stilistisch bestmöglich einzugrenzen, so kommt mir persönlich am ehesten der Begriff Power Metal amerikanischer Prägung in den Sinn, und zwar in seiner ursprünglichen Bedeutung, d.h.bedeutender roher und kraftvoller als Vertreter des klassischen Heavy Metals, aber beileibe nicht so erbarmungslos brachial wie der Sound von Thrash-Ikonen ala Slayer. Wobei Jacobs Moor sich ihre Inspirationen nicht nur beim Liedgut alter Szenehelden einholen, sondern freilich auch bei neueren Exponenten des Metalkosmos aneignen, und bestrebt waren, ein möglichst facettenreichen Album mit großer stilistischer Bandbreite zu schaffen: So finden sich auf All That Starts auch eine gelungene Ballade (Titelstück) , klassischer Heavy Metal-Stoff ala „Jaded“, aber auch jede Menge Stücke, die die ungestüme Marschrichtung des Thrash Metal mit den Annehmlichkeiten des True Metals erfolgreich verbinden.

Fazit: Gelungenes Debutalbum einer Band, da auch Sound und Artwork zu überzeugen wissen, der von Herzen mehr Aufmerksamkeit sowie ein Plattenvertrag zu wünschen ist.

Thomas Hutterer, 22. Februar 2015

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Sea of Tranquility (USA) 4/5

Austrian metal group Jacobs Moor are described as a "mix of progressive, traditional heavy, power and thrash metal" and with a melodic and modern component. Hardly surprising as their Facebook page lists Machine Head, Devil Driver, Leprous, Slayer, Testament, Judas Priest, Iron Maiden, Dream Theater, Pantera, Lamb Of God as bands they are fond of. Though you would would be searching hard to find a great deal of direct comparisons. That range of styles have been taken on board and moulded into something else, the results can be heard on their album All That Starts a debut release with a rather catchy gathering of songs.

While Jacob's Moor don't overplay, they regularly demonstrate their musical chops without taking it too far allowing the songs to flow effectively and sink their hooks in. Of course they need a vocalist who can really mix it up and Richard Krenmaier formerly of the power metal group Stygma IV is a great fit, with appealing clean vocals to his more aggressive input.

The calming sounds and music of "The Moor" don't hang around for long, then "Between The Lies" introduces some express guitar work as Jacob Moor's music hits hard. The bass work on the edgy groover "Faceless Man" and elsewhere grabs your attention in a good way, and it's great to hear that this instrument hasn't been neglected. "Unfold" is a standout number I really like the dark and powerful feel of this excellent slower track. "Jaded" is probably the catchiest song on All That Starts and would make a great single as Jacob's Moor could have a potential hit with this endearing melodic modern metal tune. Jacobs Moor close out with "Final Sound" and some of their thrashiest input is on this track as it's full steam ahead or so it seems at first, when once again Jacobs Moor aren't fixated on the one style as the band add others. Jacob's Moor's All That Starts is quite the entertaining package, this is a band that you should keep an eye out for.

Added: December 21st 2014 Reviewer: Scott Jessup Score: 4/5

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Regazzi-Website für erregende Musik (Germany)

Ein echtes Knallbonbon aus Österreich erreichte mich vor einigen Tagen: Progressiver Power Metal der Spitzenklasse. Richard Krenmaier (Gesang), der ehemalige Frontmann der Band Stygma IV gibt sich die Ehre und teamt mit Johnny Sommerer (Gitarre, Bass und Cello) sowie Rainer Lidauer (Schlagzeug). Resultierend aus dieser Kollaboration entstanden Stücke, die es in sich haben – dazu gleich mehr – aber auch beim Schmieden neuer Pläne nebenbei gehört werden können. Der Sound ist sehr klar und modern ausgefallen, wobei die Musik, die häufig das Tempo variiert und teils regelrechte Hassbatzen absondert - Richard kann shouten wie ein junger Bulle und lässt öfter mal die wilde Sau raus - keinesfalls an New Metal erinnert. Vielmehr fabrizieren Jacobs Moor alte Metal-Schule im crispen Gewand. Johnny Sommerer ist eine Koryphäe an den Saiteninstrumenten; ich vermute, er hat seinen Job von der Pike auf gelernt. Bei Rainer weiß ich, dass er ein Studierter ist; aber keine Angst, er hat gewaltig viel Eisen im Blut – sein Häm(mer)-Komplex weist vorbildliche Werte auf und er ist ein echter Allrounder, egal ob Blast Beats oder Samba-Patterns gewünscht werden. Sehr geschmackvoll trommelt er sich durch die zehn Songs dieses Albums.

Besonders angetan haben es mir die Texte der meisten Kompositionen. (Wieder mal ein gutes Beispiel dafür, dass Menschen, die Heavy Metal als Musik für Hohlköpfe bezeichnen, durch eine solche Aussage ein beredtes Zeugnis über ihr eigenes Vakuum in der Ömme ablegen.) Auf der Band-Homepage kann man sich sämtliche Texte durch den Kopf gehen lassen. Sie sind mehrheitlich sozialkritischer Natur und handeln teilweise von den Mach(t)enschaften hinter dem Vorhang (z.B. „The Truth“ oder „New Tomorrow“).

Dazu fällt mir eine märchenhafte Geschichte ein: Es war einmal ein Einäugiger, der versuchte die hinters Licht geführten Menschen um ihn herum, die allesamt blind waren, ans Licht zu führen, aber je deutlicher er zu ihnen sprach, desto ärgerlicher wurden sie auf ihn, weil er das Nixraffenland, in dem sie sich häuslich eingerichtet hatten, in Frage stellte. So begannen die Blinden ihn auszugrenzen, teilweise ohne sich dessen bewusst zu sein. Da aber der Einäugige auf diese Weise nicht zum Schweigen gebracht werden konnte, suchten sie fieberhaft nach einer Lösung, wie sie ihre gestörte Ruhe wiedererlangen konnten und entwickelten schließlich einen Plan. Als der Einäugige eines Abends, nichts Böses ahnend, auf einer Bank, die wie alles andere auch privaten Kreditinstituten gehörte, lag und schlief, näherten sich drei der Blinden, die seinen Lieblingsplatz kannten, auf leisen Sohlen. Zwei packten den Einäugigen an den Schultern und der Dritte stach ihm sein sehendes Auge aus. „Wir Blinde sind alle Kämpfer für die Gleichheit unter den Menschen“, triumphierte der Stecher „und jetzt ist diese Gleichheit endlich wieder hergestellt.“ Und die Moral von der Geschicht: Viele ertragen die Wahrheit nicht und gehn hart mit ihr ins Gericht; sie kost mitunter das Augenlicht. Es lebe die Gleichheit der Blindfische!!! Wer unter Euch kein Blindfisch ist, der kaufe die Scheibe von Jacobs Moor, denn sie ist alles andere als Mist - sie geht sofort ganz gut ins Ohr.

Frank Bender, 23-11-2014

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Metal Blaze (Austria) 4/5

Wenn ich nach all den Jahren, bei denen ich hier nun meinen Senf abgebe, eines gelernt habe, dann dass vor allem gerade in den Herbstmonaten eine wahre Welle an grandiosen heimischen Debütscheiben auf meinen Tisch landen. So nun auch bei den Wienern von Jacobs Moor, welche mir ihren Erstling „All That Starts“ zum sezieren bereitgestellt haben! (OK, VÖ Datum ist schon etwas länger her… ;-))

Die Band wurde 2010 gegründet, dass aber die einzelnen Mitglieder schon länger musikalisch aktiv sind, hört man hier sofort raus! Wenn ihr euch mal auf der FB Seite der Band die diversen musikalischen Einflüsse von Jacobs Moor anseht, gibt es einen bunten Genremix, welcher sich auch im Sound der Jungs integriert hat! Grob umschrieben ist der Stil der Band ein Hybrid aus Power, Thrash und Progressive Metal, welcher vor allem auf gute Gitarrenarbeit aufbaut. Passend dazu auch noch der Gesang von Richard Krenmaier (der war zuvor bei Stygma IV hinterm Mikro), welcher es mit seinem breiten Stimmspektrum schafft, den passenden Ton zur jeweiligen Atmosphäre der einzelnen Songs zu finden.

Fazit: Mit „All That Starts“ machen es einem Jacobs Moor echt schwer wirklich was zum meckern zu finden, da hier eigentlich alles passt… Naja dann würde ich sagen: Einfach reinziehen und genießen!

Rating: ★★★★☆ Autor: Deathman, Nov 6th, 2014

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Heavy Metal Time Machine (USA/UK)

Self-produced by the band members themselves, "All That Starts" is the full-length debut album from Austrian metal act Jacobs Moor. Founded in 2010 by Richard Krenmaier (Speed Limit, ex-Stygma IV, ex-Surrender, ex-Big Heat, Della Street), Johnny Sommerer and Rainer Lidauer (ex-Far Beyond Innocence, ex-Marcin Suder), with both the studio line-up for "All That Starts" and the live line-up of this Vienna-based act listed below*, Jacobs Moor is another relatively new band whose sound and style covers many different genres. Influenced by the likes of Machine Head, Devil Driver, Leprous, Slayer, Testament, Judas Priest, Iron Maiden, Dream Theater, Pantera and Lamb Of God and being the benefactors of lead singer Richard Krenmaier's all encompassing voice this Austrian stretches modern metal and progressive/melodic power /thrash metal into all kinds of unusual shapes! As dark and oppressive as the music might be at times (and also as gloomy as the band members themselves intended the art-work above to convey!) it's also strangely illuminating making "All That Starts" a record well-worth visiting from time to time. Available pretty much wherever fine music is to be found these days ( iTunes, Amazon, Spotify, etc), "All That Starts" is a fine start for Jacobs Moor. Especially seeing as it does the band members and the metal community as a whole proud by offering up another much-needed soundtrack for this crumbling world for which we are all to blame...

* Jacobs Moor's studio line-up included: Richard Krenmaier-vocals Johnny Sommerer-guitars, bass (except "Faceless Man") and cellos Rainer Lidauer-drums

Along with the following guests: Werner Taus-bass on "Faceless Man" Günther Maier-2nd guitar solo on "Final Sound"

Meanwhile the live band features: Richard Krenmaier-vocals Johannes Pichler-guitars Rupert Träxler-guitars Stephan Först-bass Rainer Lidauer-drums

• Labels: 2014, dark, Jacobs Moor, melodic power metal, modern metal elements that don't suck, progressive power metal, thrash metal, Vienna

posted by Andy at 5:07 AM, november 05, 2014

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Earshot (Austria) 6/7

Nächstes Jahr im Herbst jährt sich der Split der Österreichischen Kult-Power-Metaller STYGMA IV (vormals MADDY CRUTCH, STIGMATA und STIGMATA VI). Danach war es erstmal etwas ruhig um die Mitglieder, doch mit CRIMSON CULT startete zuerst Günter Maier durch und kann bereits auf zwei anständige Alben zurückschauen. Nun beehrt uns aber auch Frontmann Richie Krennmaier, der mittlerweile auch bei SPEED LIMIT singt, endlich mit neuen Taten. Seine neue Band hört auf den Namen JACOBS MOOR, ist seit 2010 aktiv und präsentiert nun das Debüt „All That Starts“. Aufgenommen hat er das Teil gemeinsam mit Rainer Lindauer von FAR BEYOND INNOCENCE und Johny Sommerer, der neben der Gitarre auch Bass und Cello bediente, aber mittlerweile nicht mehr in der Band verweilte. Mittlerweile ist aber bereits Ersatz und mit Mitglieder von CIRCLE OF ILLUSION bzw. GLASS MOON bereits eine komplette Besetzung für die Bühne gefunden.

Nach einem schön in Stimmung bringenden Intro namens „Moor“, starten die Wiener mit „Between The Lines“ aggressiv mit knackigem Riffing und einem Shout, doch schnell wird es groovig, ehe man in den hymnischen Refrain schwenkt und erneut die Keule rausholt. Die Mischung aus thrashiger Rhythmik, heftigen Riffs und melodischen Parts zieht sich so oder so ähnlich durch das ganze Werk, verlagert den Schwerpunkt aber immer wieder gekonnt um nie langweilig zu werden. „Faceless Man“ ist im Anschluss dank melodischen Leads und tollem Refrain nämlich noch ein Stück eingängiger, bietet aber erneut den einen oder anderen Shout. Die Ohrwurmkrone erhält aber trotzdem das fast schon poppige, aber sehr gelungene „New Tomorrow“. Richie zeigt sich auf dem Album in bester Form und bietet abwechslungsreiche und teils unerwartete Vocals.

Was die Produktion betrifft, so bemühten sich JACOBS MOOR um einen druckvollen, aber aggressiven Sound, der nicht zu modern aber auch nicht zu alt tönt und somit vor allem die Gitarren in den Vordergrund rückt, aber auch die immer wieder kehrenden Sounds aus dem Computer seinen nötigen Raum lässt. Trotz der teils sehr direkten Gitarrenarbeit, kann man JACOBS MOOR auch eine progressive Note nicht absprechen, denn nicht alles zündet sofort und es gibt so manch tolle Momente, die erst zu entdecken gilt. Außerdem ist mit dem balladesken Titeltrack noch ein atmosphärisches Highlight zwischen der sonst allgegenwärtigen Heavyness zu finden und mit „Final Sound“ gibt es zum Schluss noch einen spannenden 8-Minüter. Sowieso halten alle neun Songs das hohe Niveau und lassen nie Langeweile aufkommen.

International können sich JACOBS MOOR deshalb auf jeden Fall behaupten, wobei dann natürlich einmal mehr die Frage aufkommt, warum „All That Starts In Eigenregie“ erscheint. Man freut sich so oder so auf kommende Live-Glanztaten, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lassen.

Wertung: 6 von 7 Punkten Autor: Maxomer, 30.5.2014

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Monkey Castle Rock (Germany) 7/10

So ganz einfach ist es mit „All That Starts“, dem ersten Album der Österreicher Jacobs Moor nicht.

Stilistisch mischt man viele Elemente, eine flüssige Nachvollziehbarkeit erschließt sich bei ersten Hören nicht direkt. Nun gibt es aber ja immer wieder Alben, die mit der Zeit und mehrmaligem Hören wachsen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß „All That Starts“ genau solch ein Album ist.

Denn...zum einen hat man mit Richard Krenmaier (ehemals Stygma IV oder auch mal Stygmata oder Stygma genannt) einen namhaften und formidablen Sänger in den Reihen. Zum anderen besitzt die Instrumentalfraktion ebenfalls einiges an Ehrfahrung im Musikzirkus und somit hörbar ausgiebiges Können.

Eröffnet man die Platte mit dem Intro „Moor“ noch mystisch vielversprechend, verwundert die moderne musikalische Ausrichtung des folgenden „Between the Lies“ um so mehr. Hier wird beinahe metalcore-lastig gescreamt und mit alternativen Sounds experimentiert. Kann man dem melodischen Refrain noch etwas abgewinnen, wirken die Screams irgendwie halbgar und nicht so recht passend.

Glücklicherweise wird’s danach besser. „Faceless Man“ besitzt zwar auch den ein oder anderen Scream, aber der Song kommt wesentlich progressiver rüber und wirkt melodie-orientierter, so daß die tolle Stimme von Richard erstmals voll zur Geltung kommt.

Richtig stark dann „Unfound“. Tolle Gitarrenmelodien, noch einen Tacken mehr progressivere Parts und Richard's Vocals, wie man sie sich wünscht. Hinzu kommt ein toller Songaufbau und ein stimmiger Refrain. Dies ist beispielsweise ein Song, welcher bereits nach dem zweiten hören wächst. Letztendlich werden in den mehr als 6 Minuten modernere Sounds nicht komplett ausgeschlossen, aber in sich wirkt alles mehr traditionell, wie gesagt mit hoher progressiver Schlagseite. Starker Titel !

Um einiges thrashiger geht es zu bei „The Truth“. Zumindest gesanglich. Der angetippte Gitarrenlauf wirkt irgendwie witzig und generell fehlt etwas der rote Faden. Gegen die Songidee ist grundsätzlich nichts zu sagen, mir persönlich ist der Track aber 3 Minute zu lang.

Da kommt der Titelsong gerade recht. Halb-balladeske Nummer mit herrlichen Vocals und klasse Refrain. Die ein oder andere Violine bringt sich mit ein und verleiht dem Song eine weitere Note, die gut dazupasst. Zwar wird man zwischendurch mal härter und ein Gitarren-Solo Duell feuert ein paar Salven ab, der Gesamteindruck einer ruhigeren Nummer bleibt dennoch erhalten.

Viel ändert sich auch mit dem Rest des Albums nicht. Teils thrashig („New Tomorrow“), dann wieder die schnellere Progmetal-Schiene („Last Remaining Light“). Alles mit viel Kompetenz vorgetragen, aber ohne sofortigen Ohrwurm-Charakter.

Obwohl, wenn es einen Song gibt, der recht flott ins Ohr geht, ist dies „Jaded“. Mit der melodischste Song des Albums, erneut mit tollem Refrain gesegnet. Obwohl sich zwischendurch manch Passage eingeschlichen hat, beispielsweise ein Spoken Word Part, der den Songfluss bremst.

Ich denke, man muß dem Werk von Jacobs Moor ein paar Durchläufe gestatten, bis sich die Songs bei einem festsetzen können. Von ein paar meiner Meinung nach halbherzigen Nummern durchaus die Mehrheit derselbigen. Gerne hätte ich hinter den meisten Songs mehr Power gehabt und manches Mal mehr Eingängigkeit. Aber, wie bereits erwähnt, der Anspruch wächst im Leben immer mit der Nachhaltigkeit. Und das Album scheint mir dafür durchaus geeignet.

Bewertung: 7/10 Autor: Kerbinator, 27. November, 2014

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Stormbringer - The Austrian Heavyzine (Austria) 3,5/5

Es gibt ihn - Metal aus Österreich. JACOBS MOOR geben mit ihrem Debut „All That Starts“ ein lautstarkes Lebenszeichen von sich. Eingespielt haben das Album drei Musiker, die in der Szene nicht unbekannt sind. Sänger Richard Krenmaier ist seit vielen Jahren aktiv und wurde als Sänger der Power-Metal-Band Stygma IV bekannt. Johnny Sommerer und Rainer Lidauer blicken ebenfalls auf eine langjährige Musikerkarriere zurück.

2010 fanden sie sich zusammen und haben in Eigenregie „All That Starts“ eingespielt. Für ihre ersten Live-Auftritte 2014 kamen noch Rupert Träxler und Stephan Först ins Boot. Das Songwriting ist geprägt von der Musik, die sie selbst gut finden: MACHINE HEAD, DEVILDRIVER, SLAYER, TESTAMENT, JuDAS PRIEST, IRON MAIDEN, DREAM THEATER, etc. Auf dem fertigen Werk tummeln sich deswegen zahlreiche Stücke mit Schwerpunkt Trash, Power und Progressive Metal.

Ihr eigener Stil ist eine Mischung daraus, abgerundet mit melodiöseren Passagen, aber grundsätzlich dominieren Double-Bass, gute Riffs bzw. Rhythmusgitarre und komplexe Solos. Richard Krenmaier liefert als Sänger eine ordentliche Bandbreite und bringt die Texte mit den dazupassenden Emotionen rüber, egal, ob es sich um einen eröffnenden Shout handelt, düstere Stimmung gefragt ist oder aufgrund der Lyrics eine weichere Stimme passt.

Als Opener wählte man das Instrumentalstück „Moor“. „Between The Lies“ fetzt umgehend mit Double-Bass, knallharten Riffs und dem Einstiegsschrei von Richie Krenmaier los. Eine gewisse Anlehnung an Slayer ist zu herauszuhören, Rhythmus- und Tempowechsel – vor allem beim Refrain - machen den Song aber eigenständig.

Als erste Single bzw. Video gibt es „Faceless Man“. Dafür hat man einen der besten Songs gewählt: super Rhythmus, tolle Gitarre und der Refrain mit „Hey“ lässt Live-Stimmung aufkommen bzw. man sieht schon die gereckten Fäuste vor der Bühne. „Unfound“ ist ein längeres Stück (über 6 Minuten) und die Gelegenheit wird genutzt, zu zeigen, wie man die Instrumente beherrscht. Besonders auffällig: das Gitarrensolo. “The Truth” ist erneut thrashig mit zwischendurch langsameren Tönen.

“All That Starts” ist eine schöne und gut gelungene Power-Ballade, die ihre soften und harten Passagen hat. Ab der Mitte ein wenig düsterer und mit jammernder Gitarre, aber garantiert einer der besten Songs auf dem Album. „New Tomorrow” holt einen wieder zurück in die harten Gefilde. Ebenso „Last Remaining Light”, das ebenfalls wieder über sechs Minuten dauert und lange Instrumentalparts aufweist (Solo-Gitarre, Double-Bass…)

“Jaded”, das ist ein Titel wo sich heute wohl die meisten wieder finden. Ein gelungener Text gepaart mit rockigerem Sound. Obwohl hier weniger Metal mitschwingt ist das Lied genau so intensiv wie die anderen (jaded = ausgepowert). Der „Final Sound“ ist der Final Song. Mit mehr als acht Minuten das längste Stück – noch mal die ganze Bandbreite an Instrumenten. Hart, laut, im Sinne der Klassiker von Metallica oder Pantera.

Fazit: JACOBS MOOR – das ist wieder mal Thrash/Power-Metal made in Austria. Von klassischem Metal über Thrash bis zur Power Ballade ist hier alles dabei. Gut gespielt, gut gesungen, gut gemacht. Und das Video kann sich ebenfalls sehen lassen.

Wertung: 3.5 von 5.0 Autor: Lady Cat (09. September 2014)

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